Ich erfuhr schnell, dass Papa die nächsten Tage auf einer Geschäftsreise war. Wieso und wie lange er so spontan dorthin musste, konnte mir trotzdem niemand sagen. Nachdem ich den schönsten morgen meines Lebens hatte, versprach Enrico mir, dass wir den letzten Tag, bevor ich meinen Job ausführen musste, zusammen verbringen werden. Das ich diese Worte aus seinem Mund hörte, machte die ganze Sache noch besser. Jede Sekunde dachte ich an den Moment in der er mich so liebevoll befriedigt hatte. Ich spürte ständig seine Hände auf mir, genauso wie seinen einnehmenden Blick, den er mir heute sehr oft schenkte.
>> was möchtest du essen? <<, fragte er mich. Wir lagen immer noch in meinem Bett und haben bisher nicht viel gemacht. Ein wenig belangloses Zeug geredet und ganz viel gekuschelt. Meine Augen fanden seine, die mich drängend ansahen. Schulterzuckend wandte ich meinen Blick ab. Wenn ich morgen in mein Kleid passen möchte, dürfte ich heute nichts Essen. Sonst wird mein gesamter Plan umgeworfen und das würde ich so schnell nicht mit meiner Psyche schaffen.
>> ich habe keinen Hunger <<, log ich und sah ihn deswegen nicht an. Dann bewegte er sich, weshalb ich mich etwas von ihm abwandte. >> sieh mich an Beauty <<, raunte er. Ohne es zu wollen, flog mein Blick zu ihm. Zwischen seine Augenbrauen hat sich eine Sorgenfalte gebildet. >> hmmm <<, murmelte ich.
Das pochen zwischen meinen Beinen wurde augenblicklich unerträglich. Somit kroch ich unter der Bettdecke rüber zu ihm und spürte Sekunden später seinen harten Schwanz. Als wäre es das normalste der Welt griff ich nach seinem Glied und positionierte es, sodass ich auf ihn abgleiten konnte. Gleichzeitig stöhnten wir auf. Seine Hände warfen sein Handy weg und hielten mich dann fest. Während ich sein Glied immer noch fest umgriff, stützte ich mich mit der anderen Hand auf seiner nackten Brust ab. >> Fuck, dass ist sogar noch besser als Essen <<, brummte er stöhnend. Lachend beugte ich mich wieder über ihn und glitt dann bis zum Schluss in ihn. Er kam mir mit seiner Hüfte entgegen, während ich Rittlings auf ihm saß. Mit einem Mal waren alle Gedanken aus meinem Kopf gefegt. Ich spürte nur das unglaubliche Kribbeln in meinem Unterleib, das durch unsere Stöße immer drängender wurde.
Mit einem Mal fand seine Hand meinen Nacken und drückte mich so nach vorn zu ihm. Unsere Lippen berührten sich, als würden sie dies schon immer tun. Seine Zunge umzingelte meine, während sich unser Kuss in so viel Leidenschaftlicheres umwandelte. Ich spürte wie mir heiß wurde und ich mich eng um seinen Schwanz schlang. Keine zwei Sekunden später erlebte ich erneut meinen Höhepunkt und stöhnte dabei seinen Namen. Auch er kam kurze Zeit nach mir, was mich erleichtert auf seine Brust fallen ließ.
Erst als ich wieder zu mir kam, fiel mir auf das wir mal wieder kein Kondom benutzt hatten. Somit stand ich auf und lief auf mein angrenzendes Bad zu. Dass mir dabei sein Sperma bereits an den Beinen hinablief, ignorierte ich.
Sobald das heiße Wasser an meinem Körper hinab prasselte, atmete ich erleichtert aus. Ein zaghaftes klopfen ertönte, was mich innehalten ließ. >> ist offen <<, rief ich. Dann hörte ich nur wie die Tür ins Schloss fiel. >> wie gehts dir? <<, hakte er unruhig nach. Ich schob den Duschvorhang beiseite und wank ihn dann zu mir. Erst hatte er sich nicht vom Fleck bewegt, doch dann stieg er mit mir unter die heiße Dusche. Seine Arme legten sich von hinten um mich, was mich den Kopf an seine Brust fallen ließ. Das hier war fast noch besser als der gute Sex eben.
>> du bist so umwerfend Julina <<, raunte er und drückte mir dann einige kurze Küsse auf meine Schultern. Ich nutze den Moment und griff nach dem Duschgel, dass mir sofort weggenommen wurde. Enrico trug sich eine große Menge auf die Hände auf und fing dann an meinen Körper zu waschen. Jede noch so kleine Stelle massierte und wusch er. Ich fühlte mich, als würde ich in einer anderen Welt Leben. Als wäre all das hier nicht die Realität.
Seine Hand stoppte auf meinem Unterbauch, weshalb ich meine auf seine legte und sie hinunter zwischen meine Beine brachte. Dort wusch er mich genauso vorsichtig, wie er es auch auf meinem restlichen Körper getan hatte. Dass sich diese Stelle aber viel besser anfühlte, ließ mich stöhnen. Wie kann man nach so viel Sex immer noch Lust auf seinen Partner bekommen?
>> du hast mir meine Frage von eben noch nicht beantwortet <<, fing er an die Stille zu durchbrechen. Ich schloss meine Augen und presste die Lippen aufeinander. Diese Frage möchte ich nicht beantworten.
>> ich weiß nicht, was du daran nicht verstanden hast <<, antwortete ich harsch. Dann wollte ich mich von ihm abwenden, um die Dusche und auch ein bisschen ihn zu verlassen, doch seine Hände schlangen sich um meine Hüfte. Nun drückte er mich gegen die kalte Duschwand und stellte sich nahe vor mich. >> rede mit mir Beauty <<, raunte er flehend. Doch ich wandte nur meinen Blick ab, legte aber gleichzeitig meine Hände auf seine Unterarme die ich beschützend umgriff.
>> wieso sollte ich? <<, fragte ich ihn wütend. Er verstand nicht, wieso mich das so störte, weil es für ihn ganz leicht aussah. Er kannte jeden noch so kleinen Fakt aus meinem Leben, während ich rein gar nichts über ihn wusste. Wie denn auch? Er redet nicht über sich, eigentlich redete er gar nicht.
>> weil ich wissen möchte, was in deinem Kopf vorgeht <<, erwiderte er ernst. Schulterzuckend sah ich ihn wieder nicht an. Ich konnte es nicht. Wie sollte ich ihm erklären, dass ich ihn kaum kannte. Wie konnte man so etwas erklären, nach dem man zweimal miteinander geschlafen hatte?
>> das möchte ich auch jedes Mal. Aber du ziehst dich zurück und lässt mich verdammt nochmal allein. Egal wie viel Mühe ich mir gebe, ich schaffe es nicht zu dir hin durchzudringen. Weißt du wie schlimm es ist, nichts über dich zu wissen. Während du alles über mich weißt, weiß ich nicht mal deine dämliche Lieblingsfarbe. <<, schrie ich aufgebracht. Sein Griff wurde erst sanfter und dann bestimmender. Er hielt mich fest, obwohl ich ihm all das an seinen Kopf geworfen hatte.
>> Marine Blau, so wie deine Augen. Was möchtest du noch wissen? <<, sprach er ehrlich und so verdammt ruhig. Während ich seinen drängenden Blick standhielt, spürte ich wie erleichternd das für mich war. Dennoch war ich geschockt, weil mir jedes Mal aufs Neue gezeigt wird, wie falsch ich ihn eingeschätzt hatte.
>> Wie ist dein ganzer Name? <<, hakte ich stumpf nach. Dass meine Wut wie verflogen war, ließ nicht nur mich entspannt die Schultern sinken. Ich sah, wie es hinter seinen Augen ratterte und hoffte sehnlichst, er würde mir die Frage beantworten.
>> Enrico Emanuel Thomphy <<, sprach er und verzog dann seine Lippen zu einem Grinsen. Auch ich musste grinsen, weil sein Name viel zu lieb für ihn klang. Trotzdem nutze ich die Chance und überlegte mir die nächste Frage.
>> hast du Geschwister? Wenn ja, wie viele? <<.
>> Fünf Brüder und zwei Schwestern. <<, schoss es aus ihm heraus. Verwundert zog ich eine Augenbraue hoch. Dass er so viele Geschwister hat, hätte ich nicht gedacht. Ob seine Brüder genauso waren wie er?
>> wie alt bist du? <<, fragte ich vorsichtig. Schmunzelnd glitt seine Hand in mein nasses Haar, an dem er dominant zog. Durch seine Bewegung legte sich mein Kopf in den Nacken. Im nächsten Moment trafen seine Lippen meine und so wie es sein sollte, fanden sich unsere Zungen. Dieser Kuss war der leidenschaftlichste Kuss, den wir beide je miteinander hatten. Am liebsten würde ich nie wieder was anderes machen. Davon mal abgesehen, macht mich unsere Beziehung oder wie auch immer wir das hier nannten, echt glücklich. >> du hast mir dein Alter auch noch nicht verraten Beauty <<, raunte er und drückte dann seine Lippen auf meine Stirn. Diese Geste sog ich in mich hinein und würde am liebsten den Moment festhalten, um ihn tief in mich einschließen zu können.
>> sag bloß, dass du mein Alter nicht schon längst weißt. <<, unterstellte ich ihm. Kopfschüttelnd sah er mich an, was mich verwundert pfeifen ließ. >> du zuerst <<, sprach ich aufgeregt. >> na gut, Fünfundzwanzig, Jetzt du <<, erwiderte er neckend. Überrascht sah ich ihn an, weil ich nicht gedacht hätte, dass er doch schon so alt war. Das ich damit heftig in der Klemme saß, fiel nicht nur mir auf. Die Stille zwischen uns wurde zu einem feurigen Knistern, dass drohte unsere Beziehung niederzubrennen.
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Happy New Year :)
U.C_Shawty
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DeepLove
RomanceMafia/Dark Romance ABGESCHLOSSEN Wenn die Bedrohung, zur langersehnten Befreiung wird. Die geheime Mafiatochter spielen, um nicht entdeckt zu werden. Check. Ein Doppelleben führen, um endlich aus den Fängen zu entkommen. Ch...
