Im Morgengrauen wachte ich auf und warf mich in meinen Bikini. Da wir heute im Haus baden würden abschloss ich, dass ein leichtes Tuch um die Hüften genug Kleidung für heute war. Ganz leise konnte ich Molly in der Küche hören und ich ging hinunter in die Eingangshalle um mich dem Bild von Sirius Mutter zu widmen, bevor jemand aufstand.
Es war ein leichtes sie von der Wand zu nehmen. Sie wurde nicht mal wach und verschlief ihre Reise in die hintersten Ecke des Kellers komplett.
Zurück in der Halle begann ich den Boden abzusenken bis er meiner Meinung nach tief genug für einen richtigen Pool war. Dann ließ ich eine Treppe zum rein und rausgehen an einem Ende erscheinen und an der anderen ein Sprungbrett. Zu guter Letzt füllte ich den Pool mit Wasser.
Weil bis jetzt noch niemand außer Molly wach war ging ich zu ihr in die Küche. Ich deckte den Frühstückstisch und kurz darauf kamen auch schon die anderen begeistert in die Küche.
„Aria du hast tatsächlich einen Pool in die Eingangshalle gebaut und bist meine Mutter los geworden. Wie zur Hölle hast du das geschafft?“, rief Sirius begeistert schon von der Küchentür in meine Richtung.
„Tja mein Lieber, dass wird wohl ein Geheimnis bleiben.“, lachte ich und freute mich ihn so glücklich zu sehen.
Schnell schlangen alle ihr Frühstück hinunter und zogen ihre Badesachen an.
Ich spielte Wasserball mit Sirius und Charlie. Wir lachten unglaublich viel aber ich war einfach zu klein oder vielleicht auch zu schlecht und der Ball flog ziemlich oft über meinen Kopf aus dem Becken, sodass ich irgendwann aufhörte die Treppe aus dem Pool zu benutzen und mich stattdessen am Beckenrand hochzog. Wieder einmal musste ich den Ball holen der diesmal bis in den Flur zur Eingangstür gerollt war.
Rückwärts lief ich in den unbeleuchteten Flur und machte noch einen Witz auf Sirius Kosten als ich plötzlich gegen jemanden stieß. Ich drehte mich um und mir stockte der Atem als ich in wunderschöne, dunkle Augen sah.
„Professor Snape, was machen sie denn hier?“, fragte ich geschockt.
„Ich muss mit Sirius sprechen. Sie hatten gar nicht erwähnt, dass sie die Ferien hier verbringen oder das sie Sirius Black kennen.“, sagte er in seiner gewohnten kühlen Art.
„Ich hab Sirius erst vorgestern kennengelernt. Harry hat mich eingeladen mit hierher zu kommen.“
Während ich das sagte, beobachtete ich wie Snape langsam an meinem Körper heruntersah und ich wünschte mir nichts sehnlicher als ein Shirt.
„Also Sirius und die anderen sind im Pool. Kommen Sie mit ich bring Sie hin.“
„Hier gibt es einen Pool?“
„Ja seit heute. Ich hab einen gemacht, weil Sirius ja nicht mit uns raus an den See kann.“
„Sie haben einen Pool gemacht?“
„Ja.“
„Das ist wirklich nett von Ihnen.“
„Ja manchmal bin ich auch nett.“, ich lächelte ihn schüchtern an und er lächelte zurück. Wie schon dieses Lächeln doch war. Wie schade, dass man es nur so selten sah.
Kaum war ich vor Professor Snape aus dem Flur getreten, fühlte ich wie sich zwei stark, nasse Arme um meine Taille schlangen und mich in die Luft hoben. „Jetzt bist du dran Underwood.“, hörte ich Sirius Stimme nah an meinem Ohr.
Ich musste lachen und schrie als er mit mir vom Beckenrand in den Pool sprang.
„Sirius du hast Besuch.“, stieß ich hervor als mein Kopf durch die Wasseroberfläche brach.
Das Wort Besuch schenkte mir die Aufmerksamkeit aller Anwesenden und es wurde plötzlich still.
„Severus, du bist ja schon früh hier. Geh doch schon mal hoch in den Saloon, ich muss mich nur kurz anziehen und dann können wir uns unterhalten.“, sagte Sirius und stieg aus dem Pool.
Was wollte Snape hier? Ich war in den Ferien vor allem zu den Weasleys und Sirius gefahren um ihm aus dem Weg zu gehen. Ich wollte nicht ständig an ihn denken und jetzt war er hier.
Mir war das alles zu viel und ich beschloss mich in meinem Zimmer etwas auszuruhen.
Ich lag noch immer im Bikini auf dem Bauch in meinem Bett als es klopfte. Ich dachte, dass es bestimmt Hermine sein würde also rief ich nur „Ist offen.“ Ohne mich umzudrehen.
Ich konnte hören, dass sich die Tür öffnete, jemand mein Zimmer betrat und die Tür wieder schloss. Jemand räusperte sich und ich wäre vor Schreck fast vom Bett gefallen.
Zum zweiten Mal an diesem Tag sagte ich „Professor Snape, was machen sie denn hier?“
„Sie zum Essen holen.“
„Ich zieh mir nur kurz was über.“, sagte ich während ich aufstand und zum Schrank rüber ging. Ich holte ein schlichtes, taillierte, kurzes Kleid aus dem Schrank und drehte mich um. Snape hatte sich auf mein Bett gesetzt und sah mich an. Was sollte das denn schon wieder?
„Ist sonst noch irgendwas? Sie sehen so nachdenklich aus.“, fragte ich ihn.
„Es sieht so aus als hätten sie es geschafft, dass sich nicht nur vier der Weasley-Jungs sondern auch Sirius Black in weniger als einer Woche in sie verliebt haben.“
Ich zog die Augenbrauen zusammen. „Quatsch, dass glaub ich nicht.“
„Er hat es mir gerade selbst gesagt.“
„Wer?“
„Sirius.“
Ich war verwirrt. Ich dachte bis jetzt Sirius wurde nur Spaß machen.
„Empfinden sie etwas für Sirius?“
Ich konnte den Schmerz in seinen Augen und die Angst vor der Antwort sehen. Eigentlich wollte ich sagen das ihn das nichts angeht doch stattdessen hörte ich mich selbst sagen
„Nein, das sollten sie eigentlich wissen.“
Jetzt war ich die, die den Schmerz in den Augen hatte.
„Wir sollten runter zu den anderen gehen. Die werden sich schon fragen wo wir bleiben.“, sagte ich schon auf halben Weg zu Tür. Ich meinte, so etwas wie Erleichterung auf Snapes Gesicht zu erkennen.
Als ich vor Snape in die Küche kam saß Tonks schon am Tisch und klopfte lächelnd auf den Platz neben sich. Snape blieb zum Abendessen, ich war ziemlich still und als Sirius fragte ob alles in Ordnung sei gab ich zurück, dass ich nur müde von den zwei Tagen im Wasser wäre.
Immer wieder sah Snape mich verstohlen an und jedes Mal wollte mir mein Herz aus der Brust springen. Warum hatte dieser Mann so eine Wirkung auf mich.
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Unbreakable // Severus Snape ff
FanfictionDie 17-jährige Aria kann ihrem alten, schrecklichen Leben entfliehen und findet in Hogwarts nicht nur ein echtes Zuhause, sondern erfährt auch was Freundschaft bedeutet. Sie verliebt sich unsterblich in ihren fiesen Tränkeprofessor Severus Snape. Do...
