Während sie sich in der Küche küssen, wandern die Hände fordernd und begierig über den Körper des anderen und schieben sich unter die Kleidungsstücke. Das Gefühl von fremder Haut ist so neu und es gefällt ihr – sehr sogar. Sie ist nervöser, als ihr lieb ist und sie fragt sich nicht nur einmal, was sie hier eigentlich tut. Da sie nicht gleich in der Küche zur Sache kommen wollen, gehen sie hoch in den ersten Stock in sein ehemaliges Kinderzimmer. Über den Schreibtisch hängt ein Poster der Arena auf Schalke, das Bett steht unter der Schräge an der Wand.
Nachdem sie die Rolllade ein Stück nach unten gelassen hat, um sich vor den Blicken der Nachbar zu schützen, machen sie schnell weiter, wo sie in der Küche aufgehört haben. Das ist ihr recht, denn der Smalltalk wurde im Auto schon genug ausgereizt. Jetzt möchte sie nur noch alsbald zur Sache kommen und damit ihre Nervosität überspielen. Schnell findet die Kleidung ihren Weg auf den Boden. Fremde Haut zu berühren ist aufregend, etwas, was sie schon sehr bald süchtig machen wird.
Markus trägt inzwischen nur noch die graue Boxershorts, die sie schon von einem Foto kennt, doch noch weiß sie nicht, was sich darunter verbirgt. Aber sie hat vor, es jetzt herauszufinden. Sie geht langsam vor ihm auf die Knie und zieht die Shorts Stück für Stück nach unten.
Markus' Penis springt ihr erwartungsvoll entgegen. „Scheiße", stößt sie heiser aus. „Ich habe noch nie so einen großen Schwanz gesehen." Ihre Worte sind nicht gelogen, doch sie sind ihr im ersten Moment peinlich. Der Schwanz vor ihr erscheint ihr riesig, dabei ist er noch nicht mal komplett hart. All dies lässt sie aber nicht zögern, ihn sofort in den Mund zu nehmen und an ihm zu saugen. Er hat die Augen geschlossen und legt seine Hand auf ihren Kopf. Führt sie so in einem erregenden Rhythmus, der beiden gefällt.
Eine Weile kümmert sie sich um seine inzwischen harte Männlichkeit, bis er ihr aufhilft, um sie danach aufs Bett zu stoßen. Gierig betrachtet er sie aus verdunkelten Augen. Er steigt langsam über sie und entledigt sie ihrer Unterwäsche. Quälend langsam zieht er ihr den kleinen Fetzen Stoff von den Hüften über ihre Beine. Gekonnt beginnt er sie umgehend zu Lecken und zu Fingern, bis sie richtig feucht ist und jeder Gedanke, was sie hier eigentlich tut, von ihrer Lust an die Seite geschoben wird.
„Wo sind die Kondome?", fragt er nach einer Weile. Hektisch, kann sie es kaum noch erwarten, steigt sie aus dem Bett und durchwühlt ihre Handtasche. Öffnet eine Kondomverpackung. Sie hat keine Ahnung, wie das Gummi auf diesen Schwanz passen soll, also zieht er es sich selbst über, bevor er ihre Beine Richtung Oberkörper drückt. Mit einem einzigen, heftigen Stoß dringt er ihn sie ein und zeigt ihr direkt, wie der weitere Abend verlaufen wird.
Seine Stöße sind hart und hemmungslos und sie weiß nicht, wie ihr geschieht. Zu gerne würde sie den Mann über ihr angucken. Zusehen, wie er selbst so viel Lust verspürt wie sie selbst. Aber jeder Blick wäre zu intim, deshalb hält sie die Augen geschlossen. Sein Rhythmus ist erbarmungslos. Er hämmert regelrecht in sie und sie genießt es in vollen Zügen, endlich mal richtig durchgefickt zu werden. Kann nicht genug bekommen, von dem, was er mit ihr tut.
Ungehemmt stöhnt sie ihre Lust hinaus, auch als er sich eine kurze Pause gönnt und immer wieder mehrere Finger in sie schiebt. Dann dringt er wieder in sie ein und fragt einige Zeit später, ob sie sein Sperma will. Oh ja, und wie sie es will. Er streift sich das Kondom ab und pumpt sich einige Male schnell – ein unheimlich heißer Anblick bei diesem Prachtexemplar von Schwanz – bis er schließlich auf ihrem Gesicht kommt. Sie hat die Augen geschlossen und begrüßt die warme Flüssigkeit auf ihrer Haut und der Zunge.
Erschöpft wirft er sich neben sie auf die Matratze. Sie ist wie paralysiert. „Scheiß, ich glaube, ich wurde noch nie so gefickt", sagt sie mit einem Lächeln. Seine Decke hat sie sich um den Körper geschlungen, denn sie mag sich nicht nackt und erst recht nicht im Bett eines fremden Typens. „Was dachtest du, was wir machen? Kuschelsex?", antwortet er amüsiert. „Nein", beginnt sie und möchte Markus am liebsten boxen und zeitgleich im Erdboden versinken. „Ich hatte noch nicht so viele Männer", gesteht sie und berichtet dann von der Nummer im Club. Markus stellt fest, dass die Nummer ja nicht zählen würde und er eigentlich die Nummer 2 ist. Noch lieber wäre es ihm natürlich, er hätte sie entjungfert. Die beiden reden über Gott und die Welt. Über Beziehungen und Fußball, aber nur so lange, bis seine Hand wieder in Richtung ihrer Körpermitte wandert und sich ihren Lippe zu einem Kuss verbinden... Auf zu Runde zwei.
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Doppelleben
Genç Kız EdebiyatıDiese Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und ist ein Erfahrungsbericht einer Ehefrau und Mutter, die mitten im Leben steht. Doch sie führt auch ein Leben im verborgenen und verirrt sich so, in das ein oder andere Bett, eines jüngeren Mannes...