Durch einige glückliche Zufälle kommen die drei Freundinnen Michelle, Mila und Ria an VIP-Karten für das BTS-Konzert in ihrer Heimatstadt. Dieses ist mit einem Treffen der Bandmitglieder verbunden...
ᴶᵉᵍᶫᶦᶜʰᵉ ᴮᶦᶫᵈᵉʳ/ ᵛᶦᵈᵉᵒˢ ᵘˢʷ⋅ ᵍᵉʰᵒᵉʳᵉᶰ ᶰᶦᶜʰᵗ ᵐᶦʳ⋅
Wir brauchten einige Sekunden, um zu verstehen, was soeben passiert war. Natürlich akzeptierten wir es jedoch- wir konnten ja ohnehin nichts mehr daran ändern. Nicht, dass wir das gewollt hätten...
Nachdem die übrig gebliebene Zeit vorüber war, folgten wir den Jungs zu der Sicherheitskontrolle. Wir wurden kurz von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen abgetastet und Michelle wurde gezwungen, ihre Cola wegzuschmeißen. Ansonsten verlief die Kontrolle ohne weitere Zwischenfälle. Als wir auch die Passkontrolle überstanden hatten, traten wir auf den langen Gang, der praktisch aus Glas bestand und der uns zum Flugzeug führte. Es war kühl und die letzten Sonnenstrahlen verschwanden gerade hinter den Hochhäusern. Ich bemerkte, wie Mila sich schüttelte, doch bevor ich etwas sagen konnte, war Jungkook bereits zur Stelle und legte ihr seine Jacke um die Schultern. Sie wich seinem Blick aus und lief rot an. Ich sah mich kurz um. V und J-Hope führten unsere Gruppe an, dahinter schleppte Rapmonster seine große Tasche. Michelle ging in der Nähe von Suga und sah ihn in diesem Moment an, während Mila dicht bei Jungkook lief und seine Jacke umklammert hielt. Mein Blick fiel auf Jimin, der nur wenige Meter neben mir auf sein Handy sah. Ich drehte mich um und entdeckte Jin, der sich darauf konzentrierte, seine Jelly Beans in der Tasche zu verstauen. Er sah auf und guckte mich überrascht an, als er mich bemerkte. Ich schenkte ihm ein Lächeln und er grinste zurück. Als ich mich wieder nach vorn drehte, stellte ich fest, dass sich Jimin von seinem Telefon abgewandt hatte und in unsere Richtung schaute.
Wir verließen den Gang und liefen an Flugzeugen vorbei über das Gelände. In der Ferne startete gerade eines von ihnen. Die Sonne war nun vollkommen verschwunden und die ersten Sterne zeigten sich am Nachthimmel. Außer den Triebwerken des Flugzeuges und einiger Grillen herrschte Stille. Ich atmete tief ein und versuchte, diesen Moment zu genießen. Doch der Gedanke, dass wir in knapp 10 Stunden in Korea sein würden, verdrängte das angenehme Gefühl der kalten Luft und ersetzte es mit Schmetterlingen in meinem Bauch. Die wurden aus irgendeinem Grund noch stärker, als ich meine Augen wieder öffnete und Jimin erblickte. Er hatte mich offensichtlich beobachtete, denn er grinste breit und sah dann schnell weg.
Wir erreichten ein verhältnismäßig kleines Flugzeug, von dem die Treppe bereits heruntergelassen wurde. Mittlerweile hatte Namjoon die Führung übernommen und betrat als erstes die Treppe. Der Rest unserer Gruppe folgte ihm. Ein letztes Mal wandte ich mich um und ließ den Anblick auf mich wirken. Die Flugzeuge, die weit entfernt in den Himmel stiegen; die Hochhäuser, in denen bei einigen Fenstern Lichter zu erkennen waren; das Flughafengebäude, das von außen still und verlassen aussah. Dann drehte ich mich nach vorn und stieg in das Flugzeug.
Dieser Anblick führte fast dazu, dass ich meinen Rucksack fallen ließ. Ich hatte mit einem simplen Flugzeug gerechnet, doch dieses erschien mir fast wie ein Privatjet. Zwischen den Sitzen war mehr Platz als bei gewöhnlichen Flügen und sie waren mit einem hellen Lederbezug überdeckt. In der Mitte standen jeweils zwei von ihnen an einem glänzenden Holztisch, die anderen waren wohl mit einem einfachen, ausziehbaren Tisch ausgestattet. Auf den Tischen standen bunte Blumensträuße.
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