21.Kissenschlacht!!!

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P.o.v Curry

Auch wenn ich gerade noch ziemlich wütend auf ihn war, ließ ich es zu. Ich wehrte mich nicht.Also ließ ich es auch zu, wie er mich gegen die Wand drückte.
Es dauerte ziemlich lange bis er sich von mir löste und mich mit glücklich funkelnden Augen ansah. Ich sah, wie sich eine große Erleichterung in ihm breit machte.Er schaute mir tief in die Augen, während ich probierte damit klar zu kommen und meine Gedanken zu sortieren.Ich legte meine Hand auf seine Brust, unsicher ob ich ihn weg stoßen oder an seinem Pullover wieder zu mir ziehen sollte. Ich war wie erstarrt. Mein Herz hämmerte gegen meine Brust und ließ mich nur schwer atmen.
Die ganzen zerstörten Geschenke, waren schon aus meinen Gedanken verbannt, denn soeben hatte er mir das größte Geschenk gegeben, eines was ich mir schon ewig wünschte. Dieses Geschenk war größer, als alle meine Geschenke zusammen.
Er hatte mich geküsst und das war das schönste Gefühl, was ich je hatte.
Meine Hand blieb einfach auf seiner Brust liegen, während er meine andere Hand mit seiner verschränkte.
,,Ich liebe dich, Kevin"
flüsterte er sehr leise, doch ich verstand es. Er liebte mich, das war mein größter Wunsch.
Ich war unsicher was ich tun sollte.

,,I...ich dich auch"
Brachte ich leise hervor.
Nun ließ er von mir ab.
Mit einem Lächeln, trat er zwei Schritte zurück, so dass ich mich langsam von der Wand trennen konnte. Langsam lief er die Gasse Zurück zur Hauptstraße.
Ich lief ihm, wie ein Dackel hinterher, als währen wir verbunden. Ich konnte nicht anders und wollte ich auch nicht.
Er blieb stehen und ich tat es ihm gleich. Was war los? Er schaute erst zu seiner Wohnung, dann zu mir
,,Kann ich bei dir übernachten?"
Fragte er mich und ich wurde sofort rot.
,,Keine sorge Kevin, so meine ich das nicht"
Grinste er, als er mein rot angelaufenes Gesicht sah.
Sein Blick schweifte wieder zu seinem Haus.
,,Ich will nicht zu Ali, sie wird noch immer sauer sein"
Sauer?war doch sie es, die die Geschenke zerstört hatte?
,,D..du hast gar nicht....?"
Er schüttelte seinen Kopf.
Ich sah in seinen Augen wie sehr es ihm leid tat.
Hm...also Tami ist weg, aber....
Tobi...bei mir....jetzt?!
,,Ich muss nicht zu dir, ich kann auch zu Tom...oder..."
,,Nein?!!"
Sagte ich schnell entschlossen.
Bei einem anderen Kerl?Niemals!!
Jetzt gehörte er zu mir!!!
,,Du schläfst bei mir"
Ich sah ein Lächeln in seinem Gesicht. Hatte er meine Eifersucht bemerkt?
Schnell lief ich weiter die Straße entlang, damit er mein rotes Gesicht nicht sehen konnte. Er kam hinterher und wir liefen nebeneinander bis zu mir nach Hause. Ich schloss die Tür auf und freute mich, endlich wieder im warmen zu sein, auch wenn ich im Inneren  vor Hitze glühte.Ich ging in die Küche und stellte Milch, für einen warmen Kakao auf den Herd.
,,Du auch?"
fragte ich Tobi, welcher noch immer damit beschäftigt war seine Schuhe auszuziehen.
,,Ja"
Antwortete er mit einem Lächeln.
Es war komisch zu wissen, dass wir uns nicht mehr als Freunde trafen. Mein Herz rastete völlig  aus, schon allein bei dem Gedanken daran, dass er bei mir übernachten würde. Ok, er hatte ja schon öfters bei mir übernachtet, aber das war etwas anderes.
Schon wieder ließ ich mich so sehr von meinen Gedanken ablenken, dass ich nicht bemerkte dass Tobi genau hinter mir stand und mir über die Schulter sah.
Erst als ich mich mit dem Topf umdrehte und ihn fast die Milch über den Pulli schüttete, merkte ich wie nah er mir war.
Erschrocken zuckte ich zusammen, so dass nun wirklich etwas Milch auf Tobi's Pulli schwappte.
Sofort stellte ich den Topf zurück auf die Herdplatte
,,Oh mein gott, tut mir leid"
Ich wischte mehrfach über die Stelle mit dem Fleck, bis Tobi meine Hand festhielt und so meine Bewegung stoppte.
,,Das bringt nichts Curry"
Er ließ meine Hand nun wieder los.
,,Du wirst mir wohl einen neuen kaufen müssen"
Hä?
Verwundert schaute ich ihn an.
Einen neuen kaufen?
Von welchem Geld den bitte ich hatte doch schon alles für ihn ausgegeben.
Nun fing er an zu lachen.
,,Das hast du mir doch nicht geglaubt oder? Du hättest dein Gesicht sehen sollen"
Beleidigt schlug ich ihm auf die Brust.
,,Eeeyy"
schrie er lachend.
Dann rannte er zum Sofa und schnappte sich ein Kissen.
,,Na warte Kevin, das kriegst du zurück"
Ohje.
Ich wusste was mich erwartete.
Schnell rannte ich weg, in mein Zimmer und schlug die Tür zu.
Mit mehrfachen Versuchen die Tür aufzubringen gelang es ihm auch und ich war ihm ausgeliefert. Langsam kam er bedrohlich nah auf mich zu.
,,Verloren Kevin"
Er drängte mich an mein Bett und kam mir so nah dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten, dann spürte ich das weiche Kissen welches mich aufs Bett fallen ließ.
Schnell schnappte ich nach meinem Kopfkissen auf dem Bett
und versuchte mich zu wehren.
Das gelang mir auch gut, denn kurze Zeit später lag auch er auf dem Bett.
Durch die vielen Federn, welche durch die Luft flogen verlor ich langsam den Überblick und konnte nichts mehr sehen.
Ich konnte nur spüren, wie meine Hände im nächsten Moment auf die Matratze gedrückt wurden.
Dann wie sich seine Lippen auf meine legten.

Currbi in loveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt