Talia's Sicht
Warum ist alles so dunkel? Was sind das für Geräusche? Wo bin ich? All diese Fragen durchströmten mich, doch bevor ich begreifen konnte, was geschah...
Cem's Sicht
Ich fragte die Ärzte, ob wir sie sehen dürften. Wir durften alle nur einzeln und für fünf Minuten bei ihr bleiben.
Als ich den Raum betrat, fiel mein Blick sofort auf die Kabel, die sie umgaben.
Es brach mir das Herz, sie so zu sehen. Ich bin ein schlechter Bruder, dachte ich immer wieder, während ich ihre Hand hielt. Tränen strömten mir über die Wangen.
Seda's Sicht
Nachdem mein Bruder das Zimmer verlassen hatte, ging ich sofort hinein. Die Stille war drückend, nur das Summen der Geräte war zu hören.
Ich sah sie an, und die Tränen kamen mir sofort. Der Gedanke, dass sie sterben könnte, war unerträglich. Erinnerungen an unsere Kindheit überkamen mich. Sie war so zickig, als sie klein war, und hatte mir immer nachgemacht.
Ali's Sicht
Meine Schwester verließ den Raum, und ich sah, wie sehr sie weinte. Ich wollte sie umarmen und meinen Schmerz mit ihr teilen, aber ich konnte ihr einfach nicht verzeihen. Also hielt ich mich zurück und ging ins Zimmer hinein.
Ich sah die Wunden in ihrem Gesicht und die Kabel, die an ihr gebunden waren. Es tat weh, sie so zu sehen. Meine kleine Schwester, der ich versprochen hatte, sie immer zu beschützen – ich konnte wieder einmal mein Versprechen nicht halten.
Tarik's Sicht
Ich betrat ihr Zimmer und kniete mich vor ihr Bett. Mit Tränen in den Augen sah ich sie an und hielt ihre Hand fest, unfähig, sie loszulassen. Doch die Krankenschwester teilte mir mit, dass die Zeit gekommen sei und es mir schwerfallen würde, sie loszulassen.
Mert's Sicht:
Taylan konnte nicht alleine ins Zimmer; er konnte nicht einmal vor Schock richtig stehen. Also begleitete ich ihn hinein.
Als wir den Raum betrachteten, drangen die Geräusche der Geräte zu uns. Taylan brach in Tränen aus, als er sie sah, und ich war genauso geschockt. Ihr Gesicht war von Narben gezeichnet, und zahlreiche Kabel waren an ihrem Körper befestigt.
Taylan nahm ihre Hand und wollte sie nicht mehr loslassen. Plötzlich begann einer der Geräte zu piepen.
Es war offensichtlich, dass ihr Herzschlag immer schwächer wurde. Die Krankenschwester und die Ärzte betraten sofort das Zimmer.
Man sagte uns, wir sollten das Zimmer verlassen, doch Taylan geriet noch mehr in Panik.
Plötzlich befahl der Arzt einer der Krankenschwestern: „Sie stirbt. Bereitet sofort den Defibrillator vor."
Durch den ganzen Raum hallte nur noch ein lautes Piepen wider.
DU LIEST GERADE
ᴛᴀʟɪᴀ
RandomTalia ein 15 jähriges Mädchen was mit ihrer Mutter und ihren 5 Brüdern in Berlin lebt. Talia ist ein sehr emotionales Mädchen, sie ist naiv und leich manipulier bar. Sie ist ein Mädchen was immer lacht, Positiv denkt, andaren Menschen hilft. Doch i...
