22 - Gefährliche Täuschung

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Y/n POV

Muzan hat mich in irgendeinen, mir unbekannten Raum gezogen. Ein Teil des Infinity Castles, den ich noch nie gesehen habe. Ich gucke mich kurz verwirrt um, konzentriere mich aber sofort wieder auf Muzan. „Was genau wollt ihr jetzt von mir, Meister?", fragte ich, und sehe ihn etwas vorwurfsvoll an.
„Nun ja, y/n. Deine Kraft, kommt dem, was ich seid 1000 Jahren erreichen will, wirklich sehr nah. Bisher wurde ich immer nur enttäuscht. Nie hat einer meiner Dämonen auch nur ansatzweise eine Lösung gefunden. Doch du hast es jetzt geschafft. Nicht ganz wie geplant aber dennoch eine Lösung.", sagt Muzan und kommt ein Stück näher zu mir.
Ich werde wieder nervös, denn ich kann in seinem Gesicht einen Hauch von Mordlust ausmachen.
„Also y/n. Ich weiß nicht ob du es dir schon denken kannst, aber ich werde dich jetzt töten und deine Kräfte absorbieren.", Muzans Miene verfinstert sich.
Mist damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Hat Akaza deshalb so nervös gewirkt. Ich weiche ein paar Schritte zurück, aber da ist schon die Wand. Ich sitze fest.
Muzan kommt zu mir und packt mich an der Kehle. Er drück mich an die Wand und ich spüre, wie seine Fingernägel sich in meinen Hals bohren. Augenblicklich fangen meine Blutgefäße an zu pulsieren. Warum gibt er mir mehr von seinem Blut? Will er mich damit umbringen.
Plötzlich sagt Muzan,
„Hast du noch letzte Worte, für deinen geliebten Akaza.". Ich gucke ihn entgeistert an.
„Ja, denk nicht, dass ich das nicht mitbekommen habe. Mich könnt ihr nicht täuschen. So sehr ihr auch versucht habt eure Gedanken zu verschließen. Akaza hat so viel Blut von mir in sich, da ist es fast unmöglich sich mir zu widersetzten."
Ich stoße ein nach luftringendes Keuchen aus.
„Bi...Bitte,", huste ich, aber mein Hals ist so sehr gequetscht, dass ich kein Wort mehr rauskriege.
„Keine Sorge", sagt Muzan. „Akaza wird der nächste sein der stirbt. Wer plant mich zu hintergehen, wird auch die Ehre haben besonders qualvoll zu streben".
Mit letzter Luft versuche ich zu protestieren, aber mir wird schwarz vor Augen und alles wird dunkel.

 Mit letzter Luft versuche ich zu protestieren, aber mir wird schwarz vor Augen und alles wird dunkel

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Akaza POV

Ich laufe so schnell wie noch nie in meinem Leben. Es kann jede Sekunde zählen. Ich biege um so viele Ecken, und spüre dennoch keine Kampfaura. Vielleicht bin ich einfach zu schwach um sie zu beschützen.
Ich laufe weiter und biege in einen dunkleren Korridor ab. Und plötzlich, kaum spürbar, erkenne ich y/n's Kampfaura. Sie scheint zu schwinden. Das ist ein schlechtes Zeichen. Ich muss mich beeilen, solange ihre Aura noch wahrnehmbar ist.
Ich stoße mich vom Boden ab und laufe durch den Korridor. Die Aura wird stärker und leider auch immer verzweifelter.
Ich bleibe vor einer Tür stehen und bin mir ziemlich sicher, dass das der richtige Raum ist. Ich schiebe die Tür auf.
Entsetzt blicke ich in den Raum. Hinten an der Wand, steht Muzan und drück y/n an die Wand. Sie scheint bewusstlos zu sein. Das hoffe ich zumindest. Schlimmeres kann und will ich mir grade nicht vorstellen.
Wut steigt in mir auf. Doch mir ist klar, dass ich Muzan nicht mit Kampfkraft überwältigen kann.
Muzan dreht sich zu mir um.
„Ah, Akaza. Bist du gekommen um für dein Vergehen zu sterben."
Anders als sonst, gehe ich heute nicht auf die Knie. Ich blicke ihm ernst in Gesicht, was Muzan definitiv verwirrt.
„Was hast du vor zunehmende drei? Willst du mich etwa töten?"
Muzan lässt y/n los und sie fällt auf den Boden. Am liebsten würde ich zu ihr stürmen und nachsehen, ob es ihr gut geht, aber jetzt muss ich erstmal Muzan los werden.
Plötzlich kommt mir eine perfekte Idee.
„Muzan,.... Es wäre absolut dumm von dir wenn du y/n jetzt umbringst.", sage ich.
Muzan sieht mich wütend an, da ich seine Handlungen als dumm betitelt habe. Er scheint dennoch hören zu wollen worum es geht.
„Y/n und ich waren eines Tages unterwegs und haben deine achso geliebte blaue Spinnenlilie gefunden."
Muzan blickt mich entgeistert an.
„Wenn du y/n's Fähigkeiten absorbierst, dann wandelst du nicht in der Sonne, sonder bist permanent dabei dich vor ihr zu schützen. Das ist auch nicht ganz das was du willst, nicht wahr Muzan."
Muzan schaut mir nachdenklich in die Augen. Ich scheine genau das gefunden zu haben, was Muzan sich selbst auch schon gedacht hat.
„Und was muss ich deiner Meinung nach tun, damit du mich dort hin führst?", fragt Muzan, schon deutlich genervt.
„Damit du die blaue Spinnenlilie bekommst, musst du y/n und mich am Leben lassen. Wenn du sie tötest, dann begehe ich Selbstmord und du wirst die Blume nie finden.", sage ich und warte auf eine Reaktion von Muzan.
„Naja. Wenn du Pech hast, dann ist es schon zu spät für euch. Ich habe y/n eben sehr viel von meinem Blut injiziert, weil ich wollte, dass die Kraft noch stärker wird bevor ich sie in mich aufnehmen. Weil du hier aber reinkamst, habe ich nicht ganz auf die Menge geachtet. Es könnte jetzt durchaus schon zu spät für sie sein.", antwortet Muzan emotionslos und geht zu einem der Regale die in dem Zimmer stehen.
Ich kann nicht mehr anders und renne zu y/n. Ich werfe mich auf die Knie und nehme sie in den Arm. Ihre Haut ist noch blasser als sonst und überall in ihrem Gesicht, setzten sich rote Adern ab. Sie ist eiskalt und regt sich nicht mehr. Ich hebe sie hoch und blicke Muzan hasserfüllt an.
„Was hast du ihr angetan. Mach irgendwas dagegen, sonst kannst du dich von der Spinnenlilie verabschieden.".
Muzan sieht mich unbeeindruckt an und sagt, „ Ich kann jetzt auch nichts mehr tun. Entweder sie stirbt oder sie lebt. Falls sie wieder aufwachen sollte, dann kommt wieder hier her sonst werdet ihr es bereuen. Wenn sie stirbt, dann hole ich mir ihre Leiche persönlich ab."
Die Biwa ertönt und plötzlich ist Muzan verschwunden.
Jetzt sitze ich alleine in dem mittlerweile sehr dunklen Raum und blicke auf y/n. Tränen bilden sich in meinen Augen als ich ihren reglosen Körper fester an mich drücke. Sie kann nicht tot sein. Sie darf einfach nicht tot sein. Ich gebe ihr einen leichten Kuss auf die kalte Stirn und verlasse langsam den Raum. Bloß weg von hier. Wie konnte das alles nur passieren.
Ich laufe jetzt schneller und halte y/n fest bei mir. Sie muss aufwachen, bevor Muzan rausbekommt, dass wir die Spinnenlilie garnicht gefunden haben, oder bevor er auf die Idee kommt, mit y/n's Kräften selbst nach der Blume zu suchen. Ich muss mir was ausdenken, sonst ist es bald vorbei. Ich verlasse das Castle und sehe, dass die Nacht auch schon gekommen ist. Wie lange waren wir da drin. Ich weiß es nicht.
Mit y/n in den Armen, renne ich in die Dunkelheit der Nacht.

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Ok. Erstmal tut es mir echt leid, dass ich schon solange nicht mehr weiter geschrieben habe. Es hat zeitlich leider nicht so geklappt. Danke, dass ihr meine Geschichte lest und mir die ganzen kleinen Fehler verzeiht :).

Akaza x ReaderGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt