Du wurdest vor kurzem zu einem Dämon. Du hast dich als sehr hilfreich erwiesen und bist bereits zur abnehmenden zwei (lower moon 2), der zwölf Dämonenmonde, geworden. Dadurch lernst du den Dämon Akaza kennen und kommst ihm näher. Nachdem er dich zue...
Doma sitzt jetzt schon seid einer halben Stunde bei uns im Wohnzimmer fest und hat jetzt auch endlich aufgehört zu protestieren. Akaza sitzt neben mir auf einem Sitzpolzter und hat geballte Fäuste und eine Krampfader auf der Stirn. Wir müssen jetzt überlegen, wie wir der ganzen Situation entkommen können.
Ich rücke näher an Akaza heran und streiche ihm durch die Haare. Sein Gesicht entspannt sich wieder und er scheint sich zu beruhigen. „Hast du eine Idee wie es jetzt weiter gehen soll?", flüstere ich, während ich seinen Kopf weiter massiere. Akaza blickt mich leicht ratlos an. Dann blickt er auf den Boden und überlegt. „Mmmmm...nein leider nicht.", sagt Akaza und überlegt kurz. „Obwohl, ich habe vielleicht doch eine Idee."
Akaza holt ein Blatt Papier und beginnt zu schreiben. Klar. Doma soll immerhin nicht unbedingt hören was er sich ausgedacht hat. Nach ein paar Minuten gibt er mir den Zettel:
Also, Folgendes. Als du bewusstlos warst, habe ich Muzan erzählt, wir hätten die blaue Spinnenlilie gefunden. Weil ich meinte, dass er sie ohne und nicht finden könne, hat er mich gehen lassen. Klar. Wir haben die blaue Spinnenlilie nicht, aber wir können sie finden. Zumindest können wir so tun. Falls wir die Echte finden umso besser. Doch falls nicht, dann können wir versuchen eine Fälschung zu erstellen. Bis er die Blume in einem Medikament verarbeitet hat, dauert es bestimmt länger. Bis dahin sind wir weg. Er bekommt die Blume natürlich nur wenn er uns beide von sich befreit. Was hältst du davon?
Ich lese die Nachricht und überlege. Wenn Muzan die Fälschung aufdecken würde, dann wären wir auch nicht sicher. Wenn er die echte Blume bekommt und durch das Sonnenlicht gehen kann, dann würde er uns vielleicht ignorieren. Immerhin gibt es die Dämonen nur zu dem Zweck Muzan unsterblich zu machen. Ich schreibe etwas unter Akazas Notiz.
Ja, ich finde die Idee gut. Aber das mit der Fälschung würde ich nicht machen. Ich finde, dass wir ihm wenn schon die richtige Spinnenlilie bringen sollten. Wer weiß wie unser Leben verlaufen würde wenn wir immer auf der Flucht sein müssten, so wie Tamayo.
Akaza liest und runzelt die Stirn.
Und wo sollen wir jetzt die blaue Spinnenlilie herbekommen? ....
Das muss ich mir auch noch überlegen. Aber ich denke, dass es sicherlich besser so wäre. Wir sagen Doma, dass er Muzan sagen soll, dass wir ihm die blaue Spinnenlilie bringen. Allerdings benötigen wir noch Zeit um diese zu holen. Ist das so ok für dich?
......
Ja, ich vertraue darauf, das dir was einfällt. Wir schaffen das schon.
Ich lege den Zettel bei Seite und gucke zu Doma. Ich laufe zu ihm und löse die Fesseln von seinem Mund. „Gut, Doma. Wir haben eine Nachricht für Muzan. Richte ihm aus, dass wir ihm die blaue Spinnenlilie bringen und er uns dafür von sich befreien und uns in Frieden lassen muss. Um die Blume zu beschaffen, brauchen wir etwas Zeit, da sie gut versteckt ist. Wenn Muzan Einwände hat, dann soll er sich bis Neumond melden." Doma blickt mich verwundert an, da ich es wage derartige Forderungen an Muzan zu stellen. Aber er nimmt es ohne Kommentar auf.
Ich löse die restlichen Fesseln und Doma verlässt das Haus. Bevor er geht, dreht er sich noch um und sagt, „Viel Spaß euch beiden noch, und wir sehen uns Akazaaaa!". Er verschwindet im Wald.
Akaza prüft mit Hilfe seines Kompassnadel Stiles, ob Doma auch wirklich weg ist. Zumindest, ist keine Kampfaura mehr in der Nähe. Er schließt die Haustür und setzt sich wieder auf eins der Sitzpolzter. Ich gucke noch einmal aus dem Fenster und atme dann tief ein und wieder aus. Mit einem Sprung, lande ich auf Akaza Schoß und kuschle mich an ihn. Er gibt mir einen sanften Kuss und legt seine Arme um mich.
(Am nächsten Morgen)
Tatsächlich, haben wir uns entschieden Tags über nach der blauen Spinnenlilie zu suchen. Seit so langer Zeit suchen die Dämonen in der Nacht. Wir haben vor auch einige Menschen zu fragen ob sie etwas wissen. Immerhin, gibt es so genannte Botaniker und Heilkraut-Spezialisten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die mehr Ahnung von Pflanzen haben als die meisten Dämonen. Natürlich, muss Akaza sich mal wieder gegen seinen Willen verkleiden, aber es muss nunmal sein, wenn er nicht will, dass die Leute uns die Tür vor der Nase zuschlagen.
Ich durchwühle Akazas Kleiderschrank und frage mich wo er die Sachen her hat. Naja. Bestimmt Kleidung von einigen getöteten Menschen. Ich suche einen dunkelblauen Yukata für ihn raus und gehe wieder ins Wohnzimmer.
Als er sich umgezogen hat, wende ich meinen Mondschleier auf uns an und wir verlassen das Haus. Einige Kilometer weiter von hier, gibt es eine etwas größere Stadt. In dieser Stadt hat Akaza zwar schon häufiger schwache Menschen in den Gasse getötet, wurde aber nie gesehen. Aus dem Grund, ist es wohl ok dort anzufangen.
Wir betreten die Stadt und sehen uns um. Heute scheint nicht viel los zu sein.
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Doch als wir um eine Ecke gehen, sehen wir doch endlich einige Menschen. Wir sehen einen Mann, welcher Fisch verkauft, einige Gäste an einer Ramen Bude und auch ein paar andere Passanten. Allerdings haben wir keine Ahnung wer und helfen könnte. Ich gehe zu dem Besitzer der Ramen Bude und frage ihn, „Entschuldigen sie, wissen sie zufällig, ob es hier jemanden gibt der sich mit Pflanzen auskennt. Einen Botaniker oder etwas in der Art?". Der Mann guckt mich erst verwirrt an und beginnt zu überlegen. „Ja, ich glaube, wenn sie weiter der Straße folgen, dann kommt da irgendwo ein Blumenladen. Die Besitzerin müsste sich auskennen. Wollen sie eine Portion Ramen zum mitnehmen kaufen?", fragt der Mann und ich muss ablehnen. Der Mann blickt mich etwas ärgerlich an. Dennoch bedanke ich mich bei ihm und gehe wieder zu Akaza. „Und, hat er dir helfen können?" „Ja, dort drüben gibt es wohl jemanden der etwas wissen könnte, lass uns gehen." Ich ziehe Akaza hinter mir her in Richtung Stadtzentrum.