Zwei Woche später.
>> Wir haben uns heute hier versammelt, weil Mister Marco Ayden Salverto und Miss Julian Royden den Bund der Ehe eingehen wollen. Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. Und so hoffen wir, dass sie euch beistehen wird. <<, ertönen die Worte des Pastors. Während Marco meine Hände schmerzhaft umgriff, schmunzelte, ich ihm ironisch entgegen. Mein Puls stieg an, weil ich genau wusste, was als nächstes kam.
>> So frage ich Sie, Marco Ayden Salverto, wirst du deine Frau ehren und lieben, in guten wie in schlechten Zeiten, so antworte mit Ja ich will. <<, sprach er weiter, als wäre dies eine normale Hochzeit. Dabei ist hier alles andere als normal.
>> Ja ich will. <<, sprach er die Worte laut und fest aus. Ich musste heftig schluckend und wand meinen Blick anschließend zurück zum Pastor.
>> So frage ich nun Sie, Julian Royden, wirst du deinen Mann ehren und lieben, in guten wie in schlechten Zeiten, so antworte mit Ja ich will. <<. Seine Worte machten mir Angst, was mich kurz zu Marco schauen ließ. Warnend sah er mich an, während seine Hände noch fester zudrückten. Ich atmete ein letztes Mal tief ein und aus und brachte dann die Worte über mich.
>> Ja ich will <<, murmelte ich und wandte dabei meinen Blick ab. Am liebsten wäre ich geflohen. Vor der Angst was noch kommen wird, dem schrecklichen Gefühl hierzu gezwungen zu werden, aber vor allem dem Tauben Gefühl, was sich in mir verbreitete, als wäre es eine offene Flamme.
>> So erkläre ich euch nun Kraft meines Amtes zu Mann und Frau Salverto. Sie dürfen die Braut nun küssen <<, beendete der Pastor seine Rede. Erschrocken starrte ich Marco an, der mich grinsend zu sich zog. Kopfschüttelnd versuchte ich mich zu wehren, doch bei seinem Griff hatte ich keine Chance.
Seine Lippen drückten sich fest auf meine, was mich beinahe würgen ließ. Schnell entzog ich mich ihm und spürte kurzdarauf seinen festen Griff um meine Taille. Schmunzelnd drehte er uns zu den vielen Menschen, die mir dabei zugesehen hatten, wie ich gegen meinen Willen verheiratet wurde. Wilder Applaus ging im Raum umher.
Mein Blick senkte sich auf meine Brust, an dem sich ein roter Punkt befand. Ich fühlte mich wie betäubt, als ich diesen beschissenen Punkt sah. Mit einem Mal wurde es still in der Kirche. Nichts war zu hören, nichts außer die widerliche Stimme von Marco.
>> reiß dich jetzt zusammen. <<, flüsterte er.
Ich konnte mich nicht bewegen, weil sich alles wie ein schlechter Drogenrausch anfühlte. Wieso fiel ihm denn dieser beschissene Rote Punkt nicht auf? Wieso in Gottes Namen, konnte ich mich nicht mehr bewegen.
>> Julina <<, ertönte die Stimme von Enrico, kurzdarauf ertönte ein Schuss. Erschrocken fiel ich zu Boden und spürte, wie ich Enrico mitriss. Als wäre all das nicht Real sah ich an mir hinab. In meinen Ohren rauschte es, während ich auf den qualvollen Schmerz wartete. Doch auch nach einigen Sekunden, spürte ich ihn nicht.
Als meine Augen zu Enrico wanderten, der nur wenige Zentimeter neben mir lag, konnte ich nicht anders als aufzuschreien.
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Huii, riecht nach einem guten Ende nicht wahr?
Eure U.C_Shawty
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DeepLove
RomanceMafia/Dark Romance ABGESCHLOSSEN Wenn die Bedrohung, zur langersehnten Befreiung wird. Die geheime Mafiatochter spielen, um nicht entdeckt zu werden. Check. Ein Doppelleben führen, um endlich aus den Fängen zu entkommen. Ch...
