Am Morgen
Es war mittlerweile 7 Uhr, und ich hatte gerade mal zwei Stunden Schlaf hinter mir. Trotzdem zog ich mich an und ging zum Frühstück, obwohl ich keine Lust darauf hatte, wie auf alle anderen auch.
Am Frühstückstisch
Jeder war wie immer ganz leise. Dann sagte mein Vater, dass wir heute Abend Besuch bekommen würden. Seine Frau fragte sofort, wer kommen würde. Er antwortete: „Meine Kinder." Ich warf ihm einen schnellen Blick zu, denn damit waren meine Brüder und meine Schwester gemeint.
Vater: „Ich möchte, dass sich meine Kinder kennenlernen und sich untereinander verstehen."
Berat: „Was soll der Scheiß? Willst du jetzt auf glückliche Familie tun? Es reicht mir schon, wen ich da in die Fresse gucken muss."
Vater: „Berat, rede vernünftig."
Berta: „Was, wenn nicht?"
Langsam wurde es mir zu viel, und ich konnte das Ganze nicht mehr aushalten. Ich stand sauer auf.
Talia: „Es reicht langsam. Ich habe keine Ahnung, was für ein Problem du mit mir hast, ist mir aber auch scheißegal. Hör auf, mich die ganze Zeit zu beschuldigen. Denn nicht ich habe ihm gesagt, dass er deine Mutter betrügen soll, er hatte es selbst getan. Und du kannst nicht auf glückliche Familie tun. Denn ich bin hier nicht, weil ich es WILL, ich bin hier, weil du mich zwingst, hier zu sein. Du kannst nach keine Ahnung, wie vielen Jahren nicht so tun, als wäre nichts." (aggressiv)
Vater: „Talia."
Talia: Nichts. Talia, ich sehe dich nicht als meinen Vater. Versteh es endlich, du kannst nicht einfach auftauchen, wann immer du willst, und so tun, als wäre nichts passiert. Weil du meine Mutter verlassen hast, musste sie so viele Jobs annehmen, um für uns Kinder zu sorgen. Du kannst nicht einfach so kommen und sagen: "Ich bin dein Vater, du kommst mit mir." Cem Abi war immer mein Vater und mein großer Bruder.
(Aggressiv und weinend)
Vater: Es tut mir leid.
Talia: ES TUT DIR NICHT LEID! Weißt du überhaupt, wie sehr ich immer gelitten habe? Nein, weißt du nicht.
So verließ ich den Esstisch und ging in mein Zimmer. Ich setzte mich auf das Sofa auf meinem Balkon und überlegte eine Weile. Dann ging ich wieder hinein. Ich holte das Glas aus meinem Zimmer und zerschmetterte es. Ich nahm eine der Scherben und wollte mir weitere Ritzen zufügen, doch genau in diesem Moment kam jemand in mein Zimmer und nahm mir die Scherbe aus der Hand.
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ᴛᴀʟɪᴀ
RandomTalia ein 15 jähriges Mädchen was mit ihrer Mutter und ihren 5 Brüdern in Berlin lebt. Talia ist ein sehr emotionales Mädchen, sie ist naiv und leich manipulier bar. Sie ist ein Mädchen was immer lacht, Positiv denkt, andaren Menschen hilft. Doch i...
