Charlotte war entsetzt. Ihre Mutter gefesselt. Blutig. Und dann noch diese Nachricht. Sie versuchte sich so gut es ging zusammen zu reisen. Und dann sprach sie weiter.
"Und diese Person ist.......Mycorft Holmes.
Sein Leben gegen Helen Crowns. Sein Leben für Gerechtigkeit. Und Gerechtigkeit ausgeübt von seinen Kindern."
Sie starte den Bildschirm an.
"Nun sehen sie warum der Inhalt sehr prekär ist. Solange wir niemand Informiert haben, haben sie ihr nichts getan."
"Wieso wollen sie den Tod von Mycorft Holmes. Und weshalb nehmen sie Helen Crown gefangen?"
Er lächelte. "Ich dachte sie wären schlau."
Er stand auf und setzte sich neben sie. "Sie sehen ihm so ähnlich." Er nahm eine ihrer Haarsträhne und lies sie durch seine Finger fallen. Dann zog er ihr die Sonnenbrille von den Augen. "Und so schön, wissen sie das." Ihr Atem ging schnell. Sie hatte selten so nah neben jemanden gesessen.
"Natürlich weis ich wer sie sind Miss Holmes. Und sie wissen warum ihre Mutter entführt wurde." Sie öffnete ihren Mund und wollte es abstreiten, doch er hob die Hand.
"Nein. Sagen sie es. Bitte. Sagen sie es." Sie atmete einmal tief durch.
"Für das Leben meiner Mutter, soll ich meinen Vater töten." Er nickte und schloss die Augen. "Genau." Ihr Herz war so schwer.
"Und was können wir dagegen tun?"
Sein Blick wurde viel stechender. " ich weis nicht. Können wir etwas tun?"
Sherlocks Sicht
Sherlock saß mit Frederick in einem Taxi. "Meine Informanten haben sie zuletzt beim London Eye gesehen. Wir sollten zuerst dort hin."
"Ich habe Angst um sie. Ich weis nicht was sie alles tun würde." Er wippte nervös mit seinem Bein. "Was ist wenn wir sie nicht finden?."
"Das werden wir. Keine Angst."
Doch auch er hatte Angst. Er wollte sie nicht verlieren. Nicht seine Nichte.
Als sie ankamen sprangen beide sofort aus dem Taxi. Sherlock verschaffte sich einen Überblick. Seine Informanten hatten von einer Bank besprochen.
Dort lagen verschiedene Zigaretten Stummel. Aber einer viel aus der Reihe. Er war teurer. Die Asche war lockerer.
Plötzlich tippte ihm jemand auf die Schulter. "Gute Spur doch leider nicht mehr nötig."
Blitzschnell stand er auf. "Charlotte!" Er zog sie in eine Umarmung. "Dir geht es gut!"
Sie versteifte sich. "Ja Onkel ist schon gut."
"Wo warst du nur?" Sie trat ein paar Schritte zurück.
"Ich habe versucht einer Spur nachzugehen. Aber leider hat sie nichts ergeben."
Sie zuckte die Achseln. "Tut mir leid das ich mich nicht gemeldet habe. Lass uns in die Bakerstreet fahren."
Fredericks Sicht
Moony verhielt sich sehr merkwürdig. Sie lächelte. Das tat sie sonst nie.
"Ist alles okey Moony?" Sie schaute von ihrem Buch auf. Sie hatten beschlossen noch kurze Zeit bei ihrem Onkel zu bleiben.
"Ja. Warum nicht?" Er runzelte die Stirn.
Mrs.Hudson kam herein und brachte Tee. Sie hatten zwar nicht danach, doch sie hatte einen guten Sinn dafür, wann man einen brauchte.. "Oh ich Danke Ihnen." Er nahm sich eine Tasse. "Oh das höre ich sonst selten." Völlig gerührt schaute sie ihn. Er sollte mal seinen Onkel erinnern ihr immer zu danken. Und so schnell sie gekommen war, verschwand sie wieder nach unten.
Moony klappte ihr Buch zu. "Ich muss noch mal schnell zur Drogerie. Du kannst ja noch hier bleiben. Bis dann. Hab dich lieb." Sie zog sich ihre Jacke. Es schien fast so als würde sie vor ihm fliehen. Und dann noch etwas wirklich merkwürdiges. Sie sagte ihm nie, das sie ihn liebte. Niemanden.
"Onkel, John? Ich bin gleich wieder da. Bitte wartet hier."
Kaum war sie draußen folgte er ihr. Er Stieg wie sie in ein Taxi und und fuhr Ihr hinterher. Wo wollte sie nur hin?
Charlottes Sicht
Sie konnte das. Sie musste. Sie war stark. Er war ein nichts. Er war nicht das was sie gewollte hatte. Und ihre Mutter war immer dagewessen. Sie brauchte sie mehr. In ihrem Gedächnispalast hatte er sich so oft schon rausgeredet. So oft. Und sie brauchte ihn nicht.
Sie fuhr mit dem Taxi zu dem Ort den sie am meisten Hasste. Ihr Herz schlug immer schneller. Ihr brach der Schweiß aus. Das Taxi hielt. Wie in Zeitlupe stieg sie aus. Sie war noch eine Straße entfernt. Langsam lief sie los.
Als sie um die Ecke bog, sah sie es. Sie konnte nicht weiter laufen. Es lähmte sie. Seit 9 Jahren war sie nicht mehr hier gewesen. Es war ein Schock wieder hier zu sein. Alles in ihr sträubte sich.
Das Kaminzimmer konnte man von einer bestimmten Stelle einsehen. Dort war sie weit genug weg. Er würde sie nicht sehen. Sie öffnete ihre Tasche, und holte eine Handfeuerwaffe heraus. Sie konnte ihn in seinem Sessel ausmachen.. Er saß mit dem Rücken zu ihr. Charlotte zitterte. Langsam hob sie die Hand. "Es tut mir nicht leid. Weist du."flüsterte sie und eine Träne war in ihrem Auge.
"Aber ich brauche Mum einfach mehr."
DU LIEST GERADE
Die Kinder des Mycroft Holmes---#Brilliants2018
FanfictionEr schaute auf das kleine Wesen in seinen Armen und ein Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht. Sein Herz fühlte sich so leicht an. Und er flüsterte dem kleinen Ins Ohr. "Du....du bist das schönste was ich je gesehen habe. Mein Liebling ich werde d...
