Kapitel 33

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Glücklicherweise brachten die Leute von der Bar die Gläser weg. Ich wollte nicht wissen wie viel ich trank. Das war mir unangenehm. 

Ich sah ein wenig Verschwommen und stand auf. Von dort ging ich zum Barkeeper und Zahlte mit meiner Kreditkarte ohne auf den Preis zu achten.

So verließ ich die Bar und nahm ein Taxi nach Hause. Denn ich will nicht noch länger bleiben. Es war auch schon 4 Uhr morgens.

Ich schloss meine Augen kurz und als ich sie wieder auf machte, war ich zuhause.

Ich bezahlte den Fahrer angemessen mit einen fetten Trinkgeld.

So taumelte ich zur Haustüre und versuchte den Schlüssel ins Schloss zu kriegen. Es ist nur verdammt schwer wenn da drei vom allen da sind.

„Takeo!" sagte meine Mutter, die plötzlich die Türe aufriss.

„Hallloooo!" lallte ich und gluckste. Irgendwie war das lustig. Weswegen wusste ich nicht.

„Takeo... Was ist mit dir?" sagte sie und nahm mein Gesicht in ihre Hände, „Du stinkst ja nur so nach Zigaretten und Alkohol! Wo warst du! Wir haben uns Sorgen gemacht!"

„Tut mir Leid... Hihihi... Mama..." sagte ich und lachte mich Schrott. Dabei torkelte ich rein.

„Takumi!" rief meine Mutter leise und mein Vater kam zu uns, „Könntest du dich bitte um Takeo kümmern! Ich habe dafür grade keinen Nerv und Kraft!"

„Klar Schatz, geh bitte schlafen." sagte mein Vater und wandte sich mir mit einer nichts Gutes verheißen Mine zu mir um.

Mom ging schnell die Treppe hoch und verschwand wahrscheinlich in ihren Schlafzimmer.

„Ola." sagte ich und torkelte in Richtung Treppe.

„Du bleibst schon hier Freundchen." zischte mein ach so geliebter Daddy.

„Warum sollte ich?" fragte ich und sah ihn ein wenig verachtungsvoll an. Ich lallte glücklicherweise nicht so schlimm wie eben noch...

„Weil du erst mal dir anhören darfst wie Scheiße du bist, weil du so nach Hause kommst! Und vor allen Dingen heute!" zischte er mich leise an, was gar nicht zu ihn passte. Normal nahm er mich immer in Schutz.

„Ach dann lass mal hören... Hm mir fällt da grade noch was ein! Und zwar das du das letzte Jahr auch so nach Hause gekommen bist. Denkst du ich hätte nicht damals schon mitbekommen was passiert ist? Denkst du ich war so dumm und naiv. Ich war schon immer meinen Alter vor raus." schrie ich und breitete meine Arme aus, plötzlich füllte ich mich gar nicht mehr Betrunken und lallen tat ich schon seit einer Weile nicht mehr, „Sie hat meine kleine Schwester Abgetrieben, weil sie genauso stark behindert wäre wie Ai! Und damit hättet ihr nicht klar kommen können. Deswegen habt ihr meine kleine, unschuldige Schwester einfach im 5 Monat still und heimlich weg machen lassen. Das wusste ich schon bevor ihr mir das vor 4 Jahren gesagt habt. Genau heute habt ihr das machen lassen! Genau heute vor so langer Zeit! Ich bin es leid. Ich dachte ihr wolltet noch ein Kind haben. Dann habt ihr es nochmal Versucht, doch Ma kann keine Kinder mehr bekommen, weil bei der Ab-trei-bung was schief gelaufen ist. Deswegen war ihr auch vor Gericht und habt den armen Mann die Existenz zerstört, da er einen scheiß Job gemacht hat und das zum einzigen Mal, weil seine Frau ihn seine Kinder weggenommen habt. Euch war keine Sekunde bewusst was ihr gemacht habt!"

„Sei Still!" schrie mein Vater und packte mich am Kragen, „Du hast doch keine Ahnung wie es ist! Denkst du deine Mutter und ich bereuen das alles nicht! Aber deine Schwester hätte maximal eine Woche gelebt und das unter Schmerzen, nein Höllenqualen! Dies wollten wir ihr nicht antun! Dann wäre der Schmerz noch größer gewesen als sowieso schon! Was hättest du an unserer Stelle getan! Warum besäufst du dich überhaupt! Das bringt dir eh nichts! Deine Mutter macht sich immer Sorgen wenn du das Haus verlässt, dass du wieder abhaust oder sonst irgendeine Scheiße baust..."

„Danke für euer Vertrauen!" sagte ich in derselben Ohrbetäubenden Lautstärke, „Gut zu wissen, dass ich hier niemanden Trauen kann außer Ai! Nicht dir! Nicht Ma! Und auch nicht Kasumi! Einfach niemanden! Weil ich vertraut mir ja auch nicht!"

„Takeo so war das nicht gemeint..." sagte mein all so geliebter Vater und ließ seine Arme neben sich runter fallen, „Du kannst uns trauen... Nur wir machen uns alle Sorgen um dich, weil wir... weil wir dich alle einfach lieben! Und wir wollen nicht, dass irgendwas mit dir passiert. Jeder von uns will das und Ai auch."

„Dad, darauf kann ich grade verzichten. Liebe heißt für mich Vertrauen, was ihr mir aber nicht geben könnt, da ich euch wohl zu viel Scheiße gebaut habe. Aber wenn man jemanden wirklich liebt, dann vertraut man dieser Person unter Vorwenden immer noch. Das tut ihr aber nicht. Denkt ihr, ich bemerke nicht, dass ihr mein Zimmer regelmäßig nach Graß, Kocks oder anderen Drogen durchsucht. Ich glaube, dass wir unser gestörtes Verhältnis nie wieder auf die Reihe kriegen werden. Von jeden von euch... Und ich werde nicht so wie Großvater, dass ich alles in Alkohol ertränke..." sagte ich sehr verletz und ging die Treppe hoch in mein Zimmer.

Ohne an irgendwas zu denken, zog ich meine Sachen aus und legte mich in mein Bett. Ich wollte nicht mehr. Mein Leben kotze mich an und dass schon viel zu lange...

Ich sollte das was ich denke wieder schreiben. Vielleicht hilft das, dass alles irgendwie zu verarbeiten.


Kaichou wa Maid-sama - Alles kann sich Ändern!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt