3. Der erste Tag

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Zusammen sitzen wir nun hier, obwohl der Radio lief, kommt es mir sehr still vor. Der Morgen lief wie immer ab. Alex war zwar auch geschockt, doch ich glaubte er freute sich etwas, dass er jetzt einen großen Bruder hatte.

 An der Bushaltestelle angekommen, sahen mich alle mit einem neugierigen Blick an. Auch im Bus merkte ich wie sie tuschelten, doch ihren Blicken nach zu urteilen nur Gutes. Niall hat gesagt, die dort oben haben das mit der Schule geregelt, dass ich dort schon angemeldet bin und irgendwie auch wissen das ich mal Wollcke war. 

In der Schule angekommen, sehe ich schon vor weitem Nadja. Ich begrüßt esie nicht, sondern ging gerade lang auf das Gebäude zu. Sie fragt sich bestimmt ob ich krank wäre, tja falsch gedacht, es ist schlimmer. Ich fragte mich ob ich für immer so bleibe oder es ist so wie bei dem Froschkönig. Es ist immer noch ungewohnt in diesem Körper zu sein und meine Stimme kommt mir so fremd vor. Heute war mal die Klassentüre offen. Nur Frau Schaller war schon da. „Guten morgen" sagte ich, sie erwiderte. Sie musterte mich als ich mich auf meinen Platz nieder ließ. „ Keine Angst Liam, ich weiß Bescheid, ein gewisser Niall war bei uns und hat uns alles erzählt"bei dem Namen musste ich lächeln, ich bin echt froh das wenigstens das ich nicht machen musste. „ allerdings weiß die Klasse noch nichts davon" na toll, ich freue mich jetzt schon. Ich nickte nur als Antwort. Frau Schaller widmete sich ihrer Tasche wieder und ich merkte das die Tafel dringend geputzt werden muss.Eigentlich muss ja Jenny mir helfen aber die kommt immer später,deshalb machte ich das jetzt mal alleine. Als ich anfing kamen Maraike, Sarah, Annika und Michi um die Ecke. „ Morgen" kam es von allen, ich erwiderte es natürlich. Ich spürte förmlich die Blicke auf mir, doch ich versuchte sie zu ignorieren. Als ich fertig war, war auch ziemlich der Rest der Klasse schon da, ich ging wiederzu meinen Platz, wo ich gleich mit einem Wer – ist – das? Blick von meinen Banknachbarn gemustert wurde. Frau Schaller ergriff da sWort und deutete gleich auf mich, um die Fragen zu beantworten. Da sie schon fast alles wusste, musste ich es nicht erzählen, wofür ich ihr echt dankbar bin. Da keine Fragen gestellt wurden,wahrscheinlich weil jeder noch geschockt vor der Erzählung war,machten wir mit dem Unterricht weiter. Ich freute mich echt auf die Pause, da wurde ich bestimmt mit Fragen zu gelöchert. Aber jetzt ist erst einmal Deutsch dran.

 Inder Pause war ich wie immer bei Eileen, Nadja und Jenny. Als wir uns in die Pausenhalle setzten, ging es auch schon los mit dem Fragen. Ein paar konnte sogar ich nicht beantworten, da ich es selbst noch nicht wusste. Anscheinend zufrieden mit den Antworten widmeten sie sich wieder sich selbst. 

Ich ließ meinen Blick über die Schüler schweifen, dabei merkte ich das einige mich musterten oder immer mir verstohlene Blicke zu warfen. Aber Ok, würde ich auch machen, wenn ein „neuer Schüler" da wäre. Wir hatten jetzt zwei Stunden Mathe, wie ich den Dienstag liebe

Inder zweiten Pause entdeckte ich einen schwarzhaarigen Jungen der lässig an der Wand stand und mit seinen Kumpels gerade sich unterhielt. Mir ist er noch nie aufgefallen, ich merkte gar nicht das er mich ebenfalls ansah, schnell wand ich meinen Blick wieder den Anderen zu. Dabei merke ich das Jenny mich musterte „ Ist was?"fragte ich sie „ Nope" kam es von ihr und wandte ihren Blick vo nmir ab. 

Der Pausengong war zu hören und die ganzen Kinder stürmten die Treppe hoch, warum die es immer so eilig haben ins Klassenzimmer zukommen? Ich ging relativ lässig neben den Anderen drei hinterher. Dabei musste ich an den Jungen vorbei den ich vorhin gesehen habe, er beachtete mich aber nicht wirklich. Nur noch zwei Stunden dann ist der erste Schultag als Liam geschafft. Wir hatten jetzt Förder Mathe und PCB. Ich fand es bis jetzt eigentlich nicht mal so schlimm, jeder nahm es gut auf. Die Stunden gingen schnell vorbei und der Bus war wie fast jeden Tag ziemlich voll.

Zuhause angekommen lief es wie immer ab, nur das wir Heute eine Englischhausaufgabe hatten. Als ich mich gerade hingesetzt hatte.Spürte ich einen Blick auf mir. Ich drehte mich um, nur um einen strahlenden Niall zu sehen. „ Hi Niall" „ Hi Liam, und war doch gar nicht so schlimm, oder?" „ Nein, es ging, danke übrigen sdas du das alles geregelt hast" „ War doch klar". Er blieb noch so lange bis meine Mum kam. „ Hi Wol.. Liam" korrigierte sie sich, ich erwiderte.

 Fertig mit den Hausaufgaben tranken wir zusammen Kaffee und ein Hörnchen, das sie mitgebracht hatte. Ich erzählte ihr von dem heutigen Tag. Sie freute sich für mich das alles so gut gelaufen ist. „ Wir gehen morgen Klamotten kaufen" „ Ok, klingt gut" nach diesem kurzen Gespräch, ging ich in mein Zimmer um den gleichen Tagesablauf zu machen wie jeden Tag. Am Abend war es jedoch etwas ungewohnt für uns beide, nebeneinander zu sitzen.


Die Verwandlung ( Ziam Mayne)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt