Danke für 7.000 Reads*-*
_____
Kapitel 17 - Küssen erlaubt
P.O.V. Amy
Dann küsst er mich. Zuerst langsam und vorsichtig, danach fordernd. Als er mit seiner Zunge um Einlass bittet, gewähre ich ihm diesen und unsere Zungen treffen sich. Mein Bauch kribbelt und mein Herz pocht wie verrückt.
Viel zu schnell lösen wir uns voneinander.
Josh lächelt mich an und ich sehe ihn verlegen an, meine Wangen sind heiß und ich glaube, dass ich ziemlich rot im Gesicht bin. ,, Wie lange ich darauf gewartet habe, Baby.'', murmelt er und steht auf, woraufhin er mir eine Hand reicht und mich hoch zieht. Von mir aus hätten wir uns auch einfach weiter küssen können. Danach laufen wir Hand in Hand zurück zu dem Auto und fahren nach Hause. Bei jeder Gelegenheit, legt er seine Hand auf mein Bein und ich muss jedes mal lächeln. Wir reden nicht, wir schweigen einfach und genießen die Ruhe.
Er parkt vor meinem Haus und wir steigen beide aus, woraufhin er mich in eine lange Umarmung zieht und mich ein weiteres mal küsst. Seine rauen Lippen treffen wieder auf meine und in mir beginnt ein Feuerwerk von Gefühlen. Selbst seine Pircings stören mich kein bisschen. ,, Möchtest du mit rein kommen? Du kannst gerne hier übernachten.'', murmele ich, als er mich ein weiteres mal in eine Umarmung zieht und er nickt, woraufhin wir in die Richtung des Hauses gehen, bis sein Handy klingelt. ,, Einen Moment.'', entschuldigt er sich und geht ran. ,, Hallo?'', meldet er sich und ich beobachte ihn, wie er sich sein Handy ans Ohr hält und mich anlächelt, jedoch verzieht er seine Miene von einer Sekunde auf die andere und sieht ernst aus. Was ist passiert? ,,Fuck, ich bin gleich da.'', gibt er gereizt bescheid und ich sehe ihn besorgt an. ,, Josh?'', frage ich leise und er sieht mich entschuldigend an. ,, Baby, ich muss gehen. Alles ist gut. Ich rufe dich morgen an.'', verspricht er mir und ich nicke. Ein letztes mal küsst er mich und ich sehe ihm nach, wie er zurück in sein Auto steigt und danach weg fährt. Ich ruf dich morgen an.
Doch das tut er nicht. Am nächsten Tag ruft er nicht an und ich beschließe einfach zu warten. Am übernächsten Tag, meldet er sich immer noch nicht, woraufhin ich mich dazu entschließe, ihn anzurufen, doch er geht nicht ran. Am Tag darauf, bekomme ich noch immer kein Lebenszeichen von ihm und als ich ihn wieder anrufe, klingelt es zwei oder drei mal und dann drückt er mich weg. Er drück mich einfach weg!
Als ich eine Woche gewartet habe, drehe ich fast durch und laufe zu ihm nach Hause. Seine Mutter, Regin, begrüßt mich Freundlich an der Tür und ich frage sie, ob Josh zu hause ist. ,, Nein, er ist mit einer Madison unterwegs. Sie waren in den letzten Tagen öfters hier.'', erklärt sie mir und meine Miene verzieht sich, tränen treten in meine Augen. ,, Ist alles in Ordnung?'', fragt sie mich besorgt und ich stottere meine Antwort. ,, Ich dachte wohl, das wir irgendwie zusammen sind, was wir wohl irgendwie doch nicht sind. Ich gehe jetzt.'', schnellen Schrittes renne ich aus dem Haus und als ich die Tür öffne, laufe ich gehen etwas, bessergesagt gegen jemanden. Josh.
Aber er ist nicht alleine, Madison ist neben ihm, mit einem Smoothie in der Hand und sieht mich komisch an. Ihr Hals, ist bedeckt von Knutschflecken. ,, Amy.'', flüstert Josh überrascht und ich schubse ihn von mir weg. ,, Amy? Warte, es ist nicht so, wie es aussieht!'', ruft er mir jetzt lauter hinterher, aber ich drehe mich nicht um, renne einfach die Straße entlang, - Es ist nicht so wie es aussieht, sagt das nicht jeder, wenn es eben genau so ist, wie es aussieht? Das ist eine billige ausrede, da ihm in dem Moment nichts besseres eingefallen ist! - bis zu meinem Zuhause und da niemand zuhause sein sollte, stoße ich die Tür auf und achte gar nicht drauf, dass ich heule und wahrscheinlich durch die von den Tränen verlaufene schminke wie ein überfahrener, hysterischer Waschbär aussehe, wobei ich jedoch auch nicht bemerke, dass Matty's Auto in der Einfahrt steht und ich ihm sofort, als ich das Haus betrete in die Arme laufe. ,, Amy, was ist los?'', fragt er sofort, als er mich bemerkt und ich fahre erschrocken herum und glotze ihn an. ,, Das kann dir doch total egal sein Matty!'', zische ich ihn an und trampele die Treppe hinauf, geradewegs in mein Zimmer, wo ich mich in mein Bett schmeiße und immer laute anfange zu schluchzen.
Eine Hand berührt meinen Rücken und ich muss mich garnicht umdrehen, um zu wissen wer es sein könnte, da nur Matty und ich im Haus sind. ,, Möchtest du darüber reden?'', fragt er mich leise und ich setze mich auf und sehe ihn an. In seinem Blick liegt etwas komisches, ungewohntes. Mitleid. Schnell schüttele ich den Kopf und bei dem versuch, meine Atmung unter Kontrolle zu bekommen, beginne ich mich erneut zu schluchzen. ,, Dann komm her.'', murmelt er und ich rücke ein Stück näher an ihn heran, sodass er mich in seine Arme nimmt. In diesem Moment ist es mir egal, dass wir nicht miteinander gesprochen habe und ihn verabscheue. In diesem Moment bin ich einfach nur glücklich, nicht alleine sein zu müssen.
,, Es tut mir leid, dass ich damals so grob zu dir war.'', flüstert er irgendwann und ich sehe ihn kurz an. Er löst sich von mir und wischt mir Tränen von der Wange. ,, Ich hab kein Recht dazu gehabt, dich so zu behandeln. Es tut mir wirklich leid. Ich hoffe, wir können es irgendwie hinbiegen, dass wir.. ehm..'', ich sehe ihn schief an. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. ,, ...dass wir Freunde sein können.'', beendet er den Satz und als ich nicke, lehne ich mich gleichzeitig wieder zu ihm und schließe meine Augen.
Ich weiß nicht, wie lange ich so dort liege, da ich irgendwann ein nicke und nur noch merke, wie Matty mich zudeckt, woraufhin ich bemerke, dass es draußen stockfinster ist und er dabei ist, zu gehen. ,, Matty.'', flüstere ich so leise, dass ich zuerst befürchte, dass er es nicht gehört haben könnte, doch er dreht sich um. ,, Kannst du bei mir bleiben?'', bitte ich ihn leise und rutsche auf die andere Seite meines Bettes. Matty nickt. Er zieht sich sein Shirt und seine Hose aus, geht zu der freien Seite meines Bettes und legt sich zu mir, sogar unter die selbe Decke, sodass ich automatisch ein Stückchen zu ihm rutsche. ,, Es ist egal was passiert ist, dass wird schon wieder.'', ist das letzte was ich höre, bevor ich in einen unruhigen schlaf falle.
————
... Hasst mich bitte nicht :D
DU LIEST GERADE
bad touch (Abgeschlossen)
Teen FictionAmy Woodly muss mit ihrer Mutter von Washington nach Kalifornien, besser gesagt Los Angeles ziehen, da ihre Mutter einen neuen Freund dort hat. Zuerst ist Amy gar nicht begeistert, da sie die Schule wechselt und alles zurück lassen muss, jedoch stau...
