Vergessen

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,,Marian?"

,,Marian!"

Langsam öffnete ich meine Augen ... Ein süßer Junge beugte sich über mich und sah mich aus besorgten, warmen, braunen Augen an. Er hatte leichte Sommersprossen um die Nase und kastanienbraunes Haar, was ziemlich unordentlich war. Außerdem war er komplett in grün gekleidet und trug aus irgendeinem Grund einen Köcher und einen Bogen auf dem Rücken.
Er schien mich aufgefangen zu haben, auf jeden Fall stützte er mich ...

,,Marian?",
rief er noch einmal. Wer was das?

Ich stöhnte auf und bewegte mich langsam ein kleines bisschen. Es fühlte sich so an, wie als ob ich eine Schlucht hinuntergefallen war!

,,Hey ... wie geht es dir? Ist alles in Ordnung?", fragte mich der süße Junge.
Ich hätte in dem Moment so viel antworten können, aber ich kriegte kein einziges Wort raus.

,,Geht es dir gut?", fragte auf einmal eine andere Jungenstimme. Ich drehte meinen Kopf und sah, daß dort noch drei andere Personen standen:
Ein ziemlich großer Junge, der in lila gekleidet war, schwarze Haare, Lederschuhe und einen Knüppel auf dem Rücken hatte (Oh Gott, war ich in einer Gruppe von Kriminellen gelandet?!), ein ziemlich kleiner Junge, der dunkelblaue Klamotten anhatte, einen schwarzen Pagenkopf hatte und etwas dicklich war, und ein Mädchen, was ein rotes Kleid trug, die schwarzen Haare zu einem langen Pferdeschwanz zusammengebunden hatte und einen Hamster auf der Schulter sitzen hatte.

Alle schauten mich erwartungsvoll an, was ich auf die Frage von dem großen Jungen antworten würde. Ich beschloß, erstmal nichts zu antworten, da ich selbst nicht mal wusste, ob es mir gut ging.

Stattdessen wollte ich eine Gegenfrage stellen. Mir schwirrten allerdings so viele Fragen im Kopf herum, das ich mich für die mir allerallerwichtigste im Moment entscheiden musste: Ich wandte meinem Kopf wieder dem süßen Jungen zu und fragte: ,,Wer bist du?".

 Die Fortsetzung von Spiegel-Marian Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt