Du hast es versprochen

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(1.4.1997)

»seid ihr eigentlich vollkommen verrückt!?« schrie Draco seine Eltern an. Ich saß ängstlich und zitternd auf der Couch und hatte Tränen in den Augen. »ihr könnt Judy nicht in den Krieg schicken! Das wäre ihr Tod!!« schrie er und ich zuckte zusammen. Diese Wut in seiner Stimme machte mir Angst und wenn ich versuchte ihn zu beruhigen schrie er mich an. Das ging schon seit Wochen so. Er wurde immer besitzergreifender und schneller wütend als früher. »Draco, bitte beruhige dich..« flüsterte ich sanft und die Antwort: »Judy! Kannst du für zwei Minuten die Klappe halten?!« ich zuckte zurück und senkte respektvoll den Blick. Das war wieder neu. Noch nie hat er mir den Mund verboten. »Schrei sie doch nicht so an, Draco.« meinte seine Mutter und Draco sah sie wütend an. »Halt du dich da raus, Mutter!« zischte er und wante sich wieder an seinen Vater. »Wenn hier einer zu bestimmen hat ob Judy in den Krieg zieht oder nicht, dann bin das ich! Und ich sage ganz ausdrücklich Nein! Sie wird nicht in Gefahr gebracht, haben mich jetzt alle hier verstanden?!« fragte er wütend in die Runde und jeder schwieg. So kannte keiner von uns Draco und deshalb waren wir alle geschockt. »gut.« er kam zu mir und griff nach meinem Arm, zog mich in Richtung Zimmer und knallte die Tür zu. Im Zimmer ließ er mich los und blieb mitten im Zimmer stehen. Besorgt ging ich zu ihm und legte meine Hand auf seinen Arm. »beruhige dich, Draco. Warum sollte ich denn nicht kämpfen?« »weil ich es dir verbiete!« zischte er und drehte sich zu mir um. »ich will nicht dass du in Gefahr bist und deshalb wirst du nicht kämpfen!« »ich will aber. Mit dir zusammen!« »nein, Judy!« »warum nicht?!« eine Antwort bekam ich nicht. Er war so wütend, noch von dem Gespräch mit seinen Eltern und jetzt wegen mir, dass er seine Hand hob und mir ins Gesicht schlug. Mein Gesicht glitt zur Seite und ich war geschockt. Tränen traten mir in die Augen und liefen über meine Wangen, was auf der Wange wo er mich geschlagen hatte brannte. »Judy, ich...« fing er an , doch ich ließ ihn nicht aussprechen. »du sagtest du wolltest mir nie wehtun...Du hast mir versprochen ein guter Herr zu sein..« schluchzte ich und er sah mich mit Tränen in den Augen an. »es tut mir leid, Judy-« »schieb dir deine scheiß Entschuldigung sonst wo hin!« und schon lief ich aus dem Zimmer. Weinend lief ich runter in den Kerker und setzte mich in irgendeine Ecke. Er hatte es mir versprochen...Wollte mich nie schlagen oder verletzten..Er hat es versprochen und sein Versprechen gebrochen.

Draco

Entsetzt von mir selbst sta mmnd ich noch immer im Zimmer und sah zur Tür, wo Judy gerade weinend aus dem Raum gerannt ist. Ich wollte es nicht. Ich wollte sie nicht schlagen, aber meine Hand wollte mir nicht gehorchen. Ich war so verdammt wütend und hatte mich einfach nicht unter Kontrolle... Ich musste mich bei ihr entschuldigen und alles tun damit sie mir verzeiht. Ich verließ mein Zimmer und guckte mich erstmal um. Sie war vermutlich irgendwo, wo man sie nicht erwarten würde. Nicht in der Bibliothek, da war sie in letzter Zeit fast jeden Tag und das irgendwie immer wenn ich wütend war. Hatte sie gewusst, dass die Wut und meine besitzergreifende Seite irgendwann die Oberhand gewinnen würden und ich ihr wehtun würde? Hatte ich ihr Angst gemacht? Oh, Merlin, bitte lass sie keine Angst vor mir haben. Flehte ich und ging einfach in den Kerker. Kaum war ich dort hörte ich ein leises schluchzten. Nein, nicht weinen, mein Engel. Ich hasste es wenn sie traurig war, Angst hatte oder weinte. Das war definitiv das schlimmste. Ich suchte alle Ecken des Kerkers ab, bis ich sie zusammengekauert und schluchzend fand. Leise hockte ich mich vor ihr hin und schaute sie ratlos an. Was sollte man tun wenn man seine Veela verletzt hat? Sanft streichelte ich über ihren Arm, was sie zusammen zucken und aufschauen ließ. Ihre Augen waren rot und ihr Gesicht voller Tränen. »bitte verzeih mir, mein Engel..Es tut mir so unbeschreiblich leid, ich kann es nicht in Worte fassen. Bitte verzeih mir, ich wollte dich nicht schlagen, es tut mir so leid.« die Art wie sie mich ansah zerbrach mich. Voller Traurigkeit, Enttäuschung und Wut schaute sie mir tief in die Augen und rutschte so weit es möglich war in die Ecke, und wenn man genauer hinsah, entdeckte man noch ein Gefühl... Angst..

One bet the heart breakGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt