Der Lavasee

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(Heyyy, sorry, das ich so lange weg war ... jetzt vor den Herbstferien haben die Stressmacher von Lehrern nochmal beschlossen, tausende Tests zu schreiben... 🙄
Es war deshalb sehr stressig für mich, weshalb ich noch nicht weiterschreiben konnte ... Aber jetzt wieder 😉
Viel Spaaaaß!)














Nachdem Robin unseren Freunden erklärt hatte, wieso ich so aufgelöst geweint hatte, setzten wir uns langsam wieder in Bewegung.

Nachdem ich so viel geweint hatte, war ich ziemlich kaputt, weshalb wir nur langsam vorankamen. Aber keiner machte mir Vorwürfe.

Ich sah die ganze Zeit auf den Boden, meine Arme fest um meinen Körper geschlungen.

Ich wagte es bis zum Ende nicht, aufzusehen, denn der Nebel hatte bemerkt, daß mich die Szene mit meinen Eltern sehr mitgenommen hatte, und spielte sie nun immer wieder ab. Egal, wo ich hinsah, überall sah ich mich verzweifelt nach meinen Eltern schreien. Es war der reinste Horror!

Robin lief neben mir. Er hatte einen Arm um mich gelegt, und streichelte ab und zu sanft meinen Arm. Ich war ihm wirklich dankbar, daß er für mich da war und mir half, alles zu verarbeiten. Doch das sagte ich ihm nicht.

Ohnehin brachte ich den ganzen Weg aus dem Tal der Vergessenen kein einziges Wort heraus. Nur manchmal durchzuckte mich noch ein kleiner Schluchzer.

Etwas später sprang Derke von Scarlett's Schulter auf meine und rief: ,,Schau mal nach vorne!".

Ich schluchzte wieder und schüttelte den Kopf. Ich würde nicht aufsehen, bis wir hier raus waren!

Doch als alle anderen erleichtert aufseuftzten, wagte ich es doch und hob den Kopf.

Vor uns war ein sternenklarer Nachthimmel. Er schien endlos zu sein und überall konnte ich Sternzeichen entdecken, zum Beispiel den großen Bären und den Orion.

Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen, nachdem ich gecheckt hatte, warum ich den Nachthimmel überhaupt sehen konnte: Wir waren endlich raus aus der Schlucht!

Robin drehte seinen Kopf zu mir und flüsterte: ,,Geht es dir wieder besser?".

Die vielen Sterne spiegelten sich in seinen Augen wieder, was wunderschön aussah.

Ich nickte leicht, seufzte auf und legte dann vorsichtig meinen Kopf auf seine Schulter.

Ich spürte, daß er kurz zusammenzuckte, bevor er seinen Kopf auch sanft auf meinen legte.

So standen wir eine Weile da und betrachteten wortlos den funkelnden Sternenhimmel.

,,Können wir vielleicht bald ne Pause machen? Ich muss mich mal von den ganzen Szenen in der Schlucht erholen!", stöhnte Scarlett auf. Offenbar war ich nicht die Einzige, die schlimme Szenen gesehen hatte ...

,,Klar! Ich glaube, dort unten ist wieder so eine Lichtung wie heute Vormittag!", antwortete Little John und wir liefen dorthin.








Nachdem wir dort angekommen waren und wir wie gestern ein Feuer gemacht hatten, erhob ich die Stimme: ,,Ich würde den Anfang der Nachtwache machen! Ich werde bestimmt sowieso nur Albträume von den Szenen bekommen oder nicht einschlafen können! Außerdem kann ich ja schon mal schauen, wie es morgen weitergeht!".

Die anderen stimmten zu und legten sich hin.


Vorsichtig, da Scarlett sich wieder an mich gekuschelt hatte, zog ich das Buch aus meiner Tasche und schaute zusammen mit Derke auf die Karte.

 Die Fortsetzung von Spiegel-Marian Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt