Sicht Julie
Ich fand mich in einer kleinen Zelle mit einer hohen Decke, kargen Wänden und einem kleinen, vergitterten Fenster wieder. Der Gestank von Urin und getrocknetem Blut ätzte in meinen Lungen und es fiel mir schwer, mich auf das wesentliche zu konzentrieren.
Ich blickte hinunter auf mein Bein, welches weder Verbunden, noch gesäubert wurde. Das gleiche galt für meine Wunde am Bauch, zusätzlich plagten mich schreckliche Kopfschmerzen und es fühle sich an, als hätte ich seit 72 Stunden keinen Schlaf gefunden.
Ein Rasseln. Ich horchte auf und konnte in der Ferne einen Schlüsselbund hören. Jemand bewegte sich aus dem Dunklen auf meine Zelle zu. Die Hoffnung in mir stieg rasch an. Vielleicht holte mich jemand aus dieser Zelle? Doch Fehlanzeige. Ein groß gebauter Mann stellte sich vor meiner Zelle und grinste hämisch, während er den Schlüsselbund in der Hand hielt und mit dem Fuß gegen die Gitterstäbe trat. »Na, Püppchen?«, war das erste, was er mit seiner rauen Stimme hervorbrachte. Augenblicklich kam der Reiz mich übergeben zu wollen zurück. Sein hämisches Grinsen verwandelte sich in ein ekelhaftes, Lustvolles Grinsen. »Wie lange hatte ich keinen Sex mehr?« Er stellte die Frage eher an sich selbst, als an mich und machte einen Schritt auf die Zellentür zu. Ich drückte meinen abgemagerten Körper ein Stück näher an die kalte, feuchte Steinwand.
»Ach, nicht so schüchtern! Wir hatten hier lange keine so scharfe Gefangene mehr!«
Noch ein Schritt in Richtung Zellentür, das Grinsen auf seinem Gesicht noch ein wenig Breiter. »bitte.. bitte, tun sie mir das nicht an..!«, jammerte ich, doch es nützte nichts, er trat nur noch einen Schritt näher an die Tür heran. Es fehlte nur noch eine Armlänge, bis er den Schlüssel in das Schloss stecken und die Tür öffnen konnte.
Doch jemand kam aus dem Schatten auf die Person zu. »Jerry, lass sie!«, fauchte eine weibliche Stimme und der Mann wandte sich von mir ab, um die schwarzhaarige Frau mit einem grimmigen »Jawohl« zu begrüßen und machte kehrt. »Es tut mir Leid, Julie. Er ist ein bisschen.. Notgeil. Aber dafür einer unserer Besten!«
Sie sagte es, als wäre es eine gültige Entschuldigung für das, was er mir gerade antun wollte. Sie fügte noch ein »Es wird nicht noch einmal vorkommen« hinzu, bevor sie sich gegenüber von mir, außerhalb der Zelle natürlich, auf eine Bank setzte. »Nun erzähl mal, Julie. Wer ist dieser außergewöhnlich hübsche Spencer Reid, der dir offenbar sehr am Herzen liegt?«
Hallo Freunde!
Hier ein neues Kapitel. Ich werde nicht so regelmäßig uploaden, da ich ziemlich viel um die Ohren habe. Ich bin täglich erst um halb Elf Zuhause, muss lernen, dann sind da Bandproben und Privatmusikunterricht.. aber ich hoffe, es geht so. :)
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Wenn du weg bist
FanfictionJulie ist vor langer Zeit, in ihrer Kindheit, Zeuge geworden wie ihre Mutter kaltherzig ermordet wurde. Nun kommen die Erinnerungen langsam zurück.. Als sie ihren neuen Job annimmt und als Profilerin bei der BAU arbeitet, lernt sie Dr. Spencer Reid...
