Salvador POV
Gleich war es so weit. In wenigen Sekunden würde Tommy nicht mehr Manson, sondern Steele als Name tragen. Meine Hände schwitzten und ich ließ meinen Blick durch den Raum gleiten. Überall waren Menschen und redeten leise. Ich stand schon am Altar. Plötzlich ertönten die Klänge vom Orchester und alle hörten auf zu tuscheln. Und dann öffneten sich die Türen und Tommy schritt am Arm von seinem Vater auf den Altar zu. Er sah wunderschön aus in seinem weißen Anzug, der seine Figur wunderschön betonte. Er sah einfach zuckersüß aus und mein innerer Alpha war stolz einen so schönen Omega zu haben. Am Morgen waren wir schon zum Standesamt gefahren und hatten die Papiere unterschrieben was ziemlich unromantisch abgelaufen war. Ich wusste das wir quasi schon verheiratet waren, aber es fühlte sich irgendwie noch nicht so an.
Als er nähertrat, sah ich seine rosigen Lippen und musste grinsen bei dem Gedanken ihn gleich vor allen Leuten zu küssen und damit zu zeigen das er mir gehörte. Sein Vater verabschiedete ihn mit einem Kuss auf die Wange und übergab ihn an mich weiter. Ich nahm seine warmen Hände in meine und sah ihm in seine schönen Augen. Er lächelte leicht und ich lächelte zurück. Die ganze Trauung zog an mir vorbei, während ich ihm die ganze Zeit in die Augen sah. Als er mir den Ring an meinen Finger schob und ich ihm seinen, machte mich der Fakt das er nun für alle sichtbar verheiratet war, aus irgendeinem Grund so glücklich, dass ich ihn fast schon in dem Moment geküsst hätte. Als uns nun endlich erlaubt wurde uns zu küssen neigte ich mich zu ihm hinunter und küsste ihn auf diese weichen, verführerischen Lippen. Als er den Kuss erwiderte, versuchte ich den Kuss zu vertiefen, doch Tommy biss mir leicht auf die Lippe und schob sich von sich.
Erst jetzt hörte ich das Klatschen und ein lautes Pfeifen von Samuel der in der ersten Reihe wild auf und ab sprang. Tommy musste leicht lachen und lächelte zu mir hoch. Zufrieden schob ich einen Arm um seine Taille und zog ihn dicht an mich heran.
Tommy POV
Oma Augusta kam auf ihren Stock gestützt auf mich und Salvador zu gehumpelt und schlug Salvador mit dem Stock gegen die Brust.
"Salvador Steele ich habe lange nicht mehr eine so schöne Hochzeit gesehen. Und glaub mir ich habe schon viele gesehen. Das hast du echt wunderschön gemacht. Diese Blumen... wunderschön."
"Danke Oma Augusta, aber vieles hat Tommy auch organisiert und das mit den Blumen war auch seine Idee gewesen." sagte Salvador und streichelte mit seinem Daumen meine Seite. Das stimmte zwar nicht ganz, aber egal. Oma Augusta quetschte sich auf das Sofa, auf dem ich und er saßen und seufzte glücklich.
"So jetzt erzählt es mir nochmal, wie sehen eure Pläne für heute Nacht aus?" fragte sie und sah mich und Salvador abwartend an. Ich begann eifrig zu antworten.
"Also zuerst wird es Abendbrot geben, dafür haben ich und Salvador uns schon viele Gedanken gemacht. Danach wird erstmal ein bisschen Pause sein, wo die Eltern, die wollen ihre Kinder ins Bett bringen können. Und danach startet die große Feier mit vielen Getränken und-" Salvador fing an zu lachen und drückte mich fester an sich.
"Sie meint, was wir im Bett machen, Tommy" Oma Augusta viel in sein Lachen ein. Ich errötete und versuchte weiter im Sofa zu versinken.
"Und? Was werdet ihr machen?" fragte Oma Augusta.
"Oh das werden wir dir jetzt nicht so genau sagen, aber was ich dir sagen kann, ist das es für uns beide gut sein wird." sagte Salvador nun immer noch glucksend und legte seine Hand von meiner Hüfte, auf mein Knie. Ich funkelte Salvador an und schob seine Hand weg. Er verschränkte nur lachend seine Arme vor der Brust.
"Entspann dich das war nur ein Scherz." ich schnaubte.
Milo kam auf uns zu gerannt und ich hob ihn auf meinen Schoß.
"Tom Tom! Is habe eine freuntin." sagte er stolz und zupfte an meiner Rose rum.
"Wirklich? Das ist ja schön. Habt ihr schon gespielt?" fragte ich und strich ihm liebevoll durch die Haare.
"Ja! Wir aben mit tlötzen ein sloß debaut." ich lächelte ihn an.
"Das ist ja schön. Wie gefällt es dir hier denn?"
(Okay ich glaube ihr habt jetzt verstanden, wie Milo ungefähr spricht. Ich schreibe jetzt normal weiter und ihr könnt euch vorstellen, wie er spricht:))
"Richtig gut! Hier ist alles so groß! Und überall sind Blumen. Und Sam hat mich und Elina mit in die Küche genommen, wo wir heimlich was genascht haben. Aber er hat gesagt das wir es nicht Salvador sagen dürfen, weil der immer so miesepetrig ist." den letzten Teil flüsterte er zwar, aber Salvador verstand trotzdem jedes Wort. Doch zu meiner Überraschung schmunzelte er nur. Ich lachte.
"Das habt ihr super gemacht." Salvador räusperte sich.
"Wenn du willst, kann ich einen Diener rufen und der holt dir, was du willst." Milo sah ihn mit großen Augen an.
"Wirklich?" Sal grinste, schnipste mit den Fingern und ein Diener stellte sich vor uns, verbeugte sich und sah Salvador erwartungsvoll an.
"Der kleine hier möchte etwas aus der Küche bestellen." sagte Sal und der Diener nickte und wand sich Milo zu. Dessen Augen leuchteten und er plapperte aufgeregt:
"Auch die Karamellkekse?" Salvador nickte und Milo strahlte noch mehr.
"Dann ganz viele Karamellkekse bitte. Achja und Lollis und Bonbons und Gummibärchen und-"
"Milo, nicht so viel Süßes, es gab gerade erst Torte." sagte ich mahnend. Salvador der ihn gerade noch lächelnd beobachtet hatte, sah mich nun stirnrunzelnd an. Milo gab enttäuscht nach. "Na gut dann nur Karamellkekse." der Diener nickte und wollte gerade gehen da hielt Salvador ihn auf und sagte:
"Und noch ein paar Bonbons für den jungen Mann." ich schnaubte empört, doch Milo quietschte glücklich auf und umarmte Salvador.
Der grinste mich triumphierend an und klatschte mit Milo ab.
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Wow nach Monaten schreibe ich endlich mal wieder etwas😅🥲In diesem Chapter war mal etwas mehr Fluff aber im nächsten gibt es Drama😁
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Be Mine
Fiksi Penggemar-ÜBERARBEITET- Tommy wächst in einer wohlhabenden Familie auf. Er führt ein glückliches Leben, bis ihm gesagt wird, er solle den großen Alpha Salvador heiraten und ihm ein Kind schenken. Tommy fühlt sich als würde er verkauft und ist außer sich. Doc...
