𝙚𝙞𝙜𝙝𝙩 ✮

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| M.H

Jisung presste seine Lippen auf meine und ich konnte nicht anders als den Kuss zu erwidern. Wer konnte so einem heißen Jungen wie ihm auch widerstehen? Unsere Lippen passten perfekt aufeinander und bewegten sich in einem perfekten Rhythmus. Jisung war ein unglaublich guter Küsser, das musste ich ihm lassen. Unsere Körper waren sich unheimlich nah und wir wurde augenblicklich heiß, als ich nun auch meine Zunge einsetzte. Jisung wimmerte und vertiefte den Kuss, indem er seinen Kopf noch etwas zur Seite legte und seine Hand an meinen Hinterkopf legte.

Wir lösten uns voneinander, schauten uns nur in die Augen und waren wie versteinert. Gerade wo ich Jisungs Augen vom Nahen sah, fiel mir auf, wie schön diese eigentlich waren. Sie waren unschuldig rund, wie die von einem Welpen und tiefbraun. Ich schmunzelte, entfernte mich dann von ihm und ging wieder Richtung Treppe. "Wenn du was brauchst, komm einfach ins Wohnzimmer", sagte ich noch schnell und ging dann nach unten, wo ich mich auf der Couch niederließ. Der Flug war sehr anstrengend, hatte sich aber trotzdem gelohnt. Vor allem, weil ich Jisung zum stöhnen bringen konnte. Er klang so unfassbar heiß und ich freute mich schon darauf, ihn endlich zum schreien bringen zu können. Genau das nahm ich mir für heute vor. Ihn zu überraschen, wenn er es am wenigsten erwartete.

Meine Hausfrau, die sich vor mich stellte, holte mich aus meinen Gedanken. "Wie war der Flug?", fragte sie, setzte sich neben mich und stellte mir einen Kaffee auf den Tisch, der vor mir stand. "Ganz gut" Ich nippte an dem heißen Getränk und kam dann mit ihr ins Gespräch. "Wie ich sehe hast du Besuch mitgebracht. Woher kennst du ihn? Er ist sehr hübsch" Ich musste aufgrund ihrer Frage schmunzeln und lachte leise. "Ich hab ihn in einer Bar getroffen", antwortete ich und lehnte mich entspannt zurück. "Und warum hast du ihn mitgenommen? Das machst du doch eigentlich nie", fragte sie mich nun deutlich verwirrt. Ich grinste, blickte zu ihr und antwortete ihr ganz offen: "Glaub mir, Clara, du willst den Grund nicht wissen". Grinsend stellte ich meine Tasse wieder zurück auf den Tisch und amüsierte mich dann über ihr immer röter werdendes Gesicht.

"Wehe ihr beiden seid zu laut", feixte sie als sie sich wieder gefangen hatte und rappelte sich dann auf, um sich wieder an die Arbeit zu machen. Ich lachte, stand auf und nahm meine Tasse in die Hand. Schnurstracks machte ich mich auf den Weg nach oben, um nach Jisung zu schauen. Ruhig ging ich die Treppen hoch und betrat das riesige Zimmer. Mein Blick fiel direkt auf das Bett, in welchem Jisung wie ein Baby schlief. Sein Mund war leicht geöffnet und ich musste bei dem Anblick lächeln. Vor allem als ich sah, dass er ein Kuscheltier im Arm hatte. Langsam näherte ich mich dem Bett, als ich meine Tasse auf dem Nachtschrank abgestellt hatte und konnte nicht anders, als Jisung ein paar Strähnen aus dem Gesicht zu streichen. Er war im Vergleich zu den anderen Männern, mit denen ich mich getroffen hatte, eine prachtvolle Schönheit. Ich lehnte mich nach vorne, um ihm einen kurzen Kuss auf den Scheitel zu drücken.

Den Sex ersparte ich ihm für den heutigen Tag, denn er hatte sich ein paar Stunden Schlaf wirklich verdient. Fliegen war anstrengend und Jisung war der beste Beweis dafür.

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𝐋𝐀𝐒𝐂𝐈𝐕𝐈𝐎𝐔𝐒 ❘ MINSUNGWo Geschichten leben. Entdecke jetzt