Kapitel 58 - I love you
Matty.
Er sitzt auf dem Bett, mit dem Handy in der Hand, doch als er mich sieht legt er es neben sich und kommt einen Schritt auf mich zu, doch hält dann in seiner Bewegung inne. Mit seinen klaren, braunen Augen starrt er in meine, seine Haare stehen leicht zerzaust ab, es beißt auf seine Lippen und ich stehe an der Tür, überrascht und erschrocken von dem Anblick, eine Hand noch immer an die Klinke und starre ihn an.
Matty, in einem Anzug, mit weißem Hemd und schwarzer Fliege, mit einem duzend Rosen in der Hand.
Ich schlucke einmal und muss tief durchatmen, bevor ich mich endlich dazu aufraffe die Tür hinter mir zu schließen und mich dagegen zu lehnen. ,, Matty, was ist das hier?'', frage ich leise und sehe mich weiter im Zimmer um, denn ein paar Kerzen sind aufgestellt, der Tisch ist gedeckt.
Was, wenn er ein anderes Mädchen erwartet? schießt es mir durch den Kopf und augenblicklich versetzt mir dieser Gedanke einen Stich.
Nach unserer Auseinandersetzung, was ich ihm an den Kopf geworfen habe- dann kann er sich doch nicht für mich solch eine Mühe gemacht haben.
,, Ich muss mich bei dir Entschuldigen.'', murmelt Matty und kommt einen weiteren Schritt auf mich zu. ,, Du hast keine Ahnung, wie sehr es mir leid tut. Ich hatte keine Ahnung, wie du fühlst.'', beginnt er und lächelt mich traurig an.
Ein weiterer Schritt in meine Richtung.
,, Es tut mir leid, dass ich so ein Arsch zu dir war. Dass ich nicht auf dich aufgepasst habe. Ich glaube, ich sollte dir so einiges erzählen.'', erklärt er und ich nicke. Behutsam, als könnte er mich zerbrechen greift er nach meiner Hand und zieht mich in Richtung Bett, worauf ich mich setzte und er mir die Rosen in die Hand gibt. Danach stellt er sich vor mich auf.
,, Ich hab keine Ahnung wo ich Anfangen soll.'', murmelt er und fährt sich durch die Haare.
,, Es tut mir leid, dass ich gedacht habe, dass du was mit Josh und Jasper laufen hattest, das war mehr als dämlich von mir. Ich war eifersüchtig. Die ganze verdammte Zeit, aber ich wusste nicht wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll- oder was ich fühle. Ich hatte schon Freundinnen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich sie so beschützen will, sie immer bei mir haben will, wie bei dir. Gray wollte mir helfen, dich eifersüchtig zu machen, wofür ich ihr helfen sollte. Lange Geschichte, aber was ich dir damit sagen will..'', er stottert. ,, Es tut mir einfach alles verdammt leid. Alles. Ich hasse Josh nicht so sehr wegen der Mädchengeschichte, sondern ich wollte ihn von dir fernhalten- bestimmt haben dir alle etwas anderes erzählt, er gehört zu Asher. Und mit Asher sollte man nichts zutun haben, zumindest nicht als Mädchen. Meine Weste ist auch nicht weiß, aber ich bin aus der Scheiße früh genug herausgekommen. Irgendwann werde ich es dir vielleicht erklären.'', seufzt er und lächelt mich zögerlich an.
Ich weiß nicht was ich denken soll, was ich fühlen soll, meine Gedanken schwirren wirr in meinem Kopf hin und her, denn auf einer Seite überzeugt er mich und die Gefühle, welche ich zumindest denke für ihn zu haben kommen auf die Vorderseite, doch auch die Bilder von Jasper und Freya, von Josh und der Schwangeren Madison und von Asher, wie ich mich mit Matty vor ihm versteckt hatte..
,,Du hast dieses Lächeln, Amy, und damit hast du mich schon am ersten Tag gefangen, auch wenn ich es nie zeigen konnte, ich zeige es jetzt''. Ich will das du es immer behält. Ich träume sogar davon.'', gibt er zu und fährt sich wieder und wieder durch die Haare.
,,Ich hätte nie gedacht das ich mal sowas empfinde, aber du bist das Einzige was ich will, was ich brauche. Ich will alles mit dir Teilen und immer an deiner Seite sein, so dass nie etwas zwischen uns kommen kann, dass wir zusammenhalten. Du würdest mein Leben komplett machen. Das klingt alles so kitschig und romanisch und ich kann garnicht fassen dass das alles aus meinem Mund kommt- aber so ist es und ich kann, nein, ich will es nicht länger für mich behalten. Ich liebe dich.'', die letzten Worte spricht er so leise aus, dass ich sie kaum hören kann, doch mein Herz schlägt augenblicklich noch schneller als sowieso schon, es rast beinahe.
'' Ich weiß, ich habe es versaut. Amy Avery Woodly Parker, ich verspreche dir, wenn du mich nur lässt, dann mache ich dich glücklicher als du es in Everett jemals warst. ''
Langsam beugt er mich zu mir herunter und gibt mir einen federleichten Kuss auf die Lippen, um mir danach tief in die Augen zu sehen.
,, Ich will eine zweite Chance.''
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bad touch (Abgeschlossen)
Teen FictionAmy Woodly muss mit ihrer Mutter von Washington nach Kalifornien, besser gesagt Los Angeles ziehen, da ihre Mutter einen neuen Freund dort hat. Zuerst ist Amy gar nicht begeistert, da sie die Schule wechselt und alles zurück lassen muss, jedoch stau...
