Im Gemeinschaftsraum wir viel los und wir setzten uns in ein paar freie Sessel vor dem Kamin. Draco saß auf der Armlehne meines Sessel und hatte seine Arm auf der Rückenlehne liegen. Er erzählte mir, dass er als Sucher für Slytherin spielen würde. Das erste Spiel sollte dieses Wochenende gegen Ravenclaw stattfinden. Ich versprach ihm, dass ich zuschauen und in anfeuern würde. Ich zog mich ziemlich bald auf mein Zimmer zurück, da ich noch meine Sachen für den nächsten Schultag packen musste. In Wirklichkeit wollte ich einfach nur allein sein. Was war nur mit Draco los? Wieso war er plötzlich so aufdringlich?
Schnell warf ich meine Sachen in meine Schultasche und ging duschen. Kaum hatte ich mich bettfertig hingelegt war ich auch schon eingeschlafen. Wie so oft träumte ich von dunklen Augen. Mein Wecker riss mich aus dem Tiefschlaf und ich musste mich etwas beeilen wenn ich noch in Ruhe frühstücken wollte bevor ich in den Unterricht musste.
Ich ging mit den Griffindor zu den Klassenräume. Ron und Hermine hielten Händchen und ich beschloss bei Harry mal nachzufragen was zwischen ihm und Ginny lief.
„Äh nichts, wieso hat sie was über mich gesagt?“
„Naja, gesagt nicht aber selbst ein Blinder sieht, dass sie dich mag.“
„Denkst du echt?“
„Ich bin mir ganz sicher. Du solltest mal mit ihr reden. Ich sehe doch, dass du sie auch magst.“
„Ist das so auffällig?“
„Ja Harry ist es. Jeder kann es sehen nur Ginny nicht und das kann sie nicht weil sie in dich verliebt ist. So einfach ist das.“, sagte ich lächelnd.
„Danke Aria, du bist echt eine gute Freundin.“
„Immer wieder gern Harry.“
Wir wurden unterbrochen als der Unterricht begann.
Die Woche verging wie im Flug und ich schaffte es Snape so gut wie möglich aus dem weg zu gehen.
Am Freitag ging ich früh ins Bett denn am Samstag war das Quidditchspiel Slytherin gegen Ravenclaw und ich hatte Draco ja versprochen zuzukucken.
Ich hatte noch nie ein Quidditchspiel gesehen und Pansy hatte mir versprochen alles zu erklären. Da es die Woche über kälter geworden ist nahm ich meinen Mantel mit zum Frühstück. Draco war in Hochstimmung.
Wir beeilen uns mit dem Essen und gingen zusammen zum Spielfeld. Vor der Tribüne umarmte Draco erst Pansy, dann Blaise und zum Schluss mich.
„Heute Spiel ich nur für dich Baby.“, flüsterte er mir ins Ohr. Dann warf er sich seinen Nimbus 2001 über die Schulter und verschwand in die Umkleide.
Was zur Hölle sollte das bitte? Wir suchten uns Plätze ganz oben und Pansy begann sofort mir alles zu erklären.
Ich hab nicht wirklich viel von dem Spiel mitbekommen, denn ich konnte nicht glaube, dass Draco sowas zu mir gesagt hatte. Er dachte doch nicht etwa, dass da was zwischen uns laufen könnte. Nachdem das Spiel zu Ende war, verschwand ich schnell von der Tribüne um Draco nicht noch einmal zu begegnen.
Slytherin hatte gewonnen und alle aus meinem Haus waren auf der Party im Gemeinschaftsraum. Ich beschloss ein bisschen durch die Flure der Schule zu schlendern um auf andere Gedanken zu kommen.
„Hier steckst du! Ich hab dich schon überall gesucht.“, hörte ich Draco hinter mir sagen.
Oh, nein bitte nicht der. Ich drehte mich zu ihm um und lächelte gezwungen. „Ja sorry, mir war die Party einfach zu viel aber Glückwunsch zum Sieg. Du hast toll gespielt.“, sagte ich.
„Nur für dich meine Hübsche.“
Mein inneres Ich schrie mich an, so schnell wie möglich zu verschwinden doch es war zu spät. Draco nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich mitten auf den Mund. Ich fiel in eine Art Schockstarre und als er seine Lippen endlich von meinen löste schlug ich ihn wie von selbst meine Faust hart ins Gesicht.
„Was zur Hölle sollte das Draco?“, schrie ich.
Er sah mich vollkommen entgeistert an während ihm Blut aus der Nase tropfte.
„Mr. Malfoy. Einen Monat Nachsitzen wegen Belästigung einer Mitschülerin.“ Hörte ich eine sehr bekannte Stimme hinter mir kühl sagen. „Gehen sie in den Krankenflügel und lassen sie sich von Madame Pomfrey verarzten.“
Wortlos drehte sich Draco auf der Stelle um, warf mir einen bösen Blick zu und verschwand.
„Danke Professor aber das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Ich glaube die Gewissheit von einem Mädchen verprügelt worden zu sein hatte ihm und seinem riesen Ego genug weh getan.“, sagte ich zu Snape.
Er sah mich an und kam mir ganz nah als er zu mir runtergebeugt flüsterte „Niemand hat das Recht so mit dir umzugehen Aria. Niemand. Und so lange ich hier bin werde ich alles daran setzte, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“
Mit diesen Worten ließe er mich verwirrt auf dem Flur zurück. Dieser Mann machte mich wahnsinnig.
Ich bekam ein kleines bisschen ein schlechtes Gewissen gegenüber Draco also ging ich Richtung Krankenflügel um mich für den harten Schlag zu entschuldigen aber Draco war nun mal Draco und er wollte nicht mit mir reden. Ich würde es in ein paar Tagen einfach noch mal versuchen.
Ich beschloss mir ein entspannendes Bad zu gönnen, dieser Tag war einfach zu absurd.
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Unbreakable // Severus Snape ff
Hayran KurguDie 17-jährige Aria kann ihrem alten, schrecklichen Leben entfliehen und findet in Hogwarts nicht nur ein echtes Zuhause, sondern erfährt auch was Freundschaft bedeutet. Sie verliebt sich unsterblich in ihren fiesen Tränkeprofessor Severus Snape. Do...
