32.Alles wird gut

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P.o.v Curry

Auch wenn mein Herz mir gerade in die Hose rutschte und mir vor lauter Angst der Atem stockte öffnete ich mit einem leisen klacken die Tür und schloss sie wieder vorsichtig hinter mir. Erst als ich eine Weile still am Eingang stand und  auf jedes kleinste Geräusch achtete, um sicher zu gehen, dass sich keine Tami im Wohnzimmer befand schlich ich mich durch dieses hindurch und versuchte so wenige Geräusche wie möglich von mir zu geben. Es war gar nicht so leicht, denn im Dunkeln sah man keinen einzigen Gegenstand. Vorsichtig tastete ich mich an der Wand entlang und gelang schließlich in mein Zimmer wo ich mich erstmal ins Bett fallen ließ. Mir war es so egal, dass meine Kleidung gerade voller Blut und Dreck  verschmiert war. Ich war einfach fertig mit meinen Nerven. Es waren nicht die schlimmsten Wunden, sondern eher Kratzer, sie brannten nur ein wenig, doch die Wunden waren es nicht die mich die Nacht nicht schlafen ließen, sondern seine Worte. Ja, ich hatte Angst. Denn ich war mir sicher, dass es unmöglich war an dieses Geld zu kommen. Außer....
Eine Bank.
Nein, das konnte ich nicht. So etwas ist überhaupt nicht nicht meine Art. Ich war doch kein Verbrecher! Nagut, mittlerweile traute ich mir so einiges zu. Ich hatte bereits illegale Dinge getan, ohne erwischt zu werden. Aber war es denn das richtige? Nein!
Das war es nicht. Und ich wollte so etwas auch nicht  tun. Ich wollte solche Gedanken gar nicht erst haben!Aber was sollte ich tun?!
Ich musste Tami die Wahrheit sagen. Das war die einzige Lösung. Doch dann müsste ich erst einmal zu Tobi. Ich war mir echt nicht sicher ob er damit einverstanden war. Das ist das erste was ich tun musste. Mit Tobi reden. Aber dann musste ich in diesem Zustand zu ihm. Mit meinen Wunden. Er würde mich ausfragen, wo ich war und weshalb ich solche Verletzungen hatte. Aber was soll's, ich würde mir schon etwas einfallen lassen. Immer noch besser als eine Bank zu überfallen. Dieser Gedanke ließ mich irgendwie ein kleines bisschen schmunzeln. Ich und eine Bank überfallen, das konnte ich mir wirklich nicht vorstellen. Was war nur los mit mir, dass ich auf solche Gedanken kam. Wir werden einfach die Wahrheit erzählen und dann ist die Sache gegessen. Man muss doch nicht immer das schlimmste erwarten, Tami wird es schon verstehen und Ali bestimmt auch. Und dann werden wir es allen anderen erzählen. Bis die ganze Welt davon erfährt. Es wird schon alles gut. Diese Typen sollen sich Mal nicht für etwas besseres halten. Das waren sie keinesfalls.
Am nächsten Morgen schlich ich mich sehr früh aus dem Haus. Ich wollte ja nicht dass mich Tami bemerkt. Meine Laune Stieg und stieg, denn ich war davon überzeugt, dass Tobi und ich für immer zusammen sein können, wenn wir uns erst einmal die Last von den Schultern schüttelten. Ich machte noch einen kleinen Spaziergang durch den Park Ehe ich zu Tobi's Haus steuerte.

Currbi in loveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt