Tommy POV
"Tommy die Steeles sind da." sagte Sam, nachdem er unangekündigt in mein Zimmer gestürmt war. Ich seufzte. "Sag ich komme gleich." er nickte und verließ wieder mein Zimmer. Ich atmete einmal tief ein und aus. Erst jetzt merkte ich das ich zitterte. Du schaffst das sagte ich mir und sah entschlossen mein Spiegelbild an.
Langsam ging ich die Treppenstufen zu unserem Wohnzimmer runter. Ich hörte von da aus Stimmen und nahm schon von hier aus den Geruch von zwei neuen Alphas wahr. Ich atmete noch einmal tief ein und aus und betrat das Wohnzimmer.
Alle verstummten und sahen mich an. Ich senkte meinen Kopf und ging rüber zu meinen Eltern. "Das ist mein Sohn Thomas. Thomas das sind Mrs. und Mr. Steele und das ist ihr Sohn Salvador." sagte mein Vater. Ich sah auf. Vor mir stand ein Mann, der ungefähr so alt war, wie mein Vater er war aber viel einschüchternder. Neben ihm stand eine wunderschöne Omega Frau, die mich freundlich anlächelte. Und dann sah ich ihn. Das musste wohl Salvador sein. Er war um einiges größer als ich und hatte einen, so wie ich das in seinem Anzug beurteilen konnte, muskulösen Körper. Seine Augen waren wunderschön und hatten einen weichen Braunton. Er hatte schwarze Haare die leicht gewellt ihm leicht in die Stirn vielen. Er lächelte mich an. Sein Lächeln war unglaublich sexy.
Ich nahm seinen Geruch wahr. Ich roch eindeutig das er ein sehr mächtiger Alpha sein musste. Er roch so gut, dass ich wettete, dass manche Omegas ihn einfach besprangen und ihn geradewegs anbettelten sie zu schwängern. Doch ich war nicht so. Ich sah weg und verbeugte mich leicht vor ihnen. "Schön dich kennenzulernen Thomas." sagte Mrs. Steele mit ihrer sanften wohlklingenden Stimme. Ich lächelte freundlich. "Die Freude liegt ganz auf meiner Seite eure Majestät." sagte ich und verbeugte mich wieder. "Oh nenn mich doch bitte Yuri du gehörst ja bald zur Familie." Ich wusste das sie es nur gut meinte, aber sie erinnerte mich wieder daran das ich in ein paar Monaten einen fremden Mann heiraten würde. Ich nickte.
"Mich freut es natürlich auch dich kennen zu lernen nenn mich doch bitte Vincent." sagte Mr. Steele. Ich nickte und verbeugte mich wieder leicht. "Freut mich sie kennenzulernen Vincent." ich war einfach froh, wenn das hier vorbei war. "Guten Tag Thomas ich bin Salvador" sagte mein zukünftiger Alpha. Bei ihm ließ ich die Verbeugung sein und sah ihm trotzig in die Augen. Immerhin war er daran Schuld das mein Leben gerade vollkommen auf den Kopf gestellt wurde.
Ich erwiderte: "Hi" was mir von meinem Vater einen bösen Blick einbrachte.
"Thomas wieso zeigst du Salvador nicht ein bisschen das Gelände." sagte er und ich hätte fast die Augen verdreht. Doch ich lächelte nur und nickte. Dann ging ich zur Eingangstür und wartete gar nicht darauf das Salvador mir folgte.
Salvador POV
Ich folgte dem kleinen Omega der vor mir her zur Eingangshalle lief. Er war echt klein. Und süß mit seinen großen Schokoladenbraunen Augen, seinem blonden fluffigen Haar und seinen rosigen vollen Lippen. Doch am meisten mochte ich den Geruch von ihm. Für Alphas war es üblich das sie den Geruch von Omegas anziehend fanden aber bei Thomas war es was anderes. Er hatte irgendwie eine intensivere Wirkung auf mich, als es bei anderen Omegas der Fall war. Ich wusste ganz genau das er auch meinen Geruch mochte. Ich hatte es gesehen als er mich gemustert hatte und eindeutig die Luft einsog.
Für mich war es eine absurde Vorstellung das wir beide heiraten sollten. I Mean ich kannte ihn nicht mal. Doch bei dem Gedanken daran das wir einen Nachfolger zeugen sollten fing ich an zu grinsen und richtete meinen Blick auf den süßen kleinen Arsch von Thomas vor mir.
Thomas war auf jeden Fall heiß und es wunderte mich das er nicht schon längst eine Beziehung führte. Irgendwie ließ der Gedanke daran das er bald mir gehören würde meine Brust vor Stolz anschwellen.
Doch Thomas schien nicht so begeistert zu sein das wir heirateten, denn als er sich umdrehte, und sah das ich ihm den ganzen Weg über auf den Arsch geglotzt hatte motzte er: "Glotz mir nicht so auf den Arsch." er kniff die Auge zusammen und runzelte seine Stirn was bewirkte das seine Nase sich so süß zusammenzog. Er war ziemlich süß, wenn er sauer war. "Ich habe nirgendwo hingeguckt." erwiderte ich und tat so, als wüsste ich nicht, wovon er redete. Der Omega vor mir verdrehte nur seine Augen und zog sich seine Schuhe und eine Jacken an. Ich grinste und tat es ihm gleich.
Wir liefen über das große Gelände und er zeigte mir die Ställe, den kleinen See und den Rest des Geländes. Den ganzen Weg über schwiegen wir hauptsächlich und führten nur ab und zu ein bisschen Smalltalk. Langsam schien Thomas ein bisschen mehr Vertrauen zu mir aufzubauen und erzählte mir ein bisschen mehr über sich. Er war auch nicht mehr so pissig und zeigte seine süße Omega Seite. Trotzdem spürte ich das er es nur aus Höflichkeit machte und nicht wirklich, weil er mich mochte. Ich seufzte. Das konnte ja was werden.
Tommy POV
Wie konnte er es wagen?! Wie konnte er es wagen so verdammt charmant und sexy zu sein. Ich mochte ihn trotzdem nicht. Er war immer noch ein selbstverliebtes arrogantes Arschloch. Nach einer Stunde beschloss ich wieder in die Villa zu gehen. Salvador meinte er wolle noch kurz telefonieren. Ich ging hastig zur Villa da es anfing zu regnen und ich nur eine dünne undichte Regenjacke anhatte. Doch plötzlich wurde ich am Arm hinter einen Baum gezogen. Erschrocken schrie ich auf. Als ich sah, wer mich gegen den Baum gepresst festhielt, stöhnte ich genervt auf. "
„Jannis, was willst du?" fragte ich und sah den Alpha vor mir genervt an. Jannis war ein Diener meiner Familie. Eigentlich waren Alphas keine Diener, aber Jannis war der Sohn von einem Alpha der mit meinem Vater befreundet war und säße eigentlich im Gefängnis doch mein Vater hatte ihn gerettet und als Diener aufgenommen.
Jannis sah mich grinsend an und erwiderte: "Ich will dich und das weißt du. Wir gehören zusammen und du bist mein Omega." Ich verdrehte die Augen. Er hatte das schon oft gemacht und versucht mich zu küssen, doch es war immer jemand gekommen der mich gerettet hatte. Doch jetzt war niemand da. Leicht Panik stieg in mir hoch als er versuchte mich zu küssen. Aus einem Instinkt heraus schrie ich um Hilfe, doch Jannis hielt mir den Mund zu.
Ich schloss die Augen und versuchte mich zu wehren als er versuchte meinen Hals und meine Duftdrüsen zu erreichen. Plötzlich wurde er von jemandem weggerissen und eine Person stellte sich schützend vor mich. "Lass ihn in Ruhe." knurrte Salvador und ich nahm die bedrohlichen Pheromone in der Luft wahr. "Du hast mir gar nichts zu sagen. Ich bin sein Alpha also lass mich in Ruhe." hörte ich Jannis Stimme. Salvador trat nach vorne und packte ihn am Kragen. Jetzt sah ich wie sich seine Augen bedrohlich Rot färbten. "Er gehört mir und niemand anderem. Wenn du ihn noch einmal anrührst, dann verspreche ich dir das du danach nie wieder das Licht dieser Welt sehen wirst. Hast du mich verstanden?!"
Jannis hatte wohl nun verstanden das er gegen Salvador nicht ankommen würde und er sah ihn mit Angst in den Augen an. Er nickte. Salvador ließ ihn los. "Verschwinde aus meinen Augen ich will dich nie wieder sehen, wie du meinen Omega auch nur ansiehst." Jannis rannte stolpernd weg. Salvador drehte sich zu mir um. Ängstlich kauerte ich mich auf den Boden.
Wenn Alphas wütend sind, haben sie eine einschüchternde Wirkung auf Omegas so wie es bei mir gerade der Fall war. Seine Augen färbten sich wieder normal und besorgt hockte er sich zu mir runter. "Ist alles okay mein kleiner?" fragte er und wischte mir eine Träne von der Wange. Erst jetzt viel mir auf das ich weinte. Ich zuckte vor seiner Berührung zurück und er nahm schnell seine Hand von meinem Gesicht. "Es tut mir leid, dass ich dir so viel Angst gemacht habe." sagte er und sah mir schuldbewusst in die Augen.
Ich nickte und legte vorsichtig meine Arme um seinen Hals. Überrascht versteifte er sich, entspannte sich dann aber und legte seine Arme um meine Taille. "Danke." sagte ich. Sanft streichelte er mir über, den Rücken. Vorsichtig hob er mich hoch, so dass ich wieder auf meinen eigenen Beinen stand. Ich ließ ihn los und wischte mir meine Tränen aus dem Gesicht. Gemeinsam gingen wir zurück zur Villa, wo wir schon erwartet wurden. "Da seid ihr ja wieder. Thomas mach dich bitte bereit die Steeles wollen bald los." sagte mein Vater und ich nickte.
Ich ging hoch in mein Zimmer und packte noch die übriggebliebenen Sachen. Jetzt ging es los. Mein neues Leben begann.
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Ich muss sagen das ich gar nicht zufrieden mit diesem Kapitel bin aber naja😅
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Be Mine
Fanfiction-ÜBERARBEITET- Tommy wächst in einer wohlhabenden Familie auf. Er führt ein glückliches Leben, bis ihm gesagt wird, er solle den großen Alpha Salvador heiraten und ihm ein Kind schenken. Tommy fühlt sich als würde er verkauft und ist außer sich. Doc...
