Meine Veela

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Draco

Judy war schon eingeschlafen und kuschelte sich an mich, ich beobachtete sie und hielt sie fest in meinem Arm. Wir haben es wirklich gemacht. Ich war noch total verwirrt und überrascht. Dass sie mir noch vertrauen würde nachdem ich ihr erzählt habe ich arbeite für ihr wisst schon wen hätte ich nicht gedacht. Und dass sie sich dann auch noch entschließt am selben Abend mit mir das Band eingehen verwunderte mich noch viel mehr. Sie lag so friedlich und entspannt in meinem Arm und vergrub ihr Gesicht in meiner Brust. Ihr warmer Körper war fest an meinen gepresst und ihr Arm um meinen Bauch gelegt. Bis auf die Tatsache dass ich sie nicht fragen konnte ob ich ihr wehgetan habe war gerade alles perfekt. Judy in meinen Armen und meine Veela. Sie sagte nach dem ersten Mal gehört die Veela ihrem Herrn. Heißt das jetzt sie ist sozusagen mein Eigentum oder was? Ich fand die Vorstellung jemandem zu gehören, nur weil man eine Veela ist, ziemlich gruselig. Was wenn man den jenigen mich mag, oder wenn er grob zu ihr ist? Judy sagte eine veela müsste sich alles von ihren Herrn gefallen lassen und dürfte sich nicht wehren. Ich fand es einfach nur furchtbar, aber ich würde Judy zu nichts zwingen. Ich erwarte auch nichts von ihr und wenn sie Mal nichts mit mir unternehmen will, wäre es mir teilweise egal. Ich wurde es respektieren, klar, ich wäre enttäuscht, aber Hauptsache sie ist glücklich und vor allem sie hat keine Angst vor mir. Sanft streichelte ich ihre Wange und klemmte ihr eine Strähne hinter ihr Ohr. Auf den ersten Blick hätte ich sie garnicht erkannt. Ihre Haare waren länger geworden und obwohl sie im Gegensatz zu mir immer noch ein Zwerg war, ist sie ziemlich gewachsen im letzten Jahr. Auch im Gesicht hat sie sich verändert, aber auch nur ein wenig. Ihre Nähe beruhigte mich und machte mich irgendwie müde. Ich zog sie enger an mich, wenn das überhaupt noch möglich war, kuschelte mich an sie und schlief ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und wurde sofort skeptisch und leicht panisch. Judy lag nicht mehr neben mir. Ich setzte mich auf und sah mich um, bis ich laufendes Wasser aus dem Bad hörte und aufatmete. Sie war bloß duschen. Ich zog mir schnell meine boxershorts wieder an und schlich zum Bad. Die Tür war zwar offen, aber ich habe mein ganzes Leben lang damit verbracht Manieren zu lernen und klopfte. "Judy? Bist du da drin?,, Fragte ich, was mich leicht verwirrte. Ich wusste doch dass sie da drin war, warum fragte ich dann noch? "Ja, komm ruhig rein.,, Rief sie und ich ließ mir das nicht zweimal sagen. Ich sah mich kurz um und entdeckte meine Veela vor der Dusche mit einem Handtuch um ihrem Körper. Ihre Haare waren noch ganz nass und ihre Augen glitzerten vor Freude. "Hi.,, Glücklich kam sie auf mich zu gehoppelt und küsste mich, ich erwiderte und hielt ihren kleinen Körper in meinen Armen. Als unsere Lippen sich lösten nahm sie etwas Abstand und suchte nach ihrer Bürste. "Wie geht's dir?,, Fragte ich und sie sah mich verwirrt an. "Du weißt schon, wegen gestern. Ich meine...hab ich dir wehgetan oder so?,, Fragte ich und sie verstand. "Nein, hast du nicht. Ich fand gestern Nacht sehr schön.,, Merlin sei Dank. Ich dachte schon ich hätte ihr wehgetan. "Und wie geht's dir so?,, Fragte sie irgendwie vorsichtig und ziemlich leise. "Ich bin glücklich und liebe dich.,, Sagte ich und sie lächelte zaghaft. Ich ging auf sie zu und zog sie in meinen Arm, vergrub mein Gesicht in ihren Haaren und atmete ihren süßen Duft ein. Zögernd legte sie ihre Arme um mich und kuschelte sich an mich. War sie irgendwie traurig oder warum war sie so komisch? "Ich liebe dich, Judy.,, Sagte ich und wartete auf eine Antwort. "Ich liebe dich auch.,, Sagte sie nach kurzem Zögern und ich ließ sie los. "Wir sollten uns dann fertig machen. Es ist auffällig wenn wir morgens ewig brauchen bis wir zum Frühstück kommen.,, "Wir haben Wochenende, Draco.,, Ich lächelte sie liebevoll an und nickte. "Hast du keinen Hunger?,, Fragte ich leicht verwirrt und sah sie an. Sie war doch sonst immer so ein Vielfraß. "Ein bisschen vieleicht.,, Sagte sie und grinste mich auf ihre süße Art und Weise an. "Ich zieh mich nur schnell an, Okey?,, "Klar, mach ich auch.,, Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und verließ dann das Bad. Ich zog mir eine Jeans und ein T-Shirt an und ließ meine Haare ausnahmsweise Mal so wie sie waren. Ich hatte gerade einfach keine Lust sie zu machen. Judy kam angezogen und mit trockenen Haaren aus dem Bad und setzte sich auf mein Bett. Ich ging lächelnd auf die zu und hockte mich vor ihr hin. "Und es ist wirklich Okey für dich was ich bin? Nicht...dass du Angst vor mir bekommst oder-,, sanft legte sie mir ihren Finger auf den Mund und schüttelte den Kopf, nahm ihren Finger wieder weg und sagte: "Ich hab keine Angst vor dir, Draco. Schon vergessen? Du bist mein Herr, warum sollte ich Angst vor dir haben?,, Bitte sag mir nicht sie nennt mich jetzt immer ihren Herrn? "Bleibt das unter uns? Das mit dem Band?,, Fragte ich und sie nickte sofort. "Bist du nachher wieder weg?,, Fragte sie und ich wusste, dass sie von meinem Verschwinden sprach, wenn ich an dem Kabinett arbeiten musste. Ich nickte zögerlich und sie senkte traurig den Blick. "Willst du vieleicht mal mitkommen?,, "Du sagtest doch, es wäre geheim was du machst.,, Meinte sie verwirrt und ich nickte. "schon, aber ich vertraue dir. Außerdem weißt du doch sowieso schon was ich bin und sagst du hättest keine Angst vor mir. Warum solltest du etwas verraten?,, "Würde ich nicht.,, Sagte sie schnell und ich stand auf. Ich zog sie an den Händen auf die Beine und legte meine Arme um sie. Sanft streichelte ich ihre Wange und sah ihr tief in die blauen Augen. Sie hatte so unglaublich schöne Augen. Eisblau und einfach nur wunderschön. "Na komm, die Fragen sich noch wo wir bleiben.,, Grinste ich, küsste sie kurz und ließ dann von ihr ab, nahm ihre Hand und verließ mit ihr zusammen meinen Schlafsaal.

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