Schuss

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"Mum?"
"Mein Cousin ist Sebastian Moran. Thomas war sein Freund." Thomas nickte.
"Und du hast ihn im Stich gelassen." Ihre Augen füllten sich mit Tränen.
"Es tut mir leid Thomas! Wenn das der Grund ist, dann lass sie alle gehen bitte. Und bestrafe nur mich!" Sie hob flehend ihre Hände, doch er schüttelte den Kopf.
"Nein nein nein. Es drehte ich nicht alles immer nur um dich. Es dreht sich um deinen Ehemann. Denn er ist schuld genauso wie sein dreckiger Bruder. Nun eigentlich dreht es sich doch um dich. Und deine ganze Familie." Er berührte Mycrofts Zelle und auch hier öffnete sich die Scheibe.
Er zehrte Charlotte am Arm hoch. "So mein kleine lass uns beginnen. Und wehe du kommst auf dumme Gedanken. Dann erschießen ich deine Mutter, deinen Onkel und deinen Vater. Vielleicht besuche ich dann noch deine Großeltern."
Er drückte ihr eine Waffe in die Hand und drehte sie zu ihrem Vater um.
"Schieß! Oberarm links!" Er umklammerte ihre Schulter. Sie zitterte und nun musste sie doch richtig weinen.
"Schieß!" Der Abzug war kalt als sie ihn drückte. Der Knall des Schusses halte und dann hörte man den Schrei ihres Vaters.
Des Schuss hatte perfekt getroffen. Er versuchte die Wunde mit seiner Hand zu verschließen, doch das Blut tropfte zwischen seinen Finger hervor.
"Rechtes Bein!" Sie zögerte.
"Schieß!"
"Es tut mir leid!" Schrie sie genau in dem Moment als sie schoss. Ihr ganzer Körper zitterte. Ihr Vater sank auf dem Boden. Sein Gesicht war schmerzverzerrt.
"So Mr. Holmes nun wissen sie es wie es sich anfühlt! So habe ich mich gefühlt als sie Sebastian ins Gefängnis gebracht haben! Und jetzt, schieß auf seinen Hals. Aber so das er langsam stirbt!" Sie konnte es nicht! Nun da sie von den Briefen wusste. Sie musste wissen warum er sie nie besucht hatte! Sie musste es wissen.
"Warum hast du uns nie besucht?" Ihr Vater weinte und stöhnte vor schmerzen.
"Ich konnte nicht."
"Doch Mycroft, du konntest." Sie hörte die Enttäuschung in der Stimme ihrer Mutter.
"Nein mein Liebling! Konnte er nicht. Dein Cousin hat nie eure Adresse weitergeleitet. Weist du? Warum sollte sie das Glück haben, den Menschen denn sie mit am meisten liebte,
sehen zu dürfen? Du hast das Glück von Sebastian und mir zerstört. Denkst auch nur einer aus deiner Familie hätte dir geholfen? Glaub mir wir haben nur das getan was uns etwas brachte."
"Ich habe seine Sache nur nicht unterstützt! Ich wollte nur nichts damit zutun haben!"
"Du hast ihn verraten!" Sei schüttelte den Kopf.
"Nein." Charlotte merkte seine Hand an ihrem Nacken mit der er sie umklammerte.
"Schieß in seinen Hals!" Sie hob Ihr Hand mit der Waffe wieder.
Und versuchte ihre Atmung zu beruhigen. "Ist okey mein Mond. Ist okey."
Dann hörte sie den Schuss.

Die Hand löste sich von ihrem Nacken und sie hörte seine schreie. "Was zur Hölle?!" Thomas drehte sich zu Tür. Seine beiden Wachen lagen am Boden, bewusstlos oder tot man konnte  es nicht sagen.
Neben Charlottes Mutter, stand ihr Bruder mit erhobener Waffe. "Geh weg von ihr!" Thomas knurrte und holte selbst sein Waffe hervor. "Glaub ja nicht du hast allen Trumpf in der Hand. Ich besitze einen Schalter bei mir. Wenn ich drücke, fliegt das ganz Haus in die Luft, also lass es."
Frederick schüttelte den Kopf. "Nein. Alle Trumpf habe ich." Er hob ein Stück Papier in die Höhe. "Das hier sind ihre gefälschten Begnadigungs Papiere für Sebastian Moran. Wenn sie meiner Familie nur ein Haar krümmen werde ich sie zerstören. Und wie ich sehe war es sehr schwer diese herzustellen. Denn das Papier scheint echt. Wie viele haben sie bestochen. Also Waffe runter!"
Thomas schrie. Er trat auf ihn zu und zeigte mit der Waffe auf ihn. "Wag es dir!" Frederick zwinkerte ihr zu, drehte sich um, und rannte.
"Du kleines Arschloch!" Schrie Thomas und rannte ihm hinterher.
"Fred..." flüsterte Charlotte und rannte an ihrer Mutter vorbei, ihrem Bruder nach.

Überall lagen bewusstlose wachen. Fred musste sie außer Gefecht gesetzt haben. Sie suchte, doch keiner trug eine Waffe bei sich. Fred musste sie irgendwo versteckt haben. Die Eingangstür stand offen. Sie sprintete nach draußen. Dann hörte sie einen Schuss.
"Nein." Sie versuchte im dunkel um sich herum etwas zu erkennen. Vorm Horizont sah sie jemanden rennen. Also versuchte sie ihn einzuholen. Ihre Beine wurden schwer, da sie immer wieder im Schlamm stecken blieb. Nun konnte sie ihren Bruder erkennen. Dumm von ihm in diese Richtung zu rennen. Man konnte ihm vor dem Sonnenuntergang gut erkenne. Thomas Rannte hinter ihm her. Sie sah keine Waffe in seiner Hand.  Er musste sie fallen gelassen haben.
Sie hatte die beiden fasst eingeholten, da blieb Fred stehen. Er hatte den Rand der Klippen erreicht.
"So du kleiner Pisser! Ihr beiden kleinen Ratten!" Er dreht sich zu ihr. Er zog nun eine zweite Waffe aus einem Holzer an seinem Gürtel.
"So. Stell dich zu deinem Bruder." Er fuchtelte mit seiner Waffe.
"Fred ich hoffe du hast einen Plan." Flüsterte sie über das tosen des Meeres hinter ihnen. "Das war eigentlich der Plan. Ich hatte gehofft du weist weiter."
Na super.
"Warum hasst du uns so? Nur wegen Mum? Wir haben dir nichts getan." Er lachte gehässig.
"Wegen eurem Vater hat Helen uns verraten. Also seit ihr das Produkt dieses Betruges. Also, muss ich euch töten. Ich hatte nur gehoffte mehr Emotionalen schaden anzurichten. "
Sie schluckte schwer und betrachtete ihre Umgebung.
"Aber es ist so praktisch das er euch schonmal verlassen hat. Wenigstens hat er euch und Helen so schon verletzt."
Er löste die Sicherung. "Sagt Auf Wiedersehen."

Die Kinder des Mycroft Holmes---#Brilliants2018Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt