Kapitel 29

379 15 13
                                        

Deidara pov.
Ich konnte mich nicht mehr halten und…
Wurde gerade noch von Obito zurückgehalten. So langsam reichte es mir! Wie konnte das Kaugummi es nur wagen, Naru ein Monster zu nennen. „Darling, beruhige dich. Sie jetzt in die Luft zu sprengen wäre kontraproduktiv. Denk bitte daran, dass wir ALLE drei beschützen und keinen umbringen sollen.“ „Sie kann oder besser gesagt darf Naru nicht einfach ein Monster nennen. Und das mit dem, er solle ja nicht leben und so, ist auch ein riesen Haufen Scheiße! Er hat es mehr verdient zu leben, als sie es jemals tut.“ „Wie wäre es, wenn wir jetzt schnell die Mission erledigen, zusammen einen Beschwerde Brief verfassen und ihn dann dem 3. Geben. Wir können auch noch Dad und Papa um Hilfe bitten, wenn du willst, aber du darfst jetzt nichts und niemand in die Luft sprengen, OK?!“, erklärte mein Freund in einer ruhigen und sanften Stimme, die wiederum keine Wiederworte zuließen. Ich nickte nur, nahm seine Hand und ging zu Naru und Sasuke. In den Augen von den beiden konnte man sehen, wie wütend sie waren. Obito holte aus seiner Tasche ein Siegel raus, sagte noch kurz: „Sorry Kurama“ und klebte es an Naruto auf die Stirn. Seine Augen, die vorher Rot waren, wurden wieder Himmelblau. Das Siegel wurde wieder von Narutos Stirn entfernt und eingepackt. „Ich bin ehrlich: Ich liebe die Siegel, die uns Jiraiya gegeben hat.“, hörte ich von meiner rechten Seite. Konan hatte sich zu uns gesellt und ging auf Naruto zu. „Ich liebe zwar Kurama, aber wenn er dann die Kontrolle über Naru übernimmt, wenn er wütend ist, muss er einfach wieder für eine Zeit versiegelt werden.“, lächelt sie, streichelte ihm über den Kopf und wand sich dann an Sasuke. „Sasuke! Dein Sharingan. Wärst du so nett es wieder zu „deaktivieren“ und wieder zu uns gucken? Denk daran, wir müssen jetzt Kinder Babysitten. Sie sollen keine Angst vor dir bekommen und um das Kaugummi kümmer ich mich schon.“ Sie lächelte zwar, aber ihr Blick hätte jemanden töten können. <Gruselig<, dachte ich mir. Sasuke deaktivierte sein Sharingan und man konnte seine schwarzen Augen sehen. „Wie machen fürs Babysitten zweier Gruppen: Sasuke und Naruto, Sakura und Konan und Deidei und ich. Konan, du wirst sie am besten im Zaun halten können. Du tötest ja nur durch deine Blicke. Sasuke, Naruto und Deidei würden die vor den Augen der Kindern töten, was am schlechtesten wäre. Wenn sie dir auf die Nerven geht, schick sie mit den Kindern in den Garten oder Essen holen oder so.“, erklärte Obito den Plan. Jeder nickte einverstanden, nur Konan grinste dabei gefährlich. Mit diesem Plan gingen Naruto, Sasuke, Obito und ich schon mal zur Tür und klopften, während Konan Sakura holte, die abseits von uns gestanden hatte. Aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen, wie Konan ihr was erklärte, worüber sie wohl nicht so glücklich war. Gerade kamen sie auf uns zu, als die Tür geöffnet wurde. Eine junge Frau mit mittellangen dunkelblauen Haaren stand vor der Tür und lächelte uns an. „Ihr seid bestimmt die Genin, die hier Babysitten sollen, stimmst´s?“ Sasuke und Naruto lächelten kurz und nickten. „Na dann kommt mal rein. Es sind insgesamt 8 Kinder, aber alle brav und freundlich“, erklärte sie uns, während sie nur zur Seite und wir rein gingen. Wir nickten um ihr zu zeigen, dass wir verstanden haben. „Hier ist noch ein Zettel, wo Regeln und Allergien drauf stehen.“ Sie reichte mir den Zettel und ich war erstaunt. 2 Kinder durften keine Erdnüsse essen und 1 Kind keine Erdbeeren, Äpfel oder Bananen. Ansonsten standen auf dem Zettel nach Essen- und Bettzeiten. „Gibt es noch Fragen, ansonsten würde ich jetzt zu meinen Terminen gehen.“ „Alles ist klar. Die Kinder sind in guten Händen. Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen!“, plapperte Konan los und begleitete die Frau hinaus. „Wir werden das niemals schaffen!“ „Laber nicht so einen Quatsch, Sasuke. Wir kümmern uns so um sie, wie es unsere Eltern bei uns getan haben, als wir klein waren.“, grinste Konan, als sie wieder zu uns kam. „Aber ich hatte doch bis vor ca. 8/9 Jahren keine Eltern. Ich weiß doch gar nicht wie ich mit so kleinen Kinder umgehen soll. Die sind nicht älter als 4 Jahre.“, jammerte Naruto rum. „Meine Eltern haben sich früher nicht mal um mich gekümmert. Das heißt, für uns beide ist das Neuland und dafür haben wir ja schließlich unsere lieben Uchiha Boyfriends“, lächelte ich und lief auf ihn zu, um ihm meine Hand auf die Schulter zu legen. „Was ist ein Boyfriend?“, kam nun von Sakura, die hinter Konan hervor lugte. „Das ist Englisch und ist auf Deutsch ein männlicher Freund“, erklärte ich, bevor Obito noch sagen konnte, dass es eigentlich fester Freund heißt, weil dann gäbe es wieder ein Dilemma. „Seid ihr echte Ninja?!“, hörte ich ein Kind fragen. „Natürlich! Wollt ihr auch noch was super Tolles wissen?“, fing Naru an die Kinder zu fragen. „Was denn? Was weißt du Tolles?!“, fragte ein Schwarzhaariger Junge. „Wir haben zwei Ninja hier, die sind vom Uchiha-Clan und wisst ihr was die colles haben?!“, fragte er weiter. Schmunzelnd sah ich zu. <War ja klar, dass er mit dem Sharingan von Sasuke und Obito angeben will<, dachte ich. In der Zwischenzeit hatte Naruto es auch aufgelöst. „Beide haben schon ihr Sharingan erweckt und können damit alle Jutsus kopieren, die sie wollen. Und wenn ihr ganz brav seid, zeigen sie vielleicht auch ihr Sharingan. Und wir anderen können auch ein oder zwei Sachen zeigen. Einverstanden?!“ „JAAA!!!!“, riefen direkt alle Kinder. <Wie süß!! Die kleinen sind ja voll süß mit dem Funkeln in den Augen.< „Awww!“ Konan und ich kreischten gleichzeitig los. „Ihr seid sooo niedlich!“, sprach Konan nun auch meine Gedanken aus. Zustimmend nickte ich. Im Augenblick sah ich, wie Obito und Sasuke lächelnd den Kopf schüttelten. Das Kopfschütteln ignorierend ging ich auf die Kinder zu und fragte: „Was wollt ihr spielen?“ „Ninja“ „OK. Welche Mission müssen wir denn zu erst bewältigen?“ „Wir müssen raus gehen und Menschen retten!“ „Raus gehen und Menschen retten. Ein bisschen viel für den Anfang. Wie wäre es mit raus gehen und den Dorfbewohnern helfen. Retten ist schon, vor allem, wenn man dabei noch auf Kinder aufzupassen oder auf drei Genin. Wo wollt ihr als erstes nachgucken, ob jemand eure Hilfe braucht?“, fing nun Konan an zu sprechen. „Keine Ahnung. Ich glaube wir würden zuerst durchs Dorf gehen und gucken, wo jemand Hilfe braucht.“ „Ich würde da jemanden kennen, der heute Hilfe gebrauchen könnte.“ „Wer denn?!“ „Madara wollte heute Großeinkauf machen und Hashirama muss heute für den dritten nach Kumo gehen und dem Raikage irgendein extrem wichtiges Dokument vorbei bringen.“ „Kann das nicht jemand anderes machen. Papa braucht doch immer Hilfe mit den Einkaufstüten. Besser hätte es nicht kommen können heute. Wir helfen einfach Papa. Der freut sich bestimmt wieder kleine Kinder zu sehen.“ „Dann ist es ja beschlossene Sache. Naru schick mal Kurama los um Madara Bescheid zu sagen, dass wir kommen und  damit er nicht ohne uns losgehen wird.“ „Mach ich Konan!“, lächelte Naru und machte die Fingerzeichen für das Jutsu des vertrauten Geistes. Ein paar Sekunden später saß ein kleiner Fuchs mit neun Schweifen. „Schön dich zu sehen Kurama. Hast du mitbekommen, was du machen sollst oder hast du wieder nur geschlafen?“ „Natürlich habe ich alles mitbekommen. Ihr wart so laut, da konnte ich gar nicht schlafen.“ „Sorry!“, lächelte Naru und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Kannst du trotzdem Onkel Madara Bescheid sagen, bitte?!“, fragte er danach aber bittend.  Kurama seufzte nur und ging dann los um Madara Bescheid zu geben. <Ich weiß ja nicht, ob er sich wirklich darüber freuen wird, dass er gleich auf 11 Kinder und 3 Erwachsene aufpassen muss. Irgendwie schon traurig, dass ich jetzt sogar schon denke, dass Madara auf uns Erwachsene aufpassen muss.< Verzweifelt lächelte ich bei den Gedanken. Die Kinder zogen sich gerade an, als Obito zu mir kam und mich umarmte. „Warum lächelst du so verzweifelt? Glaubst du Papa will nicht, dass die Kinder ihm helfen?“ „Ne! Er tut mir einfach nur leid. Nicht, dass er nur auf 11 Kinder aufpassen muss, muss er auch noch auf 3 Erwachsene aufpassen. Weil mal ganz ehrlich, wir benehmen uns mit Kindern und ohne sie nicht wie Erwachsene. Da kann er einem nur leid tun.“ „Da hat Deidei Recht Obito. Die einzige Erwachsene bin immer noch ich.“, rief Konan von den Kindern aus zu uns. Wir standen ein bisschen abseits von den anderen. „Wie konnte sie uns hören?“ „Ich kann Gedanken lesen. Zumindest von Deidei!“, kam als Antwort auf Obitos Frage. „Komm! Schuhe an und dann gehen wir zu Madara-sama.“ Zusammen zogen wir uns an und gingen los zu Madara. „Ihr habt eben gesagt, dass Madara von einem von euch der Onkel und der Vater ist. Stimmt das?!“ „Ich bin der Sohn von Madara und Hashirama und der kleine Zwerg hier“, Obito fing an zu erklären und zeigte auf Naruto. „Ist der Sohn von den Brüder von meinen Vätern und somit mein Cousin. Es ist immer lustig mit denen. Ihr braucht keine Angst vor meinem Vater zu haben. Er ist ganz lieb und liebt Kinder. Ihr werdet gleich sehen was ich meine.“ Wir redeten noch ein bisschen über Missionen, die wir gemacht hatten, während wir uns auf zum Uchiha-Virtel machten.

Naruto Uzumaki-UchihaGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt