30 Minuten und ein leben

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Regina schaute Marc an. ,, Die Instrumente findest du auf dem Tisch." Er trat einen Schritt zurück. Doch Regina konnte sich nicht bewegen. Alles schien ihn ihr wie erstarrt. Ein Schlag traf sie. Sie schaute zurück. Marc grinste und zeigte auf den Tisch. Sie ging hin. Doch alles was sie sah, sagte ihr nichts. Nur ein Beutel, aber auf dem stand auch Infusion drauf. 

Sie nahm ihn. Was jetzt? Was sollte sie tun? ,, Na. Keine Ahnung?", fragte Marc. Regina schüttelte den Kopf. Er musste ja nicht gleich erfahren, dass sie keine Ahnung hatte. ,, Wieso tust du das?", fragte Regina wieder mit zitternder Stimme. Sie wollte auf gar keinen Fall etwas tun, was der Frau schaden könnte. Wieso hatte er nicht eine von den anderen genommen? Wieso wollte er, dass ausgerechnet sie es tat?  

,, Weil es mir Spaß macht. Es ist mein Hobby.", flüsterte er. Nun direkt in ihr Ohr. Sie zuckte zusammen.  

Sie entschied sich für eine Nadel. Immerhin musste die Flüssigkeit irgendwie in den Körper. ,, Bitte! Helfen sie mir! ", fing die Frau an zu schreien. Aber Marc ohrfeigte sie wieder. ,, Still jetzt oder ich lass dich wirklich verrecken.", drohte er. Regina sah sich um.  

Ein Schlauch. Denn würde sie bestimmt auch brauchen. ,, Tick Tack... meine geliebte Puppe. Die Uhr läuft." Reginas Finger fingen an zu zittern. Brauchte sie noch etwas? Sie sah sich um. Nichts. Toll. ,, Ich habe alles.", sagte sie und versuchte selbstsicher zu klingen. ,, Dann fang an. Noch zehn Minuten." Was? Wie lange hatte sie gebraucht? Sie trat zum Stuhl. Wohin gehörte eine Infusion? In den Arm oder Bauch? Sie schaute die Frau an. Diese hatte Tränen in den Augen. Regina entschied sich für den Bauch. Irgendetwas musste sie doch tun. Sie verband die Sachen und drückte die Nadel in den Bauch. Sie schrie. 

Regina trat zurück. War es normal, dass es anfing zu zischen? 

Die Frau bäumte sich und spuckte Galle. Regina wandte den Kopf erschrocken zu Marc. ,, Was war da drinnen!", schrie sie. Er lachte und setzte seine Hände am Stuhl ab. ,, Säure. Wirklich verdammt gutes Ding. Frisst alles auf." Regina schaute zu der Frau. Ihre Bauchhöhle war offen. Regina schluckte und atmete tief durch. ,, Du hast es von Anfang an geplant! Du wolltest dass sie stirbt!" ,, Ja. Und nein. Sie hätte überlebt hättest du aufgepasst." ,, Wir meinst du es?" Er ging zum Tisch und hob einen anderen Beutel. ,, Das war die Infusion und hättest du es ihr in den Arm gespritzt hätte sie nur einen Arm verloren. Oder du hättest es gleich richtig gemacht. Dann wäre sie gesund."  

,, Du wusstest, dass ich keine Ahnung habe und den Beutel mit der Aufschrift Infusion nehmen würde! ", knurrte Regina. Marc legte seine Kopf in den Nacken und lachte wieder.  

,, Ich habe es gehofft."  

,, Aber wieso? Wieso ich? ", murmelte Regina verzweifelt und ließ sich auf den Boden fallen. Direkt in das Blut der Frau. ,, Steh auf! Sieh dich an! Kannst du nicht mal sauber bleiben!", schrie er plötzlich. Regina zuckte zusammen. Sie hatte nicht bemerkt, dass sie ins Blut gefallen war. Marc zerrte sie hoch und stieß sie in die rechte Tür. Es war ein Baderaum. ,, Zieh das Kleid aus!", herrschte er sie an. Sie tat was er sagte. Er nahm einen Schlauch und fing an zu an zuspitzen. Das Wasser war eiskalt und nur fester Strahl. Regina fing an zu zittern.  

Der PuppenmacherGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt