18 - Übung macht den Meister

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(Kurz vor der Dämmerung, y/n POV)
Wir stellen uns unter die kleine Überdachung von Tamayos Haus, um den Sonnenaufgang abzuwarten. Akaza hält meine Hand, während er nervös mit dem Fuß im Sand herum scharrt.
Ich blicke ihn leicht fragend an.
„Was ist den los. Du wirkst irgendwie aufgeregt."
Er blickt mich an. „Naja... Ich habe mir vorgenommen, dass du deine Technik an mir versuchen sollst. Einen besseren Trainingsverlauf gibt es wahrscheinlich nicht. Ich zweifle nicht daran, dass du es schaffen wirst aber unwohl ist mir trotzdem dabei.", sagt Akaza und schenkt mir ein leicht verlegenes Lächeln.
Nagut, man kann es ihm nicht verübeln. Einfach so in die tödliche Sonne zu gehen und auf meinen Schutz zu setzen. Dafür ist eine große Menge an Vertrauen nötig.
Ich drücke seine Hand fester und blicke ihn sehr entschlossen an.
„ Vertrau mir. Ich werde das schaffen und habe ein gutes Gefühl dabei."
Akaza wirkt etwas beruhigter und blickt in den Himmel.

Die erste orange-rote Färbung ist zu erkennen und die Sonne, vor welcher jeder Dämon jetzt fliehen würde, erscheint riesig und irgendwie mächtig über den Dächern der Häuser. Ihr Licht nimmt nach und nach die Gesamtfläche des Gartens ein, bis wir nur noch in dem kleinen Schatten der Überdachung stehen.

Akaza lässt meine Hand los und dreht sich zu mir. Er gibt mir zu erkennen, dass er bereit ist. Ich gehe ein paar Schritte zurück und blicke zuerst in die Sonne, dann auf meine Hände und schließlich in Akazas Gesicht. Er lächelt entschlossen.

„Ok. Dann geht es mal los.", sage ich und öffne meine Handflächen.
„Blutige Dämonenkunst, Mondschleier"
Der bekannte silbrige Rauch erscheint und legt sich über Akaza. Er ist viel einfacher als beim letzten Mal. Hat das was damit zu tun, dass ich mehr Blut bekommen habe?
Naja auch egal. Die Dämonenkunst hat sich jetzt vollständig auf Akaza festgesetzt. Nur mit genauem Hinsehen, erkennt man einen leichten Schimmer auf seiner Haut.
„Ich glaube es hat geklappt", sage ich und nicke ihm zu.
Er blickt in den von Sonne überfluteten Garten und sieht mich zögernd an.
Sein Gesicht wird entschlossener und er blickt wieder in den Garten.
Er atmet tief durch und wagt den ersten Schritt.

Sein Fuß überquert die Grenze von Schatten und Licht und berührt Sand. ........ Nicht passiert. Er wagt den zweiten Schritt und steht jetzt vollkommen in der Sonne. Akaza hebt seine Hand vor sein Gesicht um es zu schützen, doch es ist nicht nötig. Der Mondschleier Funktioniert.

Nach einer Zeit, in der er einfach nur in den Himmel gestarrt hat, dreht er sich mit einem breiten Lächeln zu mir um.
„Es funktioniert wirklich y/n. Das ist einfach fantastisch", sagt er während er sich auf die Wiese legt und weiter in den Himmel blickt.
Wie ich ihn da so sehe, bekomme ich selbst Lust in die Sonne zu gehen. Aber wenn ich den Mondschleier erneut setze, ist Akaza dann in Gefahr?
Ich spüre meine Dämonenkunst in seiner Richtung, wenn ich mich auf diese Konzentriere und mit der Hälfte meiner dafür sorge, dass sie hält....
„Akaza!....", rufe ich über die Wiese. Er blickt mich strahlend an. „Ja Schatz", antwortet er und lächelt.
„Ich werde die Technik noch einmal anwenden. Dieses Mal auf mich. Ich will sehen ob ich deinen Schleier trotzdem beibehalten kann. Mach dich also bereit zu Not Schutz zu suchen."
Akaza setzt sich auf und beobachtet wachsam was ich jetzt tue.
„Blutige Dämonenkunst, Mondschleier"
Ich konzentriere mich darauf einen neuen Mondschleier zu erzeugen und halte den bei Akaza. Der neue legt sich erfolgreich auf mich.
Ich blicke leicht verwirrt auf meine Hände. Bevor ich mehr von Muzans Blut bekam, war es schwer genug überhaupt einen Schleier zu erschaffen. Doch jetzt habe ich nicht mal Schwierigkeiten mit mehreren. Das ist echt krass.
Ich setze einen schelmischen Gesichtsausdruck auf und und verlasse den Schatten.
Akaza wirkt geschockt. „Nein y/n du weißt doch garnicht ob..."
Da war ich schon in seinen Armen. Das Sonnenlicht macht auch mir nichts aus.
Ich spüre wie er seine Arme um mich legt und sich wieder beruhigt. Seine Haut ist ganz warm von der Sonne und auch mein Körper erwärmt sich langsam. Ich stehe auf und sehe mich im Garten um.
Ich wende mich wieder an Akaza. „Na dann mal sehen, wie lange der Schleier anhält."

Akaza x ReaderGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt