Er hatte mich fürsorglich versorgt und war dann mit mir an der Hand einfach gegangen. Wieso nochmal hatte ich mich gefragt, wieso ausgerechnet er mich 'beschützen' soll?
Ich wurde durch ein Klingeln meines Handys wieder 'wach'. Mein Display zeigte "Hotch" an. "Ja?", fragte ich geduldig und etwartete eine Standpauke, doch stattdessen bekam ich Anweisungen. "Client? Es gab einen weiteren Mord. In Los Angeles. Dieses mal Aaron McGuire.", erzählte Hotch und man merkte, dass er schluckte. "Sie und Reid werden nach Los Angeles fliegen, JJ und Morgan werden sie begleiten. Rossi, Prentiss und Ich werden von D.C aus arbeiten. Das LAPD hat sich schon mit uns in Verbindung gesetzt, wenn sie etwas benötigen, können sie sich einfach bei ihnen melden. Viel Glück!" Dann legte er auf. Natoll, ausgerechnet nach L.A?
Zögerlich sagte ich: " S-..Spence?" "Ja? ", fragte er extrem fröhlich und parkte gerade das Auto, am Flughafen. "Du weißt es schon?" Überrascht öffnete ich die Tür des Wagens. "Ja, aber natürlich! Unbestimmten Aufenthalt in Los Angeles, die Stadt der Engel! Das wird großartig!", lachte er gestikulierend, was dem ganzen noch das gewisse Etwas gab.
Aber warum ausgerechnet Los Angeles?
Spencer musste wohl gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt, denn er stieg aus, lief um das Auto hetum und reichte mir die Hand, damit ich aussteigen konnte. "Du scheinst nicht glücklich zu sein, Jule", entgegnete er und zog mich dann mit Schwung aus dem Auto. "Naja. Sagen wir so: Los Angeles ist nicht unbedingt meine Lieblingsstadt. Die Stadt mit den beinahe meisten Terroranschlagversuchen und sehr vielen Terroristen. Und die sind wegen meines Vaters nicht gerade gut auf mich gestimmt.", lachte ich und ging in das große Gebäude, gefolgt von Spencer. Mit unseren Ausweisen passierten wir problemlos die Kontrolle und wurden zu dem Privatjet gebracht. Morgan und JJ hatten bereits unsere Sachen mitgenommen und kurz darauf saßen wir auch schon im Flieger. Morgan begrüßte mich mit einer freundschaftlichen Umarmung. "Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt, als du da einfach umgekippt bist!", lachte er und schlug mir spielerisch gegen den Arm, worauf ich nur das Gesicht verzog und wir beide in schallendem Gelächter ausbrachen.
"Ich hab hier jemanden.", brachte JJ hervor und lächelte geheimnisvoll, nachdem Morgan und ich ausgelacht hatten. "Jemand, den du einfach vergessen hattest.", lachte sie und pfiff einmal laut, bevor ich von einem mittelgroßem Ding umgestoßen wurde. "LEIILAA", quieckte ich als ich dieses etwas identifiziert hatte. Auf mir lag eine große Australien Sheperd Hündin, mit einem blauen und einem grünen Auge. Sie ist weiß mit hell-, dunkelbraunen und schwarzen Flecken und einem cremefarbenen Bauch. Freudig leckte sie meine Wangen und bellte. "Oh Leila, ich hab dich so vermisst", schmunzelte ich und streichte ihr liebevoll über ihren Kopf. "Ich habe mal deinen Hund studiert. Er ist ausgebildeter Polizeihund mit Auszeichnung, wurde dann angeschossen. Er hat nach Bomben aller Art gesucht und war der beste der ganzen Staffel! Er wurde nach seinem Schuss in's Tierheim für ausgesonderte Polizeihunde gebracht und dann hast du ihn daraus geholt, in deinem Studium in Kriminologie. Er ist ein Top Hund!", staunte JJ und Spence wunderte sich, dass JJ gar keine Angst hatte.
"Ja, es stimmt.", grinste ich und fing an, das schöne Tier zu kraulen. "Sie hat damals schon einen herausragenden Gehör- und Geruchssinn gehabt, weshalb sie ihren Job so gut machte. Sie hat ihr Umfeld stets im Blick.", sagte ich und deutete Morgan, sich zu bewegen, was er natürlich sofort machte. Leila sprang auf und knurrte Morgan an, keine Millisekunde später. "Sie ist echt gut", staunte nun auch Spencer. Ich lächelte triumphierend. "Tja. Sie ist eben mein Schatz" ich gab Leila einen Kuss auf den Kopf und gab ihr ein Zeichen, dass sie aufhören sollte zu knurren und dass diese Person keine Bedrohung darstellt.
"Sie könnte uns behilflich sein!", schlug Morgan vor und alle behahten.
Schließlich setzte ich mich auf einen Platz am Ende des Bauches um ein bisschen meine Ruhe zu haben, Leila rollte sich vor mir zusammen und döste, damit sie noch etwas mitbekam. Ich dachte über meinen Vater nach. Ich hatte ihn komplett vergessen und aus meinem Leben gestrichen, nachdem er gestorben war. Er war vor meiner Geburt bei dem NCIS und der CIA tätig und jeder Verbrecher hatte Angst vor ihm. Nachdem er mit seinem Job aufgehört hatte, hatten viele nach ihm gesucht und auch gefunden. Deshalb wussten sie von mir und deshalb zweifelte ich auch an dem angeblich normalen Tod meines Vaters.
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Wenn du weg bist
FanficJulie ist vor langer Zeit, in ihrer Kindheit, Zeuge geworden wie ihre Mutter kaltherzig ermordet wurde. Nun kommen die Erinnerungen langsam zurück.. Als sie ihren neuen Job annimmt und als Profilerin bei der BAU arbeitet, lernt sie Dr. Spencer Reid...
