23~Nachtaktiv

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Carlos p.o.v

Rose ging es schon seit gestern Abend ziemlich beschissen. Sie hatte bestimmt etwas falsches gegessen oder so.. Ich hatte ihr gestern noch eine Tablette gegen Übelkeit gegeben. Die Lehrer hätten mich skeptisch angeschaut als ich danach gefragt hab aber ich tat gar nicht dergleichen. Wieso auch!?

Mitten in der Nacht merkte ich wie Rose aufstand und auf Toilette rannte. Ich folgte ihr müde und hielt ihre Haare zurück. Während wie ihr Essen hoch würgte meinte sie ständig das ich zurück ins Bett gehen sollte doch ich schüttelte immer wieder nur den Kopf.
Jetzt haben wir es 3uhr am Morgen und sitzen in der Küche. Rose hatte ich einen großen Pott Tee gemacht. Langsam schlürfte sie ihn hinunter. Ich steckte lächelnd meine Hand nach ihr aus und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie trug einen Pullover von mir und dicke Socken. Ich saß hier nur in Boxer und mir war trotzdem noch heiß.. Meine Befürchtung das sich Rose etwas eingefangen hatte, bestätigte sich immer mehr.

>Ich bleib heute hier. Von mir aus könnt ihr allein den Ausflug nach Barcelona machen< murmelte sie heißer.

>Ich bleib bei dir< sagte ich.

>Nein nein, geh ruhig mit...< ich Schütte den Kopf. >Ich lass meine Freundin nicht krank zurück<

Rose trank den letzten Schluck und stand auf.
>Kommst du mit ins Bett?< fragte sie mich schüchtern. Gedankenverloren nickte ich und folgte ihr ins Zimmer zurück. Rose krabbelte auf das Bett und deckte sich mit soviel Decke wie möglich zu. Ich legte mich hinter sie und umarmte sie zärtlich. Erschrocken musste ich fest stellen das sie eiskalt war.
>Gott süße ist alles okay?< fragte ich sie besorgt. Ein Küsschen platzierte ich in ihren Nacken während ich das offensichtliche nochmal deutlich machte.

Vorsichtig legte ich meine Große Hand unter meinen Pullover auf ihre Nackte Haut. Rose versteifte sich sofort.

>Wie machst du das?< fragte sie perplex. Grinsend legte ich meine zweite Hand ebenfalls auf ihre Haut.

>Magie< hauchte ich. Meine Handflächen erhitzten sich beide auf eine angenehme Temperatur.

Sie drehte sich in meinen Armen um sodass ihre erschrockenen Augen meine durchlöchern konnten. Ich lächelte ganz leicht. >So schlimm? Du musst keine Angst haben. Ich würde dir nie etwas tun.< sagte ich leise.

>Ja also.. Ich weiß schon... Aber ich dachte du hast absolut keine Magie mehr in dir<

Ich ignoriere diese Aussage gekonnt und verteile noch mehr küsse auf ihrem Hals.
Ihre Hände hielten mein Gewicht fest und wenige Sekunden später spürte ich ihre weichen Lippen auf meine. Sie waren wie für mich geschaffen. Das warme Gefühl in meinem Bauch überkam mich wie eine riesige Welle.

>Sogut du auch küsst und ich dich auch gern weiter geküsst hätte... Ich denke etwas Schlaf könnte ich ruhig noch vertragen< sagte sie grinsend.
Gespielt traurig ließ ich von ihr ab und kuschelte mich noch mehr an sie ran. Mit meiner Rose im Arm könnte ich nach wenigen Minuten einschlafen.

Stiller Tod #wattys2016Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt