Teil 12

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Tommy POV

Nachdem Mark mich von Salvadors Büro abgeholt hatte, begleitete er mich in den Innenhof wo eine Limousine und Sam schon auf mich warteten. "Tommy ist alles okay? Hast du geweint?" Er trat auf mich zu und nahm mein Gesicht zwischen die Hände, wobei er meine Wangen leicht zusammendrückte, sodass ich nur noch nuscheln konnte.

Nachdem er mich endlich losließ, antwortete ich ihm: "Alles gut ich bin einfach müde." und lächelte leicht. Er sah mich stirnrunzelnd an, doch dann fing er an zu grinsen und klatschte in die Hände. "Na dann Lets Go!!! Lass uns einen Hochzeit Outfit für dich suchen!" rief er und drängte mich in die Limousine.

Als wir vor einem Laden hielten, sah ich kritisch aus dem Fenster. "Sag mal Sam, soll ich etwa ein Kleid tragen?". In dem riesigen Schaufenster standen nur riesige weiße Tüllkleider. "Nein! Natürlich nicht das ist ein Laden speziell für Hochzeitskleider UND Anzüge." antwortete mir Sam mit einem leichten Lachen. Zusammen gingen wir in den Laden. Mark stellte sich unauffällig, auffällig in eine Ecke und setzte seinen höchst seltsamen Gesichtsausdruck auf, der wahrscheinlich angsteinflößend sein sollte.

Sam kicherte. "Also irgendwas macht er falsch. Er ist eher dämlich als angsteinflößend." ich schlug ihm spielerisch gegen den Arm. "Lass das bloß nicht Salvador hören, ansonsten hetzt er mir einen noch dämlicheren Typen auf den Hals!" kicherte ich. Nachdem wir beide uns von unserem kleinen Lachanfall erholt hatten, realisierten wir den schlaksigen Omega vor uns, der uns leicht verwirrt musterte. "Sie müssen der Omega des Königs sein. Herzlich willkommen, es ist mir eine Ehre." er verbeugte sich. "Nennen sie mich Mateo." fügte Mateo hinzu und lächelte freundlich. "Hi Mateo ich bin Samuel aber nenn mich einfach Sam. Und das ist Tommy aber das wissen sie ja schon." sagte Sam ignorierte Mateos ausgestreckte Hand und zog ihn in eine überschwängliche Umarmung. Etwas irritiert klopfte Mateo ihm vorsichtig auf den Rücken.

Ich verkniff mir ein Lachen. Sam war halt manchmal etwas überschwänglich. Nachdem Mateo wieder etwas Luft zum Atmen hatte und Sam sich an mich dranklammerte, führte uns Mateo in einen kleinen Bereich mit zwei Sofas, die sich gegenüberstanden und einem kleinen Tisch in der Mitte, wo sich drei Gläser mit Pralinen, Bonbons und Cracker befanden.

Wir setzten uns und besprachen, was ich für eine Vorstellung von meinem Anzug hatte. Kurz darauf holte Mateo ein paar seiner schönsten Anzüge und ließ mich alle anprobieren. Als letztes standen zwei Anzüge noch zur Auswahl die mir am besten gefielen: Ein schlichter Weißer Anzug und ein weißer mit ein paar grauen Details. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden und als ich Mateo und Sam fragte, waren die auch keine große Hilfe. Beide meinten nämlich: "Ja die sind ja beide schön."

Nach einigem diskutieren, wo ich hauptsächlich mit mir selbst diskutiert hatte, entschied ich mich für den Schlichten weißen.

Auf dem Weg zurück ins Schloss fuhren wir an einem Friseursalon vorbei und Sam und ich entschieden uns kurzerhand unsere Haare zu färben. Sam entschied sich für rötliche Haare, die ihm auf jeden Fall standen. Ich entschied mich dazu meine Haare in einem etwas dunklerem Braun zu färben. Sam und ich taten so etwas öfters, Haare färben war nicht besonders gesund aber bei jedem neuem Haarschnitt oder Farbe, fühlte es sich an, als würde man ein komplett neuer Mensch sein. Nachdem Sam einen Friseur noch dazu überredet hatte sich eine der Shampoo Flaschen mitzunehmen da er meinte das das Shampoo beim Friseur besser roch als jedes, dass er sich je gekauft hatte, fuhren wir endlich nach Hause.

Es war mittlerweile später Nachmittag und ich war, obwohl wir nicht so viel unternommen hatten, sehr erschöpft. Im Schloss viel ich sofort ins Bett und schlief ein.

Be MineWo Geschichten leben. Entdecke jetzt