Wina zog sich erst zurück, nachdem sie und Eddie kaum noch Luft hatten zu atmen. Ein Grinsen breitet sich auf dem Gesicht von Eddie aus, er zog sie noch einmal zu sich ran, bevor er sie kurz küsste.
Das glückliche Lachen von Wina ertönte im ganzen Van und sie legte ihren Kopf an seine Stirn.
"Ich hatte so Angst, dass du mich nicht mehr möchtest, Eddie."
Intensiv musterte er sie, bevor einen Kloß in seinem Hals herunterschluckte.
"Prinzessin, die Sache mit Billy ist scheiße gelaufen. Und ich war dir gegenüber nicht fair, aber eine Sache solltest du dir merken. So lange wie du mich willst, bin ich an deiner Seite. Ich liebe dich und es ist mir egal, wo du deine Zukunft verbringen willst. Hier, in Kalifornien oder auf dem Mond. Hauptsache, ich darf an deiner Seite sein."
Leise kicherte Wina. Das ganze fühlte sich für sie gerade an wie ein Traum. Sie konnte nicht anders, als über beide Ohren zu strahlen.
"Trotzdem. Ich habe dich damals sie sehr verletzt."
Eddie blinzelte heftig, um die aufkommenden Tränen zu unterdrücken. Ja, die ganze Sache hat ihm damals sehr verletzt, doch mittlerweile ist er darüber hinweg. Es zählte nur das Hier und Jetzt. Das würde für die Ewigkeit reichen, solange beide nur zusammen bleiben würden.
Das glückliche Gefühl, was in Eddie und Wina kribbelte, war auch nicht verschwunden, als Eddie zusammen mit seinen Freunden auf der Bühne stand. Sobald die ersten Klänge seiner Gitarre ertönen, schloss er die Augen, um dieses Gemisch aus Glück und Aufregung in sich aufzunehmen. Wina, die ganz vorne an der Bühne steht, kann sie ihren Blick nicht von ihm nehmen. Wie seine Locken ihm ins Gesicht fallen und sich seine Züge leicht verziehen, als er in die Seiten greift.
Sobald Eddie am Mikrofon steht, lässt sie den ganzen Jubel aus sich raus. Sie hüpft auf und ab, schreit die Wörter des Songtextes mit, wobei es sich fast anhört, als würde sie zusammen mit Eddie ein Duett singen.
Während Eddie auf der Bühne sein Herz in die Musik legte und Wina vor Begeisterung fast ausflippte, schien im Hideout die Stimmung genau gegenteilig zu sein. Die meisten Leute dort schienen entweder desinteressiert oder apathisch, als ob sie nur aus Gewohnheit hier waren. Nur ein einsamer Mann, der seine Augen nicht von Wina nehmen konnte, bildete die Ausnahme.
Der Mann im Hideout saß an der Bar und starrte auf sein Bier, als ob er in seinen Gedanken gefangen wäre. Sein Gesichtsausdruck war ausdruckslos, und er schien sich kaum für die Musik oder das fröhliche Treiben vor der Bühne zu interessieren. Er kippte sein Bier beinahe zwanghaft hinunter, als ob er versuchte, sich von etwas abzulenken.
Wina, die vor der Bühne voller Energie war und sich ganz in der Musik verlor, bemerkte den einsamen Mann im Hideout nicht. Sie hatte nur Augen für Eddie, der seine Gitarre spielte und singend das Publikum begeisterte.
Die Minuten vergingen, und die Musik floss weiter durch den Raum. Eddie und seine Bandkollegen gaben alles auf der Bühne, und Wina tanzte und sang enthusiastisch mit. Das Glück, das sie empfand, schien kein Ende zu nehmen.
Im Hideout hingegen blieb die Stimmung trüb. Der einsame Mann schien weiterhin in seinen Gedanken gefangen zu sein, und die anderen Gäste wirkten desinteressiert oder gelangweilt. Es war, als ob zwei verschiedene Welten aufeinanderprallten: die lebendige Energie der Bühne und die apathische Atmosphäre im Hideout.
Wina hatte keine Ahnung von dem, was sich im Hideout abspielte, und sie konnte sich nur darauf konzentrieren, den Moment mit Eddie und der Musik zu genießen. Sie hatte das Gefühl, dass nichts anderes in diesem Augenblick von Bedeutung war, solange sie bei Eddie sein konnte. Und so tanzte sie weiter, ihr Lachen erfüllte den Raum und vermischte sich mit Eddies Musik, während der einsame Mann im Hideout sein Bier hinunterstürzte und in seine eigenen Gedanken versunken blieb.
Die Menge vor der Bühne wurde immer enthusiastischer, und Wina fühlte sich, als könnte sie fliegen. Eddie strahlte vor Leidenschaft und Hingabe, während er sang und seine Gitarre spielte. Es war, als ob die Welt um sie herum verschwunden wäre, und es gab nur noch die Musik und ihre Liebe.
Im Hideout hatte sich die Stimmung immer noch nicht verbessert. Der einsame Mann hatte inzwischen ein weiteres Bier bestellt und starrte weiterhin ins Leere. Sein Gesichtsausdruck war schwer zu deuten, aber es schien, als ob er mit seinen eigenen inneren Dämonen kämpfte. Die anderen Gäste ignorierten ihn größtenteils und führten ihre Gespräche in gedämpfter Stimmung.
Als Eddies Auftritt auf der Bühne dem Ende zuging und der letzte Song gespielt wurde, brach tosender Applaus aus. Die Menge vor der Bühne jubelte und klatschte begeistert. Eddie und seine Band verabschiedeten sich mit einem Lächeln, und Eddie warf Wina einen liebevollen Blick zu, bevor er die Bühne verließ.
Wina, immer noch voller Energie und Glück, machte sich auf den Weg zum Hideout, um Eddie nach seinem Auftritt zu treffen. Sie betrat den Raum, der im Kontrast zu der lebendigen Atmosphäre vor der Bühne immer noch trüb und apathisch wirkte. Doch sie achtete nicht darauf und suchte stattdessen nach Eddie.
Der einsame Mann am Tresen sah plötzlich auf, als er Wina hereinkommen sah. Ihre Energie und Freude schienen ihn aus seiner Versunkenheit zu reißen, und er betrachtete sie einen Moment lang, bevor er sich wieder seinem Bier zuwandte.
Wina erreichte schließlich Eddie und umarmte ihn stürmisch. Sie strahlte vor Glück und küsste ihn liebevoll. Eddie erwiderte den Kuss und lächelte breit.
"Du warst fantastisch auf der Bühne, Eddie!", sagte sie mit strahlenden Augen.
"Danke, Prinzessin," antwortete er. "Aber das Beste daran ist, dass du hier bei mir bist."
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𝕿𝖗𝖆𝖎𝖙𝖔𝖗 (𝕭𝖎𝖑𝖑𝖞 𝕳𝖆𝖗𝖌𝖗𝖔𝖛𝖊 / 𝕰𝖉𝖉𝖎𝖊 𝕸𝖚𝖓𝖘𝖔𝖓)
FanfictionEs sollte das perfekte letzte Jahr für Eddie und Wina werden. Ein letztes Jahr zusammen mit ihren Freunde vom Hellfire Club. Ein Jahr voller Liebe, Freundschaft und für Eddie endlich gute Note. Umso mehr ist es ein Schock für alle, beide nach 5 Jahr...
