16.

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Gehst du mit mir?

Wanda PoV:

Ich hatte nicht Mal mitbekommen, das wir gelandet waren. So richtig versand ich das ganze erst, als ich in einer Art Zelle aufwachte. Voller Panik stand ich auf und schaue mich um. "Ich bin hier." Sofort ging mein Blick in Richtung Stimme. Und wie erhofft stand Natascha dort. "Natascha." Ich lief auf sie zu und legte meine Hand gegen die Scheibe. Wie erhofft tat sie das gleiche und lächelte mich an.

Eine Tür öffnete sich und ein Mann, sowie ein paar Wachen kamen herein gelaufen. Ich trat ein paar Schritte zurück und schaute Natascha hilfesuchend an. "Guten Tag Miss Maximoff, ich bin Nick Fury, Fury für sie." Ich schaue auf meine Hände und nickte schwach. "Ich bin hie um ihnen zu helfen. Wenn alles gut geht, ist ihre Strafe nicht zu hoch." Ich hob meinen Kopf immer noch nicht und ignorierte so gut wie möglich was er sagte. Seine Stimme erinnerte mich an eine Wache aus Hydra welche mich gefoltert hatte. Und ich wollte nun wirklich nicht daran denken.

"Haben sie mir zugehört?" fragte er und ich schaute nun endlich wieder hoch. Voller Angst schüttelte ich den Kopf und trat noch ein paar Schritte zurück. "Wollen sie unsere Hilfe etwa nicht, dann können wir es auch gleich lassen." Ich schaute zu Natascha herüber, welche sofort verstand was mein Problem war. Sie lehnte sich kurz zu Fury herüber, bevor dieser mir direkt in die Augen schaute. "Ich entschuldige mich, ich bin es nun mal gewöhnt das man mir zuhört." Ich nickte und schaute wieder auf meine Hände. Aus meinem Augenwinkel sah ich, wie er noch etwas mit Natascha besprach, bevor er ging.

Stunden vergingen, Natascha war vor einiger Zeit verschwunden und nun war ich ganz allein. Wieder öffnete sich diese Tür und Natascha kam mit einem Teller zurück. "Ich hab etwas zu Essen für dich." Die Zellentür öffnete sich und sie schob mir den Teller durch, bevor sie die Tür wieder schloss. Erst jetzt kam ich nach vorne und setzte mich hin um etwas zu essen. Natascha tat es mir gleich und blieb die ganze Zeit bei mir sitzen.

Als ich fertig war, rückte ich von der Tür zurück und schaute zu, wie Natascha den Teller wieder nahm. "Was wird mit mir jtzt passieren?" fragte ich, als sie in die Zelle kam. Ihr Blick ging zu mir und sie lächelte sanft. "Entweder, Fury haut was raus, obwohl ich eher denke das das nicht ohne einen Haken ablaufen wird, oder du haust ab. Aber dann musst du dich verstecken, und jeder sucht nach dir. Also bleib bitte hier." Ich nickte langsam und setzte mich wieder auf mein Bett. "Nimm dir das zu Herzen Wanda, bitte, mach nichts dummes. Ich will dich nicht jagen müssen." Ich drehte meinen Kopf zu ihr herüber. "Wieso kommst du dann nicht einfach mit. Wir können überall hin, nur wir beide." Sie drehte sich von mir weg und lief langsam aus der Zelle heraus. "Das hier ist meine Familie Wanda, ich kann sie nicht einfach verlassen." "Oh." Wir verfielen in schweigen und ich sah zu, wie sie einfach ohne ein weiteres Wort ging.

Natascha PoV:

Ich gab einer Wache den leeren Teller und lief Gedanken verloren in Richtung meines Zimmer. Erschöpft setzte ich mich auf mein Bett und schaute auf meinen Fernseh. Was würde der Haken wohl sein, den Fury aushandelte. Ich legte mich zurück und schloss meine Augen. Die ganze Aufregung wegen Wanda. Ich wollte ihr doch einfach nur helfen, aber wenn ich das tat, würde das auch Strafen für mich nach ziehen. Geplagt von diesen Gedanken, schlief ich unsanft ein.

Ich weiß nicht wie spät es war, aber ich wurde durch einen Alarm geweckt. Sofort sprang ich auf und zog meine Waffe, bevor ich aus meinem Zimmer lief. Mehrere Wachen liefen an mir vorbei. "Was ist los?" "Sie ist entkommen, höchste Alarm Stufe." Ich schaute dem Mann nach und lief dann genau in die gegen entsetzte Richtung davon. War sie nun wirklich ausgebrochen. Wieso tat sie das? Wir hätten ihr doch helfen können.

Unwissend wo ich suchen sollte, lief ich einen Gang nach dem anderen ab. Meine Gedanken wurden immer laute, weshalb ich immer unvorsichtiger wurde. Und genau das wurde mir zum nachteil, als mich jemand in ein abgelegenes Zimmer zog. Bevor ich reagieren konnte, wurde ich gegen die Tür gedrückt und mir wurde der Mund zu gehalten. Ich starrte in Wandas Gesicht, welches nur ein paar Zentimeter von mir entfernt war. Ich steckte die Waffe weg und schaute sie an. Sie nahm ihre Hand von meinem Mund und kam noch näher, so das wir uns berührten. "Ich bekomm ein Dejavu." flüsterte ich ihr entgegen und lächelte sie an. Sie legte ihre Hand an meine Wange und lehnte sich nach vorne, bevor sie mich küsste. Meine Hand wanderte auf ihre Hüfte und ich hielt sie nah an mir.

Sie lehnte ihren Kopf gegen meine Stirn und lächelte mich an. "Ich hab drüber nachgedacht. Über das was du gesagt hast." Sie schaute zur Seite und nahm meine Hand in ihre. "Ich will keinen Haken, ich will mein Leben. Ihr probiert mir zu helfen, aber ich will das nicht. Wo ich alleine unterwegs war, mir ging es zum ersten mal wirklich gut." Wanda schaue mir wieder in die Augen. "Ich werde jetzt gehen, ich nehms auf mich, mich immer verstecken zu müssen. Ich will einfach nur mein Leben leben. Mit dir." Und genau da sagte sie die Worte die ich doch so sehr hoffte sie würde es nicht tun. "Überleg es dir. Wir könnten weit weg von hier, alles vergessen und unser Leben leben." Ich schaute zu Boden und merkte, wie Wanda ein paar Schritte von mir weg trat. "Selbst wenn du nicht mit kommst, du weist, das du mich nicht aufhalten kannst. Irgendwas hat dich davon schon immer abgehalten."

Ich seufzte und schaute sie wieder an. Mittlerweile hielt sie mir ihre Hand entgegen. "Also, gehst du mit mir?" Ich hörte Schritte näher kommen und schaute sie an. So oder so würde sie jetzt gehen. Mit mir oder ohne mich. Ich war hin und her gerissen. Die Schritte kamen immer näher. "Natascha?" Ich schaute ihr direkt in die Augen und trat näher. "Ich brauch jetzt eine Antwort, gehst du mit mir?" "Gott, wenn sich das nicht lohnt, liefer ich dich höchst persönlich aus." Sie lächelte mich an, während ich ihre Hand nahm und näher trat. Mit einem schmunzeln zog sie mich nah an sich heran. Die Tür wurde auf gestoßen und zwei Wachen kamen herei gerannt. "STEHEN GEBLIEBEN!" Wanda küsste mich, bevor ihre Augen rot leuchteten und wir aus der Kammer verschwanden.

Forbidden LoveWo Geschichten leben. Entdecke jetzt