Ohne auf die beiden Brüder zu achten, renne ich aus dem Saal in eine Richtung, die einzig mein Instinkt mir vorgibt. Rechts, links, ducken, verstecken, weiter,weiter weiter! Letztendlich stehe ich schwer atmend vor einer hohen Tür aus dunklem Holz. Der Knauf ist golden und protzig verziert. Es ist, als ob man vor seinem Schicksal steht. Es scheint einen geradezu auszlachen, doch ich lasse mich noch lange nicht entmutigen. Nicht von dieser notgeilen Tussi! Nicht von der Frau, die so viele Unschuldige tötet, verdirbt und fotert! Nicht von Cordelia, der schlechtesten Mutter die ich kenne!
Entschlossen drücke ich den Knauf runter und das Parfüm schlagt mir entgegen. DOch diesmal reicht ein Flügleschlag um den betäubend süßen Duft verfliegen zu lassen. Dann sehe ich sie, auf dem Bett sitzend, wie sie mich lächelnd anblickt. Cordelia beginnt zu grinsen, als sie sich aufrichtet und in meine Richtung spaziert.
>Ich habe dich erwartet~< säuselt sie mir entgegen. >Aber lass uns das nicht hier beenden, sondern da wo man Platz hat, draußen. Ich will ja nicht die ganzen Möbel zerfetzen~<
>Weißt du wie scheiß egal mir deine protzigen Möbel sind, Bitch?< säusele ich zurück.
Meine Stimme nimmt einen scharfen aber süßlichen Unterton an, und ich erhebe Uriels Schwert. Es liegt geradezu perfekt in meinen Händen und passt sich an.
Zu meiner Überraschung beginnt der Edelstein frech zu glitzern, dann zu strahlen. Das Schwert nimmt mich als seinen Besitzer an. Ich grinse und renne dann auf cordelia zu. Meine Flügel geben mir Schwung und ich erwische sie knapp am Arm. Ein Rinnsal von schwarzem Blut läuft über ihre weiße Haut, die Stelle bröckelt ein wenig. Sie scheint erschrocken zu sein, doch dann ändert ihr Gesichtsausdruck sich.
>Du Miststück! wie konntest du nur!< kreischt sie mich an.
In unmenschlicher Geschwindigkeit rennt sie auf mich zu und erwischt mich mit einem messerscharfen Fingernagel an der Wange. Ich fahre meine FLügel wieder ein, sie machen mich zu groß. Dann grinse ich und hiebe ein weiteres Mal nach ihr. Diesmal treffe ich nur ihr langes Haar, welches zu Boden segelt. eine hässliche Kante ziert nun ihren Rücken. Als wäre der Frisör mit der Schere verrutscht, nur ziemlich extrem.
>Siehst scheiße aus, Cordi~< rufe ich ihr zu.
Sie schreit auf und rennt wieder zu mir, diesmal ohne Treffer.
>Ich glaub wir sollten echt raus< Mit diesen Worten stürze ich mich aus dem Fenster und gleite über eine Art Schloßgarten hinweg, nur halt... höllischer... Als ich lande fahre ich wieder meine Flügel ein und nun sehe ich auch Cordelia, die ihr Kleid gekürzt hat. Dann jedoch verziehe ich mein Gesicht, da ich auch die ganzen Brüder sehen kann. Sie stehen am Rand und sehen zu. Wie ein Publikum! Ist das ein Showkampf?!
>Haut! AB! IHR IDIOTEN!< brülle ich herüber, und ernte nur einige müde Blicke. >Tch!<
Ich widme mich wieder meiner Rivalin und kann mich nur knapp unter einem Angriff wegducken. Mein Schwert scheint vor Angriffslust geradezu zu pulsieren und ich führe einige Angriffe aus, treffe sie ein einziges mal. Ich muss näher an sie ran! Ich renne wiedr zu ihr, doch ich weiß, dass sie sich wieder hinter mir befibndet, sobald ich zuschlage, also drehe ich mich ruckartig um und hiebe tief in ihr rechtes Bein. Ich setze sofort zu einem weiteren Angriff an und schlage ihr den Arm ab. Sie kreischt hasserfüllt und sieht ihren am boden zuckenden Arm an, während der Boden um sie sich vvon ihrem Blut schwarz färbt. Doch zu meiner Überraschung hebt sie den verbliebenen Arm und bohrt ihre Hand in meine Seite. Dann springt Cordelia auf und tritt nach mir. Sie darf das Blut nicht ablecken! Ich renne unter starken Schmerzen wieder auf sie zu, doch zu spät. Trotzdem schlage ich mit dem Schwert nach ihr, immer wieder. Doch sie scheint schneller geworden zu sein und weicht mit Leichtigkeit aus. Die Wunde An ihrem Bein schließt sich, und auch ihr Arm scheint sich zu regenerieren. Nur mit dem Schwert klappt das nicht! Ich hebe meine rechte Hand und schieße Heiße Blitze auf meine Angreiferin ab, versenge ihr ohnehin schon kurzes Haar und treffe ihren Fuß, von dem nun nichts mehr übrig ist. Der Dämon stürzt zu Boden, und ich stürze mich auf ihn, lege meine Hände um ihren Hals drücke zu und schieße mehrere sengend heiße Blitze durch ihren Körper, bis sie sich nicht mehr bewegt. Auch dann jage ich einen nach dem anderen durch sie hindurch, beginne zu weinen, Wieso? Ohne Grund, um ehrlich zu sein... Ich fahre fort, bis mich jemand von hinten an den Schultern von de berkohlten Leichnahm wegzieht und in die Arme nimmt.
Ich zittere am gesamten Körper und heule demjenigen wahrscheinlich das Oberteil komplett nass. Als ich nach einer Weile aufblicke, sehe ich von Tränen verschwommen, einen schlafenden Shu. Subaru schütelt ihn an der Schulter und nimmt mich dann selbst in seine Arme. Er hebt mich hoch und trägt mich wortlos weg. Ich drehe den Kopf und kann sehen, wie die Jungd den Rest erledigen, das tun was es verlangt, um einen Toten nicht mehr auferstehen zu lassen. Ich blicke nun Subaru an und schließe dann die Augen. Meine Seite tut weh...
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Watashi no shiroi bara
Fanfiction#1 Diabolik lovers [21.06.2018] #3 Subarusakamaki [07.07.2020] Ich schaue mich um wo ich gelandet bin. anscheinend in einem Garten. Überall sind wunderschöne weiße Rosen... Irgendwie passt es nicht zusammen. Weiß, die Farbe der Unschuld und Reinhei...
