"Wohin fahren wir Billy?", auch wenn sie es nicht wollte, schwang leichte Angst in ihrer Stimme mit. Immerhin war Billy fast 40 Minuten im Haus seines Vaters verschwunden und kam danach mit einer blutenden Nase zurück.
"Halt dein scheiß Maul."
Die Aggression in seiner Stimmung war so deutlich, dass Wina sich lieber etwas tiefer in den Sitz sinken ließ und versuchte so weit wie es möglich war, mit ihm zu verschmelzen.
Dass die Straßen an den Fenstern vorbeiflogen, war ihr dieses Mal völlig egal, denn sie konnte nicht den Blick von seiner blutenden Nase abwenden. Auch wenn sie selber im Wagen nichts mitbekommen hat, war sie ziemlich sicher, dass es nur sein Vater gewesen sein konnte.
"Hör auf mich so bemitleidend anzustarren.", jetzt klang seine Stimme definitiv ruhiger, auch wenn er immer noch über den Highway jagte, als wären die Russen hinter ihnen her.
"Ich habe kein Mitleid mit dir. Ich habe eher Angst um dich."
Sofort trat Billy so heftig auf die Bremse, dass beide in ihren Sitzen nach vorne geschleudert wurden und nur die Sicherheitsgurte dafür sorgten, dass beide noch im Wagen waren und nicht auf der Straße klebten.
Wütend hupte ein Auto hinter ihnen, als die beiden zum Stehen kamen und Billy sich zum ersten Mal, seid etwa 3 Stunden zu ihr drehte.
"Du hast Angst um mich? So etwas Lächerliches habe ich in meinen Leben noch nicht gehört."
Ohne auf seine Worte einzugehen, streckte sie ganz vorsichtig ihren Arm aus, um ihn das Blut, was noch nicht getrocknet war, mit dem Ärmel ihrer weißen Bluse wegzuwischen.
Auch wenn in seinen Augen noch immer deutlich das böse erkennbar war, ließ er es zu ihren Erstaunen zu. Er zuckte nicht mal, als mehrere Autos laut hupend an seinen Camaro vorbeizogen. Er blieb einfach völlig bewegungslos sitzen und kam erst wieder zu sich, als Wina wieder in ihren Sitz fiel.
Auch wenn er seinen Camaro wieder schnell auf Touren brachte, hielt Billy sich dieses Mal an die Geschwindigkeitsbegrenzung und steuerte eine Tankstelle an, wahrscheinlich die letzte, für eine lange Zeit.
Wortlos stiegen beide aus und Wina trat auf das Münztelefon zu. Auch wenn sie es hasste ihre große Schwester anzulügen, musste sie ihr zumindest sagen, dass sie heute nicht mehr nach Hause kommt. Und eventuell sollte sie nicht erwähnen, dass sie sich mit Billy Hargrove herumtrieb immerhin war er für ihre Schwester so etwas wie ein rotes Tuch.
Billy ließ seinen Blick kaum von der jungen Frau zu etwas anderem schweifen. Auch wenn er es hasste, war er doch von Anfang an fasziniert von ihr. Wie alles Negative einfach an ihr abzuprallen scheint und ihr Augenmerk immer auf andere gerichtet war. Für einen kurzen Moment wünschte er sich, sie schon sein ganzes Leben zu kennen, bevor er über sich selber den Kopf schütteln musste. Das, was er gerade fühlte, war ihm absolut zu wieder.
Billy saß schon im Auto als Wina sich endlich auf dem Beifahrersitz fallen ließ. Zu ihrer Überraschung sagte er aber nichts, sondern raste einfach weiter über die Straße.
"Danke, dass du auf mich gewartet hast."
Auf ihre dumme Aussage brachte er keine Antwort zustanden. Billy wusste, dass er ein Arschloch war, aber würde nie jemanden mehrere hundert Meilen von Zuhause einfach stehen lassen. Zum einen würde Neil ihm den Arsch aufreißen, wenn es rauskommt und zum anderen würde er nie so fahrlässig handeln. Er hatte Wina hier hingebracht, also würde er sie auch wieder zurück nach Hawkins bringen.
Wieder war das Auto erfüllt von Stille. Auch wenn Billy normalerweise seine Boxen so laut aufdrehte wie er konnte, wollte er heute nichts anderes hören als den Motor seines geliebten Wagens.
Erst als sie vor einem Hotel parkten, konnte er sich ihr wieder zuwenden.
"Wir beide müssen nicht... Also besser gesagt, ich zwinge dich zu gar nichts."
Seine Stimme klang genauso wie immer, trotzdem musste Wina leicht lächeln. Seine Worte und sein Ton waren so im Widerspruch, dass sie sich rüberbeugte und ihm hauchzart einen Kuss auf seine Lippen hauchte.
"Keine Sorge Romeo, ich lasse mich zu nichts zwingen."
Als die Tür des Zimmers hinter beiden ins Schloss fiel, drückte Wina dieses Mal ihren Mund verlangend auf seinen. Ihre Hände schoben sich schon in seine Haare, bevor er überhaupt die Möglichkeit hatte darauf zu reagieren. Er überlegte für eine Sekunde sie von sich zu schieben, innerlich wollte er aber gar nicht aufhören. Sein Schwanz war fast augenblicklich hart und er wollte sie einfach ficken und danach wegwerfen wie ein benutztes Kondom. So, wie er es immer mit seinen Eroberungen machte. Aggressiv griff Billy in ihre Haare und zog sie von sich weg. Das schmerzhafte Aufstöhnen von Wina ignorierte er einfach. Seine andere Hand schnellte zu ihrer Wange, wobei er fest auf ihren Kiefer presste. Seine Augen suchten ihren Blick und er musste lächeln als er deutlich Angst erkennen konnte. Verächtlich ließ er sie so abrupt los, dass sie ein paar Schritte nach hinten taumelte.
"Verdammt Billy. Du bist ein Scheißarschloch.", durch ihre Stimme war deutlich zu erkennen, dass sie mit den Tränen kämpfte, doch sie war noch nicht so weit, sich vor Billy zu öffnen.
In einer schnellen Bewegung zog er sich sein Shirt über den Kopf, ließ es achtlos auf den Boden fallen und ging zum Bett.
"Und trotzdem willst du mich ficken, Wina. Vielleicht hast du es auch einfach verdient, wie eine kleine Schlampe behandelt zu werden."
Wütend schnaubte Wina, doch sie konnte nicht abstreiten, wie feucht sie alleine von seinem Oberkörper geworden ist. Langsam trat Wina auf das Bett zu, auf dem jetzt Billy saß und blieb vor ihm stehen.
"Das hier ist nur Sex, Hargrove. Nicht mehr und nicht weniger. Bilde dir also nichts ein."
Sein "Ja klar", war so leise gemurmelt, dass es fast schon tonlos über seine Lippen kam. Mit einer schnellen Handbewegung griff er nach ihrer Bluse und öffnete sie mit einem heftigen Ruck, sodass alle Knöpfe wild durch den Raum flogen. Zu seiner Befriedigung merkte er, dass sie keinen BH trug. Wie auf automatisch blieb sein Blick an ihren Brüsten kleben, wobei er mit seiner Zunge über seine Unterlippe fuhr. Beim letzten Mal hatten beide nur ihre Hosen nur so weit wie möglich heruntergezogen. Er war überrascht, dass sie zwar klein und fest wirkten, doch sich jeder ihrer Bewegungen anpassten.
Wina strich sich einfach kommentarlos, die Bluse von den Schultern. Bevor Billy sich auch noch ihrer Hose annehmen konnte, schob sie diese einfach selber mit ihrem Slip von ihrem Körper, bevor sie herausstieg.
Schützend schlang sie beide Arme um ihren Oberkörper, so als könnte sie die verlangenden Blicke von Billy etwas abschwächen.
Sein Blick verweilte absichtlich ein paar Atemzüge länger auf ihr als nötig. Bevor er sich schwerfällig erhob und sich auch seiner Hose samt Boxer Shorts entledigte. Dass er dabei seinen steifen Penis entblößte, ließ ihn nicht mal eine Sekunde zucken. Wina starrte auf seine Erektion und zum ersten Mal, war ihr wirklich klar, wie groß sie von Billy war. Unwillkürlich musste sie es mit Eddie vergleichen und brachte ein ersticktes Lachen zustande.
"Was ist so witzig?", Billy zog sie ganz nah an sich ran, sodass seine Erektion ihren Bauch berührte. Wieder zuckte etwas voller verlangen in Wina.
"Nichts.. Einfach.. Du bist hier nackt vor mir und ich muss trotzdem an ihm denken."
Die Lippen von Billy waren so nah an Winas Ohr, dass sein Atem sie leicht kitzelte.
"Dann werde ich dafür sorgen, dass du ihn vergisst."
Überrascht schrie Wina auf, als sie merkte, wie sie aufs Bett fiel. Die Federn der durchgelegene Matratze drückten ihr schmerzhaft in den Rücken, als sie auf ihr aufkam.
Billy zog sie augenblicklich an ihren Knöcheln ein ganzes Stück tiefer, bevor er seine Hand zwischen Ihren Beinen verschwinden ließ. Mit einem zufriedenen Lächeln spürte er sie Feuchtigkeit von Wina an seinen Fingern, bevor er sich befriedigend die Finger ableckte.
"Du schmeckst köstlich. Aber zuerst haben wir etwas anderes vor."
Er bückte sich zu seiner Hose, bevor er ein Kondom aus dieser herausfischte. Gekonnte öffnete er die Packung und rollte es geschickt über seinen Penis ab.
Wina blickte atemlos zu ihm hinunter. Sie konnte nicht verhindern, dass sich noch mehr Feuchtigkeit sich zwischen ihren Beinen ansammelte.
Billy versenkte sich mit einem einzigen Stoß in Wina und lauschte ihren Schmerzensschreien genussvoll. Für ihn war es der schönste Laut, noch besser als jeder Orgasmus. Ohne ihr die Möglichkeit zu geben, sich an seine Größe anzupassen, waren seine Bewegungen schnell und kräftig. Bei jedem weiteren Vordringen von Billy, veränderten sich die Schmerzensschreie von Wina, in lustvolle Laute. Auch wenn er es gar nicht beabsichtige, rieb er mit seinem Penis immer wieder an ihren empfindlichen Punkt, sodass sich schnell die Wände von Wina um ihm zusammen zogen. Gemeinsam kamen beide zum Orgasmus, wobei Billy nur ein Brummen von sich gab, während Wina seinen Namen in die Welt schrie. Er blieb einfach auf ihr liegen, sodass sein Penis sich weiterhin in ihr befand.
Auch wenn Billy es nicht zugeben wollte, genoss er den Körperkontakt. Sie hat ihn weder beim Sex berührt, noch jetzt versuchte sie ihn zu umschlingen. Ihre Hände waren immer noch in das Laken geklammert und ihr Atem ging fast schon zu schnell.
Billy ließ sich Zeit, um wieder zu Atem zu kommen, bevor er sich etwas schwerfällig erhob, um das alte Kondom verknoten in den Mülleimer zu entsorgen.
Sein Blick glitt wieder zu Wina, die genauso wie vorher auf dem Bett lag und deutlich darum kämpfte zu Atem zu kommen. Ein diabolisches Lächeln schlich sich auf seine Lippen, bevor er sich auf den Boden vorm Bett kniete. Mit einem schnellen Zug beförderte er die empfindliche Mitte von Wina direkt vor sein Gesicht. Ihre Beine legte er dabei, fast schon achtsam auf seine Schultern an, bevor er begann seine Zunge in ihre Mitte zu versenken.
Hallo ihr Lieben. Es ist schon etwas her, seitdem ihr das letzte Kapitel bekommen hat. Ich muss sagen, dass mir die Szene zwischen Billy und Wina schwer gefallen ist zu schreiben. Ich wollte das Billy auf jeden Fall weiterhin grob ist. Aber zu grob darf er auch wieder nicht sein.
Was sagt ihr denn? Ist Billy gut getroffen oder eher nicht so?
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𝕿𝖗𝖆𝖎𝖙𝖔𝖗 (𝕭𝖎𝖑𝖑𝖞 𝕳𝖆𝖗𝖌𝖗𝖔𝖛𝖊 / 𝕰𝖉𝖉𝖎𝖊 𝕸𝖚𝖓𝖘𝖔𝖓)
FanfictionEs sollte das perfekte letzte Jahr für Eddie und Wina werden. Ein letztes Jahr zusammen mit ihren Freunde vom Hellfire Club. Ein Jahr voller Liebe, Freundschaft und für Eddie endlich gute Note. Umso mehr ist es ein Schock für alle, beide nach 5 Jahr...
