Kapitel 45

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Fin konnte es einfach nicht glauben wer grade vor ihm stand und glaubte das er träumt. Doch dann setzte sich Akioshi auf ein Stuhl. Mit einem sanften Blick sah er seinem jüngeren Bruder in die Augen und ihm wurde bewußt wie viel Angst Fin um ihn hatte. Langsam hob er seine Hand und wischte Fin die Tränen aus dem Gesicht.  ,,Fin, ich möchte das du dir einer Sache bewusst wirst! Egal was noch kommt oder passieren wird, dein großer Bruder kommt immer zu dir  zurück auch wenn ich es nicht allein schaffe zu dir zurück zu kommen! Wird mich der Idiot mit Sicherheit zurück bringen! Denn eins haben wir beide zusammen und weiß du auch was das sein könnte?" Auf diese eine Frage hatte er keine Antwort, was haben bitte sein Bruder und sein Geliebter gemeinsam? Fin konnte auf diese Frage nur seinen Kopf schütteln und sah beide mit einem verwirrten Blick an.

Doch bevor Akioshi die Antwort gab, streichelt er ihm sanft über den Kopf.
,,Du bist das Fin! Du bist derjenige der uns beide glücklich macht und ohne den wir nicht sein wollen! Keiner von uns beiden möchte sehen das du unglücklich bist, weil wir deine fröhliche Art sehr lieben und wir wollen auch das du dein Lächeln immer behalten kannst. Deshalb zeigt dir Soji auch immer wieder neue Sachen, weil er es liebt wenn du glücklich bist und mal unter uns Brüdern, auch ich will das du glücklich bist und deshalb akzeptiere ich deine Entscheidung ihn zu deinem Alpha zu nehmen. Wenn er dich aber irgendwann unglücklich macht, dann kann er etwas erleben und er wird sich dann wünschen dich niemals zum weinen gebracht zu haben".  Der Kummer den Fin vor paar Minuten noch hatte, verschwand mit einem Mal als er mit bekam wie die beiden auf Akioshi's Ansage reagieren. Sein Bruder hatte ein selbst sicheres Grinsen im Gesicht, so als hätte er gerade irgendetwas  gewonnen. Während Soji daraufhin peinlich berührt ist und versucht seine Verlegenheit zu verstecken.

Plötzlich hallte ein lautes Lachen durch den Raum und beide Jungs richten den Blick auf Fin hinüber. Sie fragten sich was grade so lustig war, doch egal was sie versuchten um eine Antwort zu erhalten Fin konnte sie ihnen vor Lachen nicht einmal mehr geben. Nach wenigen Minuten beruhigt er sich wieder und zog sie danach näher an sich heran.  ,,Ich liebe euch beide so sehr".

Als die beiden das von ihm hören, macht sie plötzlich ein leichtes Lächeln auf ihren Gesichtern breit. Sie schauen gemeinsam auf den Monitor. Jeder von ihnen hat ein zufriedenes und glückliches Lächeln auf den Lippen. Nach einiger Zeit, begann der Arzt wieder zu sprechen und übergibt ihm eine schwarze Video Kassette die Fin in seinen Händen hält.

Als plötzlich der Pieper von dem Arzt ertönt eilt er schnell zur Tür, doch bevor er völlig verschwand sah er noch einmal kurz zu Fin hinüber.
,,Auf dem Band sind ihre Kinder zu sehen und die Bewegungen die sie bei der Untersuchung im Mutterleib gemacht haben. Wir sehen uns dann wieder wenn die Wehen einsetzen, bis dahin auf wiedersehen."
Ohne das sie etwas erwidern konnten, verschwand der Arzt blitzschnell aus dem Untersuchungszimmer. Fin richtet seine Kleidung, während die anderen beiden alles bereit machen für die Abfahrt.

Vorsichtig tastet er seinen Bauch ab und freut sich schon innerlich darauf, sie endlich im Arm halten zu können. Nur noch drei Tage so dachte er sich und dann sind sie endlich bei ihm. In einem kurzen Augenblick der Stille, sah er zu Soji hinüber und fragt sich wie er wohl darüber dachte wen sie bald ihre Kinder auf dieser Welt haben. So als würde Soji die Blicke die auf ihn gerichtet sind spüren, dreht er sich langsam nach hinten und die Blicke der beiden trafen aufeinander.

Man merkt sofort das keiner der beiden sein Blick von dem anderen abwenden möchte. Allmählich lief er auf sein geliebten Omega zu, griff dessen Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger. Allmählich begannen sich ihre Lippen auf einander zu bewegen und sie küssen sich gegenseitig. Keiner der beiden wollte damit aufhören, bis Akioshi sie von einander löst und sie  grimmig an sah. ,,Hört ihr beide mir mal gut zu, ihr könnt eurer Liebesgeflüster oder Turtelei auf nachher verschieben und bitte macht es nicht vor meinen Augen!"
Zustimmend nicken sie Akioshi zu und laufen gemeinsam aus dem Krankenhaus heraus, wo Soji Auto auf den Parkplatz steht. Sie setzten sich alle in das Auto hinein und Soji fuhr dann los.

Wieder mal blicken Fin und Akioshi nur nach draußen, es herrscht im Auto komplettes Schweigen. Bis sie wieder in der Villa angekommen sind und aus dem Auto aussteigen. Wartet schon der Vater mit dem Butler und den Bediensteten, sehnsüchtig auf alle drei.

Mit einem kurzen Handzeichen, gab er allen ein Signal und überall flogen unmengen an Konfetti über das ganze Gelände. Soji konnte nicht glauben was da sein Vater tat und fragt sich ob nicht alle Väter so durch geknallt werden wenn sie Enkelkinder erwarten. 

Fin war begeistert von den ganzen Konfetti in der Luft, genauso wie es auch Akioshi ist. Als Soji die Gesichter der beiden sah, wurde der Wunsch in ihm noch viel größer den beiden noch mehr von der Welt zu zeigen und er möchte den beiden etwas von ihrer Last nehmen. Er glaubt fest daran, das sie gemeinsam gegen den Vater von Fin und seiner Cousine an kommen können wenn sie nur zusammen halten.

Als Soji noch eine Rakete beim Butler erblickt rennt er schnell auf ihn zu und nahm ihm die Rakete ab. 
,,Bitte, lass mich die Rakete zünden, ich möchte etwas verkünden und auf immer besiegeln!" Verwirrt sahen die beiden Brüder zu Soji hinüber und fragen sich, was er wohl vorhat. Noch immer erstaunt über die Handlung des jungen Herrn, übergibt er ihm das Feuerzeug.
,,Nun gut, ich möchte hiermit bekannt geben das ich Fin in sechs Monaten im Frühling heiraten möchte und ihn auf ewig lieben werde. Akioshi, dich möchte ich darum bitten, dass du uns die Ringe überreichst und du gut auf sie aufpasst?" Vater, ich weiß eigentlich das der Vater seine Tochter zum Traualtar begleit und da wir mit Fin zwar junge heranwachsende Männer sind, möchte ich dich trotzdem fragen ob du meinen Geliebten zum Traualtar führst?"

Alle sind überrascht über dem plötzlichen Heiratsantrag, der Vater ging auf seinen Sohn zu und ließ sich nichts anmerken. Er kann in seinem Ausdruck nicht erkennen wie sein Vater empfindet. Fin ist zu Tränen gerührt und schrie aus vollen Herzen ,,Jaaaaa, ich will!" Ein zufriedenes Lächeln macht sich auf den Lippen der Liebenden breit und zuerst ließ Akioshi nur ein tiefen Seufzer los. Bis er ihm dann mit einem Lächeln sein Einverständnis gab. Sein Vater fiel ihm plötzlich mit einem sanftmütigen Lächeln um den Hals.
,,Natürlich geht das in Ordnung und wenn ihr etwas braucht, dann sag es mir ruhig, ich werde schauen was ich machen kann um euch so gut es geht zu unterstützen."

Nach dem alles geklärt war, ließen die Angestellten das riesengroße Feuerwerk los und viele bunte Farben erfüllen den Himmel in hellem Licht. Jeder war  fröhlich und sehr glücklich darüber, das erleben zu dürfen was am diesen Tag geschehen wird und für immer in Erinnerung bleibt. Am Ende des Abends nahm plötzlich jemand unbemerkt vor allen anwesenden Soji's Hand und hielt ihm die Augen zu. Er wollte sich eigentlich zuerst wehren, als eine zärtliche Stimme zu flüstert. ,,Bitte, wehre dich nicht und komm einfach mit, ich habe etwas für dich!" Ein leichtes schmunzeln zeichnet sich in seinem Gesicht ab und er ließ sich von der Person verschleppen ohne das er sah wer diese Person ist.

Fortsetzung folgt
Von eure Yui

Mein kleiner FinGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt