25~Ohnmacht

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Julia hatte den Lehrern Bescheid gesagt das wir hier bleiben. Paul beobachtete mich mit zusammengekniffenen Augen und Die Mädels redeten nur das nötigste mit mir. Sie verhielten sich als währe ich ein Krimineller. Ok wenn wir ehrlich sind bin ich das auch aber ich hab Ihnen nichts getan. Die Kopfschmerzen kamen über den Tag hinweg zurück. Mit dreifacher Stärke. Rose merkte das. Sie strich mir ab und zu beruhigend über den Rücken wenn Julia und Paul mal nicht hin sahen.

Unsere Lehrer sind um 12Zurück gekommen mit den Schülern. Es hatte den kompletten Tag geregnet.

Ich saß mit einem Glas Wasser in der Hand auf der Couch und starrte ins Leere. Paul stellte sich vor mich hin.
>Ich hoffe du kriegst dich bald wieder ein. Es nervt dich wie ein Feind sehen zu müssen<

Ich lächelte. Er wird ein guter Alpha. Er behält das wesentliche im Blick. Ich bin dankbar das er im Notfall Rose und Julia beschützen würde.

In Stich in meiner Brust sorgte dafür das ich das Glas in meiner Hand zu einem Haufen Scherben verarbeitete.
Wie der Blitz rannte ich zu meinem Handy und wählte die Nummer von meinem Vater. Nach dem dritten Ton nahm er ab.

>Hey. Ich muss mit dir reden. Ich hab verdammte Kopfschmerzen und ein paar schwache Kräfte kommen zurück. Ich kann sie nur schlecht kontrollieren und...< ich konnte nicht weiter reden. Es war als würde einer mit der bloßen Hand meine Gedärme zermatschen.

Das Handy rutschte mir aus der Hand und viel zu Boden. Paul und Rose kamen hoch.
Wie durch einem Schleier nahm ich alles wahr. Mein Kopf knallte auf dem Boden auf und meine Augen schlossen sich immer mehr.

Es dauerte nicht lange bis ich in völlig in der Schwärze um mich herum versank.

Roses P.o.v

Er lag regungslos am Boden. Sein Körper viel einfach in sich zusammen. Ich erwachte aus meinem Trance als ich eine Stimme aus dem Handy hörte.

~Hallo?~

Fragte die Männerstimme. Paul nahm das Handy und stellte auf Laut.

>Ja hey Ich bis Paul. Carlos ist grade zusammen gebrochen. Du hast sicher ein Plan warum und wie wir jetzt weiter vorgehen?< fragte Paul hochkonzentriert.

kurz war es leise.

~Leg ihn auf ein Bett oder sie keine Ahnung, etwas weiches. Dann suchst du die heftig vernarbte stelle an seinem Hals. Dort beißt du ihn. Werwolfgift betäubt ihn etwas. Ich befürchte das schlimmste. Wenn er bis in einer Stunde nicht Aufwacht ruft ihr mich sofort an.~

Der Mann legte auf und Paul legte das Handy weg. Er hievte Carlos auf das Bett und suchte die Stelle. Ohne zu zögern biss er hinein. Es knirschte leicht.

Julia nahm mich in den Arm. Sie wusste einfach wann ich eine Umarmung brauchte.

>Was ist nur mit ihm?...< fragte Ich leise.

>Ich weiß es nicht.<

Eine Träne rollte meine Wange hinunter. So sollte das ganze nicht enden. Die Klassenfahrt sollte eine schöne Erinnerung werden. Mir ging es dank der Tablette und dem Tee viel besser. Carlos lag immer noch wie tot in seinem Bett. Ich ging zu ihm und strich ihm über seine viel zu heiße Stirn.
Ich dachte immer wenn alles am Boden ist kann nichts schlimmeres Kommen.

Doch nicht mal Eine Stunde später wurde ich eines besseren belehrt.

Stiller Tod #wattys2016Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt