Kapitel 25

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-Ronny-

Leise stehe ich auf und schleiche mich herunter in die Küche. Ich will Kyle nicht wecken und schleiche deswegen leise wie ein Katze, man könnte eine Stecknadel fallen hören, worauf ich ziemlich Stolz bin. Doch als ich die Treppe herunter gehen will, ist Schluss mit dem leisen Geschleiche. Die knarschenden Treppen-Stufen verraten mich. Hoffentlich wacht er nicht auf. Als ich kurz vor der Küche stehe, sehe ich einen schwarzen umriss, ich glaube es ist eine Person. Aber, ich dachte ich habe Sturmfrei.

"Ronny?", als erstes Schrecke ich auf. Aber an der Stimme erkenne ich, dass es Mama ist.

"Mhm? Wieso bist du schon wieder zurück?", ich stelle mich neben sie in die Küche und zünde ein paar Kerzen an.

"Ich mache mir Sorgen.", sie klingt ziemlich streng.

"Wieso das denn?"

"Wegen dir. Du stehst jede Nacht hier unten in der Küche. Was bedrückt dich?"

"Ich vermisse Jaden einfach. Er war hier, wir haben uns geküsst, ich habe ihn angelogen, dass ich ihn nicht liebe dabei ist das alles was ich tue. Und ohne ihn fühle ich mich so leer. Und deswegen kann ich nicht schlafen und wenn habe ich Albträume, die auf ihn bezogen sind und wache auf." , tränen laufen über mein Gesicht. "Er ist gegangen, ich habe ihn wieder verletzt. Ich verletze ihn immer."

"Du verletzt ihn, weil du lügst. Los komm mit!", Mum rennt aus dem Haus.

"Wo willst du hin?", rufe ich ihr hinter her

"Frag nicht komm einfach.", ich folge ihr. Wir steigen ins Auto ein und fahren davon. Keine Ahnung, wo es hin geht in der Dunkelheit kann ich auch nichts erkennen.

"Mum, wo fährst du mit mir hin?", wieder frage ich aber diesmal bekomme ich eine Antwort.

"Ich war bei Jadens Vater heute. Ich war bei keiner Freundin. Jadens Mutter ist vorletzte Nacht gestorben, sie hatte einen Herzinfakt, mir egal ob ihr zusammen kommt oder nicht aber sei einfach für Jaden da. Ich setze dich da jetzt ab und keine wieder Worte.", meine Mutter legt einen Gang zu. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das mit seiner Mutter, ich wusste das nicht. Ich wünschte, ich wäre für ihn da gewessen. Während ich mir vorstelle, wie dreckig es Jaden gehen muss, merke ich gar nicht, dass Tränen über meine Wangen laufen.

"Wir sind da. Steig aus, ich kümmer mich um deinen Kyle. Schreib mir einfach eine Sms, wie es läuft ich kann dir morgen Sachen vorbei bringen. Und Ronny? Du schaffst das. Nicht lügen, egal worum es geht.", mit diesen Worten verabschiedet meine Mutter sich von mir. Ich steige aus und klopfe an der Tür.

Sein Vater öffnet. Ich drücke ihn leicht und richte ihm mein Beileid aus. Danach gehe ich die Treppen runter in das Untergeschoss, in dem Jaden haust. Ich klopfe an die Tür.

"Was? Wer ist da?", seine Stimme klingt zittrig. Erst jetzt bemerke ich, wie mies es ihm wirklich geht. Ich hab die ganze Zeit über nichts bemerkt. Ohne zu antworten öffne ich einfach die Tür. Leise setze ich mich neben ihn auf sein Bett und ziehe seinen Körper an mich ran. Ich höre ein kleines Schluchtzen.

"Es tut mir Leid. Alles. Ich weiß Bescheid, mit deiner Mutter. Ich bin für dich da.", ich versuche ihm trost zu spenden.

"Jetzt mit ein mal?"

"Schon immer. Ich liebe dich Jaden. Ich habe dich schon immer geliebt. Und ich werde dich auch immer lieben.", bei diesen Sätzen fällt mir ein Stein vom Herzen, endlich ist es raus.

"Aber vorhin?"

"Ich hatte Angst dich zu verletzen. Ich wollte dihc nciht verletzen, deswegen habe ich gelogen. Es tut mir alles so Leid!", sein Körper löst sich von meinem und unsere Blicke treffen sich. Ich fackel nicht lange und küsse ihn einfach. Als sich unsere Lippen lösen fragt Jaden mich, ob ich die Nacht bei ihm bleibe und ich nicke.

"Ich bleibe solange du willst. Und ich bin so lange und so viel für dich da, wie du es zu lässt.", wieder drücke ich ihm einen knappen Kuss auf.

"Macht es dir was aus, wenn wir versuchen zu schlafen? Ich konnte in letzter Zeit nicht schlafen und jetzt, jetzt wo du da bist, fühle ich mich wohl.", mir laufen Tränen über die Wangen. Es verletzt mich so sehr, zu sehen, wie es Jaden geht. Aber ich liebe ihn. Genau deswegen verletzt es micht glaube ich gerade so sehr.

"Kein Problem. Wenn du wach wirst, weck mich. Versprich mir, dass du mich weckst. Du bist nicht alleine.. Nicht mehr! Du musst das alles nicht alleine durch stehen ja?", Auch Jaden laufen jetzt bereits Tränen über die Augen.

"Versprochen.", er ist kurz stillt "Ich liebe dich auch."

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Sooooo lang ersehntes Liebes Come-Back haha :) Ich hoffe euch gefällt das Kapitel und sry wegen den langen abständen zwischen den Updates aber das Praktikum macht mir ganz schön zu schaffen. :$ Love you all! <3

Without you, no meWo Geschichten leben. Entdecke jetzt