Sei Nicht der, der du bist

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"Sherlock ist es wirklich okey das ich hier bleibe?" Das fragte sie nun schon zum 5 mal.
"Ja meine Liebe Schwägerin. Ich bestehe darauf." Sie nickte ihm dankbar zu. John brachte den Tee. Mrs.Husdon, Helen und Sherlock nahmen sich eine Tasse. Dann setzte er sich selbst dazu. Helen saß in seinem Sessel. Alle nippten an ihrem Tee.
"Entschuldigen sie Helen. Ich muss fragen. Warum haben sie ihn geheiratet?" Helen versank fast im Sessel, so dünn war sie geworden. Sie musste dringend Etwas zunehmen.
"Ich habe ihn geliebt, Mrs. Hudson. So sehr das es fast wehtat. Ich war Beruflich oft Nicht in der Stadt. Und wenn ich ihn nicht sehen konnte, war es wie ein Entzug." Sie schmunzelte.
"Und ich glaube für ihn auch." Sie trank noch einen Schluck.
"Ich hätte nie gedacht das er mich fragen würde. Wissen sie? Er hatte es mir sozusagen von Anfang an gesagt das er das nie machen würde." Mrs.Hudson schüttelte den Kopf.
"Und so jemanden haben sie geliebt."
"Er hat das beste in mir hervor gebracht. Bei ihm habe ich mich besser gefühlt. Und ich habe sein bestes hervor gebracht."
"Und was war wegen Sebastian Moran?"
"Er hatte Kontakte zu James Moriarty geknüpft. Er erzählte mir was das für Möglichkeiten biete. Erst hat Thomas bei Moriarty gearbeitet. Einer seiner Aufträge ging schief. Er musste ins Gefängnis und ich bin Gegangen. Ich konnte nicht dabei zusehen und ich konnte ihn nicht verraten."
Eine Weile blieb es still.
"Würdet ihr mich vielleicht jetzt ins Krankenhaus fahren? Mir geht es besser und ich will meine Kinder sehen." Sie schaute John und Sherlock flehend an. "Ja. Wir kommen mit." Die drei standen auf. Kurz bevor sie zur Tür raus waren hielt Mrs.Hudson sie nocheinmal an. "Sie sagten:'ich habe ihn geliebt'. Lieben sie ihn noch?"
Helen blickte zu Boden.
"Ich weis es nicht. Ob er mir verzeiht. Ob ich ihm verzeihe. Selbst wenn ich ihn noch liebe. Ich glaube nicht das wir wieder zueinander finden. Ich weis nicht ob ich bei ihm bleiben kann."

Über das Kardiorespiratorische Monitoring sah man ihren Herzschlag. Er war gleichmäßig und stark. Doch trotzdem wachte sie nicht auf.
Sie hatte eine Menge Blut verloren, und war auch nicht bei Bewusstsein wegen des Schocks. Man hatte sie wieder 'zusammengeflickt'. Doch trotzdem wachte sie nicht auf. Seit einer Woche.
Frederick hatte ihre Hand nur selten losgelassen. Seine Mutter war von Sherlock gezwungen worden, sich etwas auszuruhen. Und so wie er hörte war das nur richtig gewesen.
Sein Vater lag in einem anderen Zimmer irgendwo. Es interessierte Fred recht wenig. Denn er war nicht einmal hier gewesen.
Er hörte ein klopfen an der Tür und drehte sich um. Seine Mutter blickte um die Ecke. Die 10 Wochen Gefangenschaft sah man ihr deutlich an. Er stand auf und umarmte sie. Sie war so dünnen.
"Mama."
Er lies sie los. Sie, sein Onkel und John traten an das Bett seiner Schwester.
"Ich habe nachgedacht. Sollten wir Oma und Opa vielleicht sagen das wir hier sind? Mum?" Sie schüttelte den Kopf.
"Ich denke es wäre besser wir warten, bis...Charlotte sich erholt hat." Er drückte mit der einen Hand die Hand seiner Schwester, mit der anderen die seiner Mutter.
"Entschuldigt mich." Sherlock ging zur Tür und kurz darauf war er verschwunden.
Alle drei setzten sich und betrachten seine Schwester. Sie musste wieder aufwachen. Sie musste.

Sherlock Sicht
Er dachte garnicht daran anzuklopfen. Er öffnete die Tür und lief auf das einzige besetzte Bett zu. Sein Bein und sein Arm lagen nicht mehr in einer Schlinge, jedoch immernoch vergibst , und er schaute auf den Fernseher. Allerdings lief kein Ton. Für ein Privatzimmer war es ziemlich klein. Selbst Charlottes war größer und er vermutet sein Bruder hatte seiner Nichte ihr Zimmer organisiert.
"Was machst du hier?" Er brauchte sich vor dem Bett auf.
"Was?" Er hob eine Augenbraue.
"Deine Tochter liegt im Koma hier im Krankenhaus. Nach einer Schusswunde, die sie nur hat, weil sie Ihre Familie retten wollte. Dein Sohn und deine Frau sind bei ihr und haben alles dafür getan bei ihr sitzen zu dürfen. Ich musste Helen zwingen sich auszuruhen. Und du sitzt hier und schaust die Nachrichten an. Vergiss es. Zieh dir etwas an und dann komm mit mir! Und Sitz neben deiner Familie und flehe das Charlotte wieder aufwacht. Sitz neben ihr wie ein Vater den sie verdient hätte und nicht der, der du bist." Mycroft hatte wohl nicht mit dieser Tirade gerechnet. Er starte ihn nur an. "Okey." Sagte er dann.
"Aber sie werden mit nie verzeihen.."
Sherlock ging zur Tür. "Das hatte ich auch nicht erwartet. Trotzdem wirst du nicht hier hocken und sie ignorieren." Dann schlug er die Tür zu.
Und tatsächlich. Keine halbe Stunde später klopfte es an der Tür uns sein Bruder betrat den Raum. Frederick wirkte leicht irritiert, doch Helen schien sich zu freuen. Sie hob ihre Hand und er trat an das Bett seiner Tochter. Sie nahm seine Hand in ihre.
Sherlock wusste das sie einfach nur nach der Kraft suchte, neben ihrer Tochter zu sitzen und nicht die Hoffnung zu verlieren. Doch Mycroft würde sicher denken, das sie noch Hoffnungen in sie beide setzte.
Fürs erste würde er nichts sagen, doch er durfte Mycroft nicht zu sehr Hoffnung machen.

Die Kinder des Mycroft Holmes---#Brilliants2018Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt