Kapitel 21

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>Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen!< gebe ich mürrisch zurück während ich auf der Suche nach der Küche aus dem Zimmer stackse. Mein Magen knurrt und ich sprinte schnell ,in der Hoffnung, dass die Jungs es nicht gehört haben, den Flur entlang. Als ich nach einer gefühlten Ewigkein die Küche gefunden habe, bediene ich mich auch schon an dem riesigen Kühlschrank.

Oh. Mein. Gott. Pudding.

Sofort schnappe ich mir einen und nehme einen der Löffel in einer Schublade. Es ist mir relativ egal wem der Schokopudding gehört, ich will jetzt was essen. Was Süßes. Um den ehemaligen Besitzer kümmere ich mich später. Ich blicke aus dem Küchenfenster und sehe immer mal wieder den ein oder anderen Schatten durch die Gegend huschen. Doch anscheinend haben diese nicht die Absicht in das Anwesen einzudringen, eher scheint es so als ob sie nach etwas suchen oder warten. Ich tippe mal auf Warten, wir alle können ja wetten, was sie machen... Okay ich bin definitiv zu unbesorgt was all das angeht. Ich sollte wirklich aufpassen, denn auch wenn ich Melek töten konnte, bin ich selbst fast draufgegangen.

>Oye Chichinashi, kannst du kochen?< Ayato steht direkt hinter mir und legt seinen Arm auf meiner Schulter ab.
>Seh ich so aus?<
>Du bist ne Frau<
>Ich bin ein Mädchen, oder eine junge Dame. Aber so alt dass ich ne frau sein könnte, bin ich dann doch nicht.<
>Kannst du jetzt kochen oder nicht?< seine Stimme klingt genervt.
>Kommt drauf an was..< seufze ich.
Seine Augen funkeln ein wenig als er mir antwortet. >Takoyaki<
>Tako-was?<

Nun nimmt sein Gesicht einen entsetzten Ausdruck an als er mich stotternd fragt ob ich das ernst meinte eben.

>Nein ich meine es Herbert Karlmann Kevin.<
>Ich gebs auf Hoshi, ich versuchs selbst.<

Geht doch. Ich begebe mich aus der Küche mit der Entschuldigung, dass ich mal für kleine Mädchen muss. Naja, eigentlich will ich nur nicht dabei sein, wenn die Küche explodiert... Ich sehe auf den Boden und laufe plötzlich in jemanden hinein. Seine schwarzen Schuhe sind perfekt poliert und ich vermute, dass Reiji mir gerade die schlimmsten Flüche entgegenwirft, da mein Verhalten absolut inakzeptabel ist. Denn man läuft nicht mit dem Blick auf den Boden gerichtet herum. Als ich hochblicke, sehe ich jedoch nicht in reijis Magenta-farbene Augen, sondern in das goldene Auge von Shin. Sein Grinsen ist wie immer. Sadistisch pervers. Ich konnte mich nicht für eins von beiden entscheiden, so ne Art Mischung aus dem von Laito und Ayato. Egal, ich weiß, dass ich meinen Bratpfannenhintern schnellstmöglichst von ihm wegbewegen sollte...

>Bitch-chaaaan~< holt mich eine Stimme as meinen Fluchtgedanken.
>aah~ Shin-chan willst du vielleicht mit Hoshi und mir spaß haben? Ich habe natürlich nichts dagegen nfu nfu~<
>Das geb ich mir jetzt nicht...< seufze ich, während ich meine Hand an die Stirn schlage.
>Hey ihr sollt sie in ruhe lassen, Hoshi spielt jetzt mit Teddy und mir!< Kanato klammert sich an meinen Arm, was ein wenig albern aussieht, da ich fast einen Kopf kleiner bin als er.
>Nein, sie macht gar nichts!< donnert Subarus stimme aus dem Flur.
>Subaruuu!< ich springe ihm in die Arme und kuschele mich an ihn.
>Ich wollte dir schon immer mal sagen, dass ich blaue einhörner echt cool finde< flüstere ich ihm ins Ohr.
>Hoshi alles in Ordnung?<
>Jaaaa~ Oh mein Gott! hast du gerade auch daran gedacht dass ich vielleicht besser aussehe wenn ich nackt bin?< mit diesen Worten lasse ich mich von seinen Armen hinuntergleiten und beginne mir das Top über den Kopf zu streifen.
>H-hey Hoshi.. lass das!< stottert der Albino.
>Aber ich wiiiill...~< quengele ich. Ich schwanke ein wenig und kippe dann nach hinten.
>Auuu.. man fängt doch eine Lady auf Juuungs...< Irgndwie beginne ich den Weißhaarigen doppelt zu sehen, aber der andere sieht älter aus und hat gaaanz lange weiße Haare.
>Wooah geile Haare...< Ich laufe nachdem ich mich aufgerappelt und das Top von mir geschmissen habe auf den doppelten Subaru zu und fahre durch die Haare.
>Geiiil...< säusele ich.
>Hoshi!< ruft der andere Albino mich.
>Wasnnn?< ich drehe mich zu ihm und kann sein Gesicht fast mit einer Tomate vergleichen.

Er legt mir seine Jacke um und zieht mich zu sich.

>Suba-schaaatz es is waaarm...< murmele ich in sein shirt.
>Suba-nii sie hätte ruhig so bleiben können, der Bh gefällt mir nfu nfu~<
>Laitoo das is aba liiieb<

Dann kippe ich um.

Watashi no shiroi baraGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt