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Kapitel 33 - Brautmode enttäuscht nicht ( Part 2 )

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Kapitel 33 - Brautmode enttäuscht nicht ( Part 2 ) 


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Nach einer Stunde, angefühlt wie 10 Stunden, gab es noch kein Kleid, welches meine Mutter umgehauen hatte. Sie wartet auf diesen Wow-Effekt, doch ich bezweifele langsam, das dieser noch kommt. Doch wenn ich das laut äußere, bekomme ich von jedem in diesem Laden ein's auf den Deckel. 


Gerade als ich mich auf die Toilette entschuldigen wollte, höre ich die Stimme meiner Mutter- die glückliche Stimme meiner Mutter. 


Als sie heraus kommt, verstehe ich, wieso. Sie trägt ein weißes Kleid, ich glaube ein A-Linien Kleid. Ihre Augen glänzen und ich stehe auf. ,, Wow.'', flüstere ich und sehe meine Mutter, wie sie mich anlächelt. Es hat keine besonders lange Schleppe, es hat keine Spitze, oder Strass, sondern nur der weiße Stoff, ohne Schnickschnack.  Und es ist Atemberaubend. 


,, Das ist mein Kleid!'', verkündet meine Mutter und wir alle freuen uns.



* * *


Am nächsten Morgen wache ich auf und wünschte, ich wäre nicht wach. Ein stechender schmerz schießt durch meinen Kopf und ich drehe mich auf den Rücken. ,, Mom?'', rufe ich so laut ich kann und bereue es danach sofort. Ein stechender schmerz zieht durch meinen Kopf und ich stöhne leise auf. ,, Deine Familie ist nicht zuhause.'', höre ich eine Stimme stumpf sagen. ,, Geht es dir gut?'', fragt er weiter und setzt sich auf meine Bettkante. 


,, Was willst du hier, Jasper?'', gebe ich bissiger von mir, als ich es wollte und er runzelt die Stirn. ,, Ich habe lange nichts mehr von dir gehört. Ich habe mir sorgen gemacht.''


,, Hast du dir auch sorgen gemacht, um die Mädchen mit denen du auf der Party getanzt hast und mich dafür sitzen hast lassen.'',pampe ich ihn weiter an und schlage die Bettdecke zur Seite, woraufhin ich aufstehe und mir meine kurzen Shorts weiter nach unten ziehe. 


Als ich vor meiner Kommode stehe und darin nach einer Schmerztablette suche, spricht Jasper weiter. ,, Es tut mir leid okay? Es war nicht so, wie es aussah, du weißt doch, dass ich dich liebe.''


,, Davon merke ich leider nicht viel. Wie war es dann, wenn es nicht so war wie es aussah? Das ist die Aussage, die jeder sag, wenn es eben doch genau so war, wie es aussah. Hast du wohl schon die nächste unter Drogen gesetzt und geformt, wie du es gerne haben willst?''


,, Amy, das ist jetzt unfair.''


Ich seufze und gebe meine suche nach einer Tablette auf. Stattdessen drehe ich mich um und tue das, was ich auf keinen fall wollte. Ich gebe nach. 


,, Du hast recht. Vielleicht habe ich überreagiert, aber mir geht es nicht gut. Hast du vielleicht eine Tablette?'', bitte ich ihn und krabbele wieder in mein Bett. 


,, Was ist los mit dir?'', fragt er nach und  tastet seine Hosentaschen ab. ,, Sorry, ich hab keine Tablette.''


,, Ich habe nur Kopfschmerzen.'', erkläre ich und schließe meine Augen, währenddessen steht Jas auf und geht ein paar Schritte Richtung Tür. ,, Ich schätze, ich gehe dann besser.''


Genervt öffne ich wieder meine Augen und drehe mich zu ihm. ,, Willst du mich hier wohl alleine sterben lassen?'', motze ich ihn weniger wütend an und bringe ihn damit zum lächeln. 


,, Eigentlich habe ich gehofft, dass du nicht stirbst.''


,, Komm doch einfach her.''


Schnell schlüpft er aus seinen Schuhen und kommt danach auf mich zu. Als er schon eine Ecke der Decke hoch hebt, um sich neben mich zu legen, ziehe ich sie ihm weg und er sieht mich fragend an. 


,, Dein Shirt musst du auchnoch ausziehen.'', nuschele ich halb in mein Kissen und erkenne, dass das Grinsen in seinem Gesicht immer größer wird, als er es auszieht und ich ihn damit neben mich lasse. Schnell kuschele ich mich an ihn heran, als würde er , wenn ich es nicht tue, wieder weggehen und spüre die gewohnte Wärme und schließe zum hundertsten mal wieder meine Augen.

bad touch (Abgeschlossen)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt