Sicht Julie
Langsam öffnete ich meine Augen, was sich als Fehler erwies. Ich konnte an die Decke sehen, dort hingen Lampen.
Unter mir spürte ich etwas kaltes, metallisches. Vermutlich ein Metalltisch. Ich ließ meinen Blick zu meinen Füßen gleiten und musste schlucken. Ich war nackt. Komplett nackt. Ich hatte nicht mal mehr einen BH oder einen Slip an. Am Ende des Raumes saß eine... Frau. Und ich kannte diese Frau nur zu gut. Es war meine Tante. Die Schwester meiner Mutter saß dort. Sie war das Gegenteil von meiner Mutter und immer das schwarze Schaf unserer Familie gewesen. Wir waren dünn, sie hatte eine Krankheit weswegen sie etwas mehr wog. Um die 100kg mehr. Sie konnte keine Kinder kriegen.
Und nun saß sie da und betrachtete mich mit abwertenden Blicken.
"Du bist also der Spross der Client Familie", sagte sie. In ihrer Stimme schwang so viel Hass mit, dass man meinen könnte sie hätte ein Leben lang nichts anderes getan.
"So schön wie deine Mutter und so erfolgreich wie dein Vater. Ich hab' gehört, dass sich sogar die CIA und Interpol um dich gerissen haben.", sagte sie und sah mir in die Augen.
"Allerdings", antwortete ich. Ich hatte keine Angst vor ihr. "Aber letzendlich hat mich das FBI bekommen" sogar ein Grinsen huschte mir über's Gesicht, was sie wütender werden ließ.
Sie knirschte mit den Zähnen und ballte die Hände zu Fäusten. Dann schlug sie sich mit der Faust gegen den Kopf. Ein... Zwei... Drei mal, bevor sie frustiert stöhnend die Hände in die Luft warf und sich in ihrem Bordeaux Rotem Sessel zurücklehnte und die Augen schloss.
Innerlich fing ich an von Zehn rückwärts zu zählen und mich auf die Lehne des Sessels zu fixieren, denn das zunehmende Schwindelgefühl drohte die Überhand zu gewinnen.
"Warum bist du in L.A.?", fragte sie als ich gerade bei 4 angekommen war. "Hm?", machte ich nur und versuchte mich im Raum umzusehen, was sich schwerer als erhofft erwies.
Sie wiederholte ihre Frage. "Warum. Bist. Du. In. L.A., habe ich dich gefragt!"
Links neben mir konnte ich einen kleinen Metalltisch sehen. Als meine Augen die Dinge auf dem Metalltisch scharfgestellt hatten, hätte ich mich beinahe an meiner eigenen Spucke verschluckt.
Foltergeräte.
Hier waren Foltergeräte! Messer, Sägen, ein Eimer auf dem eine Aufschrift mit "Säure" stand, Skalpelle, Hammer, Eisenstäbe, Nägel, Schrauben, Bohrer. Sogar ein Schlachtermesser lag auf dem Tisch!
Wieder fing ich an innerlich von Zehn rückwärts zu zählen. "Ich könnte dich auch fragen warum ich hier bin, Tante"
Das war anscheinend zu viel.
Sie stand auf und lief auf mich zu. Als sie neben mir am Metalltisch angekommen war, bemerkte ich erst wie hässlich sie war. Ihre fettigen, Kinnlangen Haare klebten förmlich an ihrer mit fett gefüllten und von einem Schweißfilm überzogenen Stirn. Sie strich mir über den Bauch. "Ach, Juliena Annabeth Client", säuselte sie und strich mit ihrer Hand abwärts in Richtung meiner Intimstelle. Doch bei meiner Hüfte stockte sie.
Mir wurde übel bei der Vorstellung was sie alles mit mir anrichten konnte und niemand konnte mir helfen. Ich spuckte ihr auf ihr orange farbenes T-Shirt.
Die Fettschwarten an ihren Oberarmen, als sie den Arm hob, wackelten hin und her. Dann sauste die Hand auf mich herunter und traf mich an meiner Wange.
"DU ELENDES MISTSTÜCK!", schrie sie mich an und drehte sich um, in Richtung kleines Metalltisches.
Sie nahm sich ein Messer und einen Skalpell runter und drehte sich wieder zu mir um. Doch diesmal grinste sie hähmisch. "Bei deiner Mutter konnte ich es leider nicht selber machen", sagte sie, was mich zusammenzucken ließ. SIE hatte meine Mutter getötet. Wegen IHR war ich ohne Mutter aufgewachsen!
Ich sah sie hasserfüllt an. "Warst' wohl zu fett und hast nicht durch die Tür gepasst, hm?", witzelte ich und lächelte.
Ihre Miene verfinsterte sich, bevor die den Skalpell an meinem Bauch ansetzte. "Mal sehen, ob wir dir dein vorlautes Mundwerk mit dieser kleinen Lektion stopfen können", meinte sie ruhig und lächelte nochmal entschdigend, bevor sie mit dem Skalpell in meinen Bauch stich.
Hey Friends!
Und zwar wisst ihr ja, dass die Wattys wieder angefangen haben. Ich war am überlegen, ob ich nicht diese Geschichte und meine 'Design:Love' Geschichte da anmelden sollte? Ich kann ja nichts verlieren! Würde mich über Rückmeldung freuen!
-Wäffle ♡
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Wenn du weg bist
أدب الهواةJulie ist vor langer Zeit, in ihrer Kindheit, Zeuge geworden wie ihre Mutter kaltherzig ermordet wurde. Nun kommen die Erinnerungen langsam zurück.. Als sie ihren neuen Job annimmt und als Profilerin bei der BAU arbeitet, lernt sie Dr. Spencer Reid...
