Kapitel 34

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Als mein Bruder kam, umarmte ich ihn fest und innig. Er war überrascht, mich zu sehen, da er es nicht erwartet hatte.

Taylan: Talia, was machst du hier?

Talia: Abi, ich will nicht mehr dorthin. Bitte, ich will nicht mehr. (schluchzend)

Am Abend klingelte es an der Tür. Mein Bruder sagte mir, ich solle mich verstecken. Also versteckte ich mich.

Taylans Sicht:

Als ich die Tür öffnete, stand mein Bruder vor der Tür.

Taylan: Abi, was ist los?

Tarik: Talia ist weg.

Taylan: Wie ist sie weg?

Tarik: Sie ist abgehauen. Keine Ahnung, wir suchen überall nach ihr. Hat sie dich angerufen oder geschrieben?

Taylan: Nein.

Er ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa. Es war so knapp, denn Talia versteckte sich hinter dem Sofa. Nach einer Weile sagte er plötzlich: „Talia, komm da raus."

Talia kam aus ihrem Versteck. Mein Bruder umarmte sie und fragte dann, was passiert sei. Talia erzählte ihm, dass sie dort nicht bleiben möchte, aus irgendeinem Grund, den sie nicht nennen wollte.

Tarik: Taliam aniyorum seni ama herkez çok endişelendi. Polis her yerde seni arıyor.

(Taliam, ich verstehe dich, aber alle sind sehr besorgt. Die Polizei sucht dich überall.)

Tarik: Abi und Abla tun alles, um dein Sorgerecht zurückzubekommen.

Merts Sicht:

Sie fing wieder an zu weinen. Ihre schönen hellbraunen Augen füllten sich wieder mit Tränen. Ich konnte es nicht ertragen, sie so zu sehen, denn es tat mir weh im Herzen. Dieser Anblick, dass sie nur am Leiden ist, machte mich kaputt.

Talias Sicht:

Wieder war ich in dieser Hölle gelandet. Von meinem Balkon aus blickte ich auf die Stadt.

Nach einer Weile zog ich mich um und machte mich bettfertig. Als ich auf dem Bett saß, kam mir wieder dieser Gedanke – das zu tun, was ich schon seit einiger Zeit tat.

Ich holte die Schere aus dem Schrank und begann, meine Arme zu ritzen. Der Schmerz war mir gleichgültig, also machte es mir nichts aus.

ᴛᴀʟɪᴀ   Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt