Salvador POV
Gestresst lief ich durch die Gänge meines, und ab Morgen auch Tommys, Schlosses. Ja genau Morgen war es so weit: Tommy und ich würden heiraten. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. In der Küche wurden verschiedene Gänge so wie auch eine monströse Hochzeitstorte zubereitet, der Ballsaal wurde geschmückt und im Esszimmer wurde der große Tisch rausgeräumt und viele kleine Tische aufgestellt, wo jeweils sechs Leute Platz hatten. Außerdem wurden die Gästezimmer für die Gäste, die hier schlafen würden, hergerichtet, überall wurden Blumengestecke aufgestellt und Girlanden aus weißen Rosen an den Treppengeländern befestigt da Tommy mir erzählt hatte das das seine liebsten seien, Unmengen an Kerzen wurden platziert genauso wie Lichterketten, der Kies im Hof wurde ordentlich gefegt... und wer leitete das alles? Genau ich.
Ich war im Stress da die Eisskulpturen, die ich bestellt hatte, noch nicht geliefert wurden und es war schon zwei Uhr! Die Küchenleute beschwerten sich das ihre Lieferung an frischem Lachs immer noch nicht da war und wie gesagt es war zwei Uhr!
Zu meinem Unglück war einer aus dem Orchester krank und deswegen musste ich ein neues buchen, was nicht so einfach war, wenn die Hochzeit schon am nächsten Tag stattfand. Dieser Mann hatte sich nur ein Bein gebrochen! Er konnte doch auch im sitzen Geige spielen!
Und das schlimmste kam erst noch: Sam dieser Trottel hatte die Hochzeitsringe verlegt. Es war doch seine einzige Aufgabe!
Und dann noch das Problem mit den Gästezimmern: Es sollten zweihundert Gäste kommen, ich hatte zweiunddreißig Gästezimmer, zweiundvierzig Gäste wollten hier schlafen, das war kein Problem da die meisten zu zweit oder als Familie hier übernachten wollten, doch dann kam Oma Augusta und beschloss einfach so ohne zu fragen auch hier schlafen zu wollen. Das Beste war ja das sie jetzt gerade vor der Tür stand und erwartete von mir empfangen zu werden. Wie sollte ich ihr ein Zimmer geben, wenn zweiunddreißig Zimmer von zweiunddreißig Zimmern belegt waren?!
Als ich unten angekommen war, stand da schon Oma Augusta und wartete auf ihren Krückstock gestützt darauf in Empfang genommen zu werden. "Salvo was hat denn solange gedauert das du deine alte Oma so lange warten lässt?" fragte sie und ließ ihren Krückstock fallen, um auf mich zuzuschreiten. Sie besaß ihren Krückstock nur da sie meinte das sie in Bussen und Regionalzügen dann immer einen Sitzplatz bekam. Nicht das sie überhaupt Zug oder Bus fuhr.
"Hallo Oma Augusta, es tut mir leid, aber ich stecke mitten in den Vorbereitungen und wir haben dich ja erst morgen erwartet." sagte ich und ließ mich von ihr drücken. "Ja ist ja in Ordnung." sie deutete auf fünf Koffer und ihren Krückstock. "Sei so gut und trag die in mein Zimmer. Den Stock kannst du mir geben. Ich begebe mich ins Wohnzimmer.", somit verließ sie auf ihrem Krückstock gestützt den Eingangsbereich und verschwand. Ich sah ihr verdutzt hinterher.
Ich wies ein paar Diener an die Koffer erst mal in den Flur der Gästezimmer zu stellen und ging zu Tommy der in unserem Zimmer auf dem Bett saß und irgendetwas in seinen Laptop eintippte. Da er meinte er wolle mir helfen hatte ich ihn gebeten auf dem Laptop den Gästen ihre Schlafzimmer zuzuteilen.
Ich setzte mich neben ihn und vergrub mein Gesicht in seinem Nacken. Sein Geruch ließ mich sofort mich entspannen. Tommy versteifte sich. "Hast du vielleicht noch ein Zimmer für Oma Augusta gefunden? Sie sitzt unten im Wohnzimmer und verlangt nach einem Zimmer. Du glaubst es nicht, aber sie hat fünf Koffer mitgebracht und die sind nicht gerade klein. Ich habe das Gefühl sie will bei uns einziehen." Tommy kicherte leicht und drückte mich mit einer Hand von ihm weg. Ich schnaubte frustriert. "Ich habe tatsächlich noch ein Zimmer gefunden. Sogar zwei sie könnte sich eins aussuchen." sagte er. "Seit wann habe ich vierunddreißig Gästezimmer und nicht mehr zweiunddreißig?" fragte ich erstaunt. "Seitdem deine eine Tante krank geworden ist und leider abgesagt hat. Sie wollte mit ihrer Familie kommen und da deine Tante fünf Kinder hat wollte sie zwei Zimmer haben." erinnerte er mich.
"Na ein Glück. Ich will mir nicht vorstellen, was Oma Augusta gesagt hätte, wenn ich ihr gesagt hätte das wir keine Zimmer mehr haben." Tommy lächelte leicht. "Ich habe übrigens auch ein neues Orchester gefunden und die Eisskulpturen warten schon unten. Der Lachs wird in einer halben Stunde geliefert und Sam hat die Ringe wieder gefunden. Er meinte das er wirklich gedacht hätte sie seien nicht in der Schachtel aber am Ende waren sie es doch."
Tommy verdrehte die Augen. Ich keuchte überrascht und zog ihn in eine Umarmung. "Danke du hast mir echt geholfen." sagte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Ich weiß. Ohne mich wärst du aufgeschmissen." sagte er frech und wusste gar nicht wie recht er hatte.
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Mir war langweilig deswegen kommt jetzt schon der nächste Teil😅
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Be Mine
Fanfiction-ÜBERARBEITET- Tommy wächst in einer wohlhabenden Familie auf. Er führt ein glückliches Leben, bis ihm gesagt wird, er solle den großen Alpha Salvador heiraten und ihm ein Kind schenken. Tommy fühlt sich als würde er verkauft und ist außer sich. Doc...
