Durch einige glückliche Zufälle kommen die drei Freundinnen Michelle, Mila und Ria an VIP-Karten für das BTS-Konzert in ihrer Heimatstadt. Dieses ist mit einem Treffen der Bandmitglieder verbunden...
ᴶᵉᵍᶫᶦᶜʰᵉ ᴮᶦᶫᵈᵉʳ/ ᵛᶦᵈᵉᵒˢ ᵘˢʷ⋅ ᵍᵉʰᵒᵉʳᵉᶰ ᶰᶦᶜʰᵗ ᵐᶦʳ⋅
Jin nahm mich an der Hand und zog mich in das nächste Geschäft. "Ich weiß nicht, ob mir die Sachen hier gefallen werden, Jin", meinte ich und sah mich um. "Darum geht es doch jetzt gar nicht", gab der Ältere zurück und drehte sich zu mir, "Was ist los bei dir und Jiminie?" Ich starrte ihn kurz mit großen Augen an, bevor ich anfing, ihm alles haargenau zu erzählen.
Als ich fertig war, strich er sich nachdenklich übers Kinn. "Aber wieso machst du dir so viele Sorgen? Ich meine, ich verstehe es ja. Aber... ihr solltet euch deshalb nicht davon abhalten lassen, zusammen zu sein", überlegte er. Ich seufzte und fuhr mir durch meine langen roten Haare. "Das ist alles nicht so einfach." Ich spürte, wie mir Tränen in die Augen schossen und ich versuchte, sie zu unterdrücken.
Doch da hatte Jin es schon bemerkt. "Komm her", sagte er und breitete seine Arme aus. Ich ließ mich in seine Umarmung sinken und atmete sein Parfüm ein, als er mich an sich drückte und mir beruhigend übers Haar strich. "Ich denke, du solltest dem Ganzen eine Chance geben. Natürlich wird es alles andere als einfach werden. Aber ist es das nicht wert?" Ich sah auf und wusste, dass er Recht hatte.
"Los, lass uns nach Kleidern suchen", sagte Jin plötzlich motiviert und hakte sich bei mir unter. Gemeinsam gingen wir in die passende Abteilung. "Was sind deine Lieblingsfarben?", fragte er, als wir vor einer Wand voll mit Kleidern standen. "Blau und Grün. Und Pastellfarben", zählte ich auf und meine Augen huschten von einem Kleidungsstück zum anderen. Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst sehen sollte.
Jin begann, sich durch die Sachen zu kämpfen und ich tat es ihm an einer anderen Stelle gleich. Doch jedes Mal gefiel mir entweder der Schnitt des Kleides nicht oder die Farbe war unpassend.
"Hier, ich habe ein paar gefunden", informierte Jin mich und ich drehte mich in seine Richtung. Mein Blick fiel auf die Kleider in seinen Händen. Von den sechs Stück waren vier pastell-rosa. "Oh nein, Jinie", murmelte ich und hielt mir die Hände vor meine Augen. Jin erstarrte auf einmal und sah mich an. "Was hast du gerade gesagt?"
"Ich sagte 'oh nein, Ji-' Oh." Erst jetzt fiel mir auf, dass ich ihm soeben einen Spitznamen verpasst hatte. Ich lachte peinlich berührt und wandte mich von meinem Freund ab. "Nein, nein", hielt er mich auf, "Das war süß!"
Obwohl ich mir nicht sicher war, ob mir Jins Auswahl stehen würde, verschwand ich mit seinen Kleidern und einigen, die ich mir ausgesucht hatte, in einer Umkleidekabine. In das Erste passte ich erst gar nicht hinein, das Zweite war meiner Meinung nach zu kurz, bei dem Dritten gefiel mir der Stoff nicht. So ging es weiter, bis ich schließlich mit dem Kopf in den Händen auf dem Hocker der Umkleide kauerte.
"Ria? Hast du die Kleider anprobiert?" Jin ließ den Vorhang hin und her wedeln, um sich bemerkbar zu machen. Ich ließ als Antwort nur ein missmutiges 'Hm' hören. Jin zog den Vorhang beiseite und beobachtete mich für einen Moment. Dann hockte er sich vor mich und legte die Hände auf meine Beine.
"Du darfst nicht aufgeben", versuchte er, mich zu ermutigen. Ich ließ mich gegen die Wand hinter mir fallen. "Ich haße Shopping einfach", sagte ich und stöhnte frustriert. Es schien, als würde Jin kurz nachdenken, dann meinte er: "Ich weiß, was dich aufheitern kann. Komm mit."
Ich folgte Jin durch das Einkaufszentrum, bis wir schließlich vor den Essensläden stehen blieben. "Wir werden jetzt ein Eis essen und danach sind wir gleich motivierter", bestimmte Jin und trat an den Tresen eines Eisgeschäftes.
Wir bestellten uns zwei Kugeln Eis auf Waffeln und ließen uns an einem der Tische nieder.
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