Kapitel 4 - Wohnst du auch hier?
Am nächsten Morgen wache ich früh auf. Es ist 6 Uhr morgens und ich bin top fit, weshalb ich beschließe, eine Runde am Strand Joggen zu gehen. Ich schlüpfe aus meinem Bett und laufe zuerst mal ins Bad, um mir mein Gesicht zu waschen und die Haare hoch zu binden. Danach, sehe ich mich in meinem riesigen Kleiderschrank um. Ich wusste gar nicht, dass ich so viele Klamotten habe. Ich schnappe mir eine kurze Sporthose, dazu ein einfaches schwarzes Tshirt, schlüpfe hinein und verlasse mein Zimmer, nachdem ich mir mein Handy und Kopfhörer geholt habe. Leise schleiche ich die Treppen herunter, da ich niemanden wecken möchte. In der Küche, trinke ich noch schnell einen schluck Wasser, hole meinen Schlüssel und schließe hinter mir meine Tür. Ich beginne zu Joggen, als ein betrunkener Matty mit einem anderem Junge die Straße entlang laufen sehe. Schnell biege ich ab, damit ich nicht mit ihnen sprechen muss und laufe Richtung Strand. Es ist angenehm warm und ich höre Musik, solange bis ich eine Pause mache und den schönen Ausblick genieße.
Ich schalte die Musik aus und mache zuerst ein Foto von dem Meer und danach ein Selfie, welche ich danach meiner besten Freundin Carry schicke. Wir haben uns nur schweren Herzens verabschieden können, da wir wie Schwestern waren. Wir waren Nachbarn und kannten uns schon seit dem Kindergarten. Unser Abschied war, als würden wir wie ein Paar, eine Fernbeziehung führen, da wir uns hundert mal versprochen hatten den Kontakt zu halten, uns zu besuchen und auf dem laufendem zu halten.
Nach einer Weile, sehe ich auf die Uhr und bemerke, dass es 8.30 Uhr ist. Da wir genau diesen Weg gestern Abend gelaufen sind, weiß ich zum Glück den Weg. Also rappele ich mich langsam auf und mache mich joggend auf den Rückweg. Nach kurzer Zeit, bemerke ich ein paar Jungs, die ungefähr in meinem Alter sein sollten, wie sie mir zu winken und irgendetwas sagen, was ich wegen meinen Kopfhörern nicht verstehe. Jedoch läuft einer der Typen auf mich zu und packt mich am Arm. Schnell ziehe ich mir meine Stöpsel aus den Ohren und sehe ihn erschrocken an. ,, Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe.'', sagt er freundlich und legt seine Stirn in Falten. ,, Kein Ding.'', murmele ich. Er hat schwarzes Haar und leuchtend blaue Augen. Als ich ihn weiter mustere, fällt mir auf das er Piricings hat und wunderschöne Grübchen, welche ihn sofort noch sympathischer wirken lassen. ,, Ich bin Josh.'', stellt er sich lächelnd vor. ,, Amy.'', gebe ich zurück. Mir ist die Situation ein wenig unangenehm und ich versinke leicht mit den Schuhen im Sand. ,, Du kommst nicht von hier, oder?'', fragt er neugierig nach und ich sehe ihn verwirrt an. ,, Nein, ich bin gerade erst her gezogen.'', erkläre ich. ,, Okay, Amy. Weißt du, die Jungs da drüben haben mich aufgefordert dich nach deiner Nummer zu fragen. Es wäre cool von dir, wenn du wenigstens so tust, als würdest du sie mir geben, du kannst auch einfach ein paar Zahlen eintippen, ganz egal.'', bittet er mich lächelnd. ,, Ich würde mich jedoch freuen, wenn du mir deine richtige Nummer gibst. Vielleicht können wir uns ja mal treffen, du kennst bestimmt noch nicht viele Leute, oder?'', fährt er fort und hält mir lächelnd sein Handy hin. Zögernd nehme ich es an und tippe meine Nummer ein. ,, Ich gebe dir meine richtige Nummer, aber du musst dich auch wirklich bei mir melden.'', befehle ich ihm und wende mich ohne eine Antwort ab und jogge weiter. Als ich mich umdrehe, sehe ich, dass Josh mir hinter her sieht und mir winkt. Ich schenke ihm ein lächeln und biege um die nächste Ecke, weg vom Strand ab.
Die letzen paar Meter laufe ich in normalem Tempo leicht außer Atem weiter und entdecke einen Umzugswagen, vor dem Haus gegenüber. Dort steht ein zierliches Mädchen, welches ein kleines Stück kleiner ist als ich. Sie trägt eine Kiste, welche sich von unten öffnet und einige Klamotten auf den Boden fallen.
Rasch laufe ich zu ihr herüber. ,, Kann ich dir helfen?'', frage ich sie und bekomme einen verwirrten blick. ,, Das wäre nett von dir.'', murmelt sie und ich helfe ihr, die Klamotten zurück in den ( jetzt wieder ) geschlossenen Karton zu packen. Als wir alles wieder eingepackt haben, lächelt sie mich dankbar an. ,, Ich bin übrigens Gracie.'', stellt sie sich vor. ,, Amy.'', gebe ich zurück. ,, Ziehst du hier ein?'', frage ich nun und sie nickt. ,, Wohnst du auch hier?''
,, Ja, ich wohne gleich gegenüber.'', erkläre ich und deute mit meiner Hand auf mein neues Zuhause. ,, Gehst du nach den Ferien auch auf die Georgia Highschool?'', fragt sie hoffnungsvoll, woraufhin ich nicke. ,, Woah, dass freut mich. Weißt du, ich kenne hier niemanden und ich will mich dir nicht aufdrängen, aber ich habe echt schreckliche Angst keinen Anschluss zu finden. Willst du dich vielleicht mal mit mir treffen, du wohnst ja gleich gegenüber? Es wäre auch total lieb von dir, wenn du mir vielleicht erklären könntest, wo ein paar Räume in der Schule sind..'', jammert sie los und ich lache. ,, Gracie, ich kenne hier auch niemanden. Ich bin gerade erst her gezogen, aber ich würde gerne mal was mit dir machen. Dann sind wir zu zweit neu.''
Zuerst sieht sie mich verwirrt an, strahlt jedoch danach. ,, Ich klingele später mal bei dir, wenns okay ist?'', fragt sie mich und ich nicke. Danach verabschiede ich mich von Gracie und laufe in mein Haus. Drinnen angekommen, werde ich von meiner Mutter begrüßt. ,, Mom, du wirst es mir nicht glauben, aber ich habe heute früh gleich zwei nette Leute, ungefähr in meinem Alter kennen gelernt. Ein Mädchen, sie heißt Gracie, will später sogar her kommen, dass wir zusammen etwas unternehmen.'', erzähle ich ihr uns sie strahlt. ,, Das freut mich so sehr, Amy.''
Glücklich lasse ich mich auf das Sofa fallen und kicke meine Schuhe weg. Danach höre ich mein Handy klingeln und sehe, dass ich eine neue Nachricht habe.
Von Josh > Hey Amy. Ich hoffe, dass vorher war nicht zu aufdringlich und es würde mich freuen, wenn wir uns wieder sehen. Josh.
Neugierig klicke ich sein Profilbild an. Ein bisschen stalking muss sein. Auf dem Bild, erkenne ich den Jungen mit den schwarzen Haaren, den Pircings und den strahlenden, blauen Augen wieder.
,, Woher kennst du Josh, Amy?'', knurrt Matty hinter mir.
(BILD: so könnt ihr euch Josh vorstellen)
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bad touch (Abgeschlossen)
Teen FictionAmy Woodly muss mit ihrer Mutter von Washington nach Kalifornien, besser gesagt Los Angeles ziehen, da ihre Mutter einen neuen Freund dort hat. Zuerst ist Amy gar nicht begeistert, da sie die Schule wechselt und alles zurück lassen muss, jedoch stau...
