Da Wina am Abend tatsächlich vergessen hatte den Wecker zu stellen, war keiner von beiden wach, als die Schule begann. Zur Schande von Wina, war Eddie trotz des Alkohols der erste, der Aufwachte. Verwundert blickte Eddie sich um und sein Blick blieb auf Wina kleben, die mit dem Kopf auf dem Schreibtisch lag.
Es war nichts Neues, da Wina dort oft beim Lernen einschlief, während Eddie auf ihrem Bett lag und über die Schule motzte. Lernen war nicht sein Ding, doch er liebte es, Wina dabei zu beobachten.
Etwas mit der Übelkeit kämpfend, erhob Eddie sich und stolperte zu Wina rüber. Aus der Übung strich er über ihren Kopf, bevor er bemerkte, wie verkrustet ihr Arm war. Als er ihn anhob, meckerte Wina im Schlaf, doch als ihm bewusst war, was genau er dort vor sich sah, drückte er aus lauter Schreck zu.
Mit einem schmerzhaften Aufschrei wurde Wina wach.
"Du hast versucht, dich umzubringen!" Eddie schrie die Wörter fast, obwohl er ruhig bleiben wollte.
"Hör auf zu spinnen, Munson", fuhr Wina ihn wütend an, bevor sie ihm ihren Arm entriss und aufsprang.
"Ach ja woher hast du dann diesen Schnitt am Arm?"
Wütend bückte Wina sich und hob das Bild hoch.
"Es ist mir kaputtgegangen." Wütend schlug sie den kaputten Bilderrahmen mit ihren Worten vor Eddie Brust.
Eddie blickte es genau an und stieß dann ein Überrascht es lachen aus.
"Wirklich, du hast dieses Bild immer noch? Oh Gott, ich wusste gar nicht, dass dir was an Byers liegt."
Wina hätte es nicht für möglich gehalten, aber in diesen Augenblick hasste sie Eddie.
"Im Gegensatz zu dir, hat Jonathan sich getraut mich einzuladen. Selbst als wir zusammen waren, warst du zu feige."
Auch Eddie wurde langsam wütend. Er wusste schon bevor es sagte, wie sehr er Wina verletzen würde.
"Vielleicht wollte ich auch einfach nicht mit dir da hin." Irgendwie schaffte er es, dass dir so auszudrücken, als wäre sie besonders verachtenswert.
"Vielleicht warst du einfach nur eine Zeitverschwendung, Wina. Mein Gott, ich hätte es schon nach der ersten Pause lassen sollen. Jede Frau war besser im Bett als du."
Als er die Worte ausgesprochen hatte, wurde Wina ganz bleich im Gesicht. Sie konnte nichts darauf erwidern, so schockiert war sie von dem ganzen.
Als Eddie ihr ins Gesicht blickte, wusste er, dass er zu weit gegangen war.
"Babe? Es tut mir ..."
Kraftlos hob Wina einen Arm, um ihn zu unterbrechen.
"Geh und war es nie wieder ein Wort mit mir zu wechseln. Ich hasse dich Edward Munson."
Sie wand sich ab, mit einem Ausdruck des Ekels. Eddie, der einen Schritt auf sie zu machte, legte vorsichtig eine Hand auf ihre Schulter. Auf der Stelle wirbelte sie herum und schob ihn von sich.
"Du hast mich verstanden, Munson." Ihre Stimme war so gleichgültig, dass es ihn fast erschreckte, doch er ging.
Den Rest des Tages verbrachte Eddie auf der Couch im Wohnzimmer. Er hatte die wenigen Bilder von Wina und sich ausgebreitet liegen.
Immer wieder fluchte er bei den Bildern.
Als Wayne wieder kam, hatte sich eine beeindruckende Menge an Bierdosen zu seinen Füßen gesammelt.
"Was hast du jetzt schon wieder angestellt? Draußen hat mich eine völlig aufgelöste Nat abgesprochen, weil Wina ihr wirres Zeug über dich erzählt hat. Mal ehrlich Junge, ich dachte, du wolltest sie wieder gewinnen und nicht noch mehr in die Arme von Hargrove treiben."
Eddie traute sich kaum, seinen Onkel anzuschauen.
"Ganz eventuell habe ich ihr gesagt, dass sie eine Zeitverschwendung ist und dass sie schlechter war als jede Frau, die ich sonst getroffen hatte."
Enttäuscht ließ Wayne sich auf einen Sessel fallen.
"Also Moment, du hast Wina also wortwörtlich gesagt, dass sie wertlos ist. Eddie, wie kommst du immer in solche Situationen."
Abwehrend hob Eddie seine Hände.
"Sie hat angefangen und gesagt, dass ich zu feige war, sie zu diesem Schulball einzuladen."
Der strenge Blick von Wayne sorgte dafür, dass Eddie sich etwas kleiner auf der Couch machte.
"Soweit ich weiß, warst du zu feige. Du hast drei Wochen vor deinen Spiegel geübt, Eddie."
"Das ist doch gar nicht der Punkt, ok."
"Doch genau das ist der Punkt. Ich weiß, dass du deswegen verletzt warst. Aber sie hat dir mehr als genug Hinweise gegeben, dass sie mit dir dahin wollte. Und auch die Zeit danach, hast du dir nicht mehr die Mühe gemacht Wina zu fragen. Verdammt Eddie, du bist ständig mit anderen Frauen aufgetaucht und sie hat dir sogar erklärt, dass du es tun könntest. Du hast diesen Mädchen regelmäßig vor den Kopf gestoßen und dann schaffst du es nicht mal zu ertragen, dass sie mit Jonathan Byers einen Abend rumgehangen hat. Soweit ich mich erinnern kann, ist sie danach noch hier rübergekommen, um dir zu sagen, dass sie mit dem falschen hingegangen ist."
Beide schwiegen für einen Moment, bis Wayne fortfuhr.
"Sie ist zu gut für dich, Eddie. Tu dem Mädchen, denn Gefallen und lass sie in Ruhe."
Wütend erhob Eddie sich.
"Ich dachte du unterstützt mich Wayne. Ich dachte, du stehst auf meiner Seite. Sie vögelt Hargrove und"
"Es gibt keine Seiten Eddie. Ich will nur nicht, dass du ihr noch mehr weh tust. Mit mir spricht sie noch und verdammt nochmal es geht ihr nicht gut. Wenn du bei jeder Gelegenheit auf ihren Gefühlen herumtrampelst, wirst du sie nur noch mehr verletzen. Ich hab dich lieb Eddie, aber ich kenne dieses Mädchen seit 5 Jahren. Sie war immer nur gut zu dir. Hör auf, so ein Arschloch zu sein."
Aufgeregt verzog sich Eddie in sein Zimmer, er wusste ganz genau, dass er Wina nicht einfach ziehen lassen konnte und wollte. Sein Problem war nur, dass er jedes Mal so wütend wurde, wenn sie ihm gegenüber stand, dabei konnte er nicht mal erklären, woran das ganze lag.
Ok, er hatte den Beschuldigten Vormittag mit Chrissy verbracht, aber er hatte definitiv nicht mit ihr geschlafen. Er wollte lediglich der besten Freundin seiner damals noch festen Freundin helfen und am Abend war er Single.
Vorsichtig zog er seine Gitarre zu sich rüber. Er zupfte vorsichtig an den Seiten und möglichst sanfte Klänge zu bekommen. Auch wenn es keine richtige Melodie war, klang es trotzdem wundervoll.
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𝕿𝖗𝖆𝖎𝖙𝖔𝖗 (𝕭𝖎𝖑𝖑𝖞 𝕳𝖆𝖗𝖌𝖗𝖔𝖛𝖊 / 𝕰𝖉𝖉𝖎𝖊 𝕸𝖚𝖓𝖘𝖔𝖓)
FanfictionEs sollte das perfekte letzte Jahr für Eddie und Wina werden. Ein letztes Jahr zusammen mit ihren Freunde vom Hellfire Club. Ein Jahr voller Liebe, Freundschaft und für Eddie endlich gute Note. Umso mehr ist es ein Schock für alle, beide nach 5 Jahr...
