Er wurde immer weiter von der Feier verschleppt, bis kaum noch etwas von der Feier zu hören war. Ohne zu wissen wo er sich grade befindet, legen sich zwei zarte Lippen vorsichtig auf seine. Der Kuss wurde immer inniger und intensiver, bis sie sich von einander trennen müssen, um wieder etwas Luft zu bekommen.
Im hellen Mondlicht kann man deutlich die Silhouette von seinem Entführer erkennen. Im dem Gesicht was angestrahlt wurde, konnte man ein breites Lächeln erblicken und wunderschöne Augen im Mondlicht erkennen.
Den Blick fest auf die Person gerichtet, konnte er seinen Blick nicht mehr von ihm lösen. Alles was er bis vor kurzem noch warnahm verstummte mit der Zeit immer mehr und seine Aufmerksamkeit galt nur noch der einen Person die im hell strahlendem Licht stand.
Er hätte sich nie im Leben ausmalen können, das eine gewisse Person auch so romantische Seiten an sich haben kann.
Langsam hob er seine Hand hoch und streicht ihm eine Haarsträhne beiseite.
,,Warum hältst du mich von hinten fest und führst mich an diesen ruhigen Ort, wo uns weder jemand sieht noch hört?!Hattest du solche Sehnsucht nach mir, mein kleiner süßer Prinz?" Die Person die vor Soji stand nickte verlegen und sah ihn mit einem traurigen Blick an. Schritt für Schritt nähert er sich ihm entschlossen entgegen und sorgt dafür, dass die Person einige Schritte zurück ging. Als sich Soji immer weiter nähert ohne auch nur einen Moment daran zu zweifeln, was er da grade macht. Stößt die Person gegen ein Baum und wurde ganz rot im Gesicht, wie eine Tomate. Die Person sah sich um und wusste weder ein noch aus, als Soji noch jeden so kleinen Winkel vor seinen Augen versperrt.
,,S-Soji d-das geht zu schnell! Ich weiß wir haben das schon oft gemacht und ich habe auch überlegt wo ich mit dir ungeschoren allein sein kann! Ich weiß das klingt für dich vielleicht egoistisch, aber ich wollte heute nach der Untersuchung mit dir viel Zeit allein verbringen!Doch dann kam dein Vater, der mit dem Butler hier eine Party für uns organisiert hat! Es war alles soviel aufeinmal. Mein Vater hat vor dem Krankenhaus, mit dem Mädchen was dich mag auf uns gewartet. Dann hat mein Bruder unseren Vater weggelockt und ich war in ständiger Angst, dass ihm was passiert sein könnte. Als dann eine Sache wieder in Ordnung war, kam sofort die nächste Nachricht, dass wir Zwillinge bekommen.
Ich habe dann glaubt das ich erst einmal alles verarbeiten könnte! Doch dann stellte sich heraus, das deine Vater eine Party für uns schmeißt und ich keine Minute mit dir allein sein kann!"
In dem Moment begriff Soji sehr stark, was die Person so doll bedrückt und nahm ihn sanft in den Arm.
,,Es tut mir so unendlich leid Fin, dass ich nicht gemerkt habe was dich so stark beschäftigt! Kannst du mir bitte noch einmal verzeihen?
Entgeistert sah er ihm in die Augen, er hätte nicht geglaubt das seine Worte Soji wie ein Schlag ins Herz stoßen. Verzweifelt sucht er nach Worten, die ihn beruhigen und wieder ein fröhliches Lächeln ins Gesicht zaubern.
Nämlich das zarte Lächeln was immer über Soji Lippen kommen, wenn ihm etwas Vorfreude gefällt und seine beruhige Ausstrahlung mag er sehr an ihm. Doch nun sah er aus als hätte er seine Freude komplett verloren und dass nur weil ihm etwas nicht aufgefallen ist. Dies wollte Fin nicht auf sich beruhen lassen und er wollte das Soji vor Freude strahlt. Denn das liebt er am meisten an ihm. Stark dachte Fin angestrengt nach, womit er ihm ein Lächeln ins Gesicht Zaubert.
Da breitet sich plötzlich ein Sternenschauer über die beiden aus. Der Himmel strahlt wie in ein Lichtermeer hell auf, Fin bekam das auf einmal mit und versucht die Aufmerksamkeit von Soji zu erlangen. Als der aber nicht reagiert, rüttelt er kräftig an ihm und wurde lauter. ,,Man du idiot! Ich will dir etwas zeigen und du reagierst nicht, weil du zu sehr in selbst Mitleid grade Bades! Jetzt schenk mir endlich mal Beachtung und schau mit mir das Wunderwerk der Natur an!"
Durch Fins plötzlicher anstau an Wut, sah er ihn mit einem verwirrten Blick an und da wurde im klar was Fin ihm noch zeigen möchte. ,,sag mal Fin, woher wusstest du das es heute ein Sternschnuppen Schauer gibt?"
Aufeinmal packt Fin ihm an der Schulter und ließ sich mit im auf die Wiese fallen. Ein Gefühl von Freude macht sich in ihm bemerkbar, weil er endlich mit Soji alleine Zeit verbringen konnte.
,,Weiß du ich liebe unsere Galaxie und habe mich im Internet informiert, wann welches Spektakel kommt. Ich weiß das so ein Interesse an unserer Galaxie auf viele merkwürdig erscheint! Mein Vater hat mich auch immer geschlagen, wenn ich auch nur ein Wort an unsere Galaxie verloren habe! Aber ich habe fest daran geglaubt das ich irgendwann jemanden finde der mit mir mein Interesse zusammen teilt!" Ruhig betrachtet Fin die Sterne, wo sein Blick immer trauriger wurde, je mehr er von seiner damaligen Vergangenheit erzählt. Diesen einen Blick konnte auch Soji nicht bei Fin ertragen und nahm ihn deshalb sanft in seinen Arm.
,, Mit mir kannst du alles teilen Fin! Ich bin für dich da und werde immer auf ewig bei dir bleiben! Auch ich möchte noch mehr Seiten von dir erfahren und mit dir unsere gemeinsame Zukunft erschaffen!" Da drückt Soji ein zärtlichen Kuss auf den Mund und gemeinsam betrachten sie weiter das Spektakel am Nachthimmel. Ein Arm legt sich um Fin Nacken und zwei Arme umschlingen Soji Bauch sanft. So legen sie die ganze Zeit über und schliefen gemütlich ein.
Fortsetzung folgt
Von eure Yui
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Mein kleiner Fin
RomantikaDer kleine Werwolf namens Fin wurde 14 ganze Jahre immer wieder geschlagen und zu Gehorsamkeit gezwungen. Als der Vater eines Tages ein gutes Angebot bekam, verkaufte er sein eigenen Sohn.
