Durch einige glückliche Zufälle kommen die drei Freundinnen Michelle, Mila und Ria an VIP-Karten für das BTS-Konzert in ihrer Heimatstadt. Dieses ist mit einem Treffen der Bandmitglieder verbunden...
ᴶᵉᵍᶫᶦᶜʰᵉ ᴮᶦᶫᵈᵉʳ/ ᵛᶦᵈᵉᵒˢ ᵘˢʷ⋅ ᵍᵉʰᵒᵉʳᵉᶰ ᶰᶦᶜʰᵗ ᵐᶦʳ⋅
Ich lag in meinem Bett und starrte an die Decke. Neben mir hörte ich leises Schnarchen von Michelle und Mila schlief ebenfalls noch. In 22 Stunden bin ich zurück in Deutschland. Als ich darüber nachdachte wurde mir beinahe schlecht. Die letzten sieben Tage waren einige der schönsten Tage meines Lebens gewesen und ich wollte nicht gehen. Vielleicht sehen wir uns ja nie wieder. Vielleicht werden sie uns vergessen, sobald wir in das Flugzeug steigen. Vielleicht wird Jimin mich vergessen... Die Gedanken schlichen sich einfach in meinen Kopf und hinterließen ein leeres Gefühl. Ich versuchte, sie zu vertreiben und mich auf den letzten Tag mit den Jungs zu konzentrieren. Doch es gelang mir nicht. Immer wieder musste ich daran denken, dass wir niemand besonderes waren. Es gibt so viele Mädchen, die töten würden, um Zeit mit BTS zu verbringen. Hübschere und klügere Mädchen...
„Ria!" Ich drehte meinen Kopf so schnell, dass mein Hals kurz darauf wehtat. Michelle saß auf ihrem Bett und sah mich an. „Gut, du bist wieder zurück auf der Erde", stellte sie schließlich fest und erhob sich aus ihren Kissen. Ich wich ihrem Blick aus und fing an, mit meinen Händen zu spielen. „Was ist los mit dir?", fragte Mila und musterte mich. Sie kam zu mir herüber und ließ sich am Ende meines Bettes nieder. „Nichts. Was meinst du?", gab ich schnell zurück. „Du warst total abwesend. Woran hast du gedacht?" Ich überlegte, ob ich ihr von meinen Gedanken erzählen sollte. Doch dann entschied ich mich dagegen. Es war vermutlich ohnehin schon sehr schwer für sie, nach Hause fahren zu müssen. Noch schwerer als für uns. Ich wollte sie nicht noch trauriger machen. „Ich... Ich hab an das Frühstück gedacht. Lass uns etwas essen gehen", sagte ich und schlug meine Decke nach hinten. Sie beobachtete, wie ich zum Kleiderschrank lief, eines meiner Kleider herausnahm und ihm Badezimmer verschwand.
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Als ich mich fertig gemacht hatte, gingen wir zu Restaurant und meine Freundinnen stellten glücklicherweise keine weiteren Fragen.
„Heute ist es also soweit", sagte Taehyung, während wir unser Frühstück aßen. Die ganze Zeit über war es seltsam still gewesen und als TaeTae die Stimme erhob, sahen wir alle ihn an. Meine Freunde machten ein betroffenes Gesicht. „Das ist doof", meinte Michelle und stocherte in ihrem Müsli herum. Nicht einmal Hoseok schaffte es, die Stimmung zu heben. Ich war überrascht, wie betrübt die Jungs waren. Ich dachte nicht, dass es ihnen so zusetzen würde. „Ich will nicht, dass du gehst", hörte ich Jungkook flüstern, während er seine Hand auf Milas legte und sie missmutig ansah. Mein Blick glitt hinüber zu Jimin, der mit einem Löffel in seinem Getränk rührte. Anscheinend bemerkte er, dass er angestarrt wurde, denn er drehte seinen Kopf und schaute mich an.
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